Hirnbruch - Erkenntnisse aus dem Kollaps Podcast Por Thomas Tikko arte de portada

Hirnbruch - Erkenntnisse aus dem Kollaps

Hirnbruch - Erkenntnisse aus dem Kollaps

De: Thomas Tikko
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Ich bin Thomas, zweifacher Krebsüberlebender nach R-CHOP, Matrix- und CAR-T-Zelltherapie. Die ersten 15 Folgen unter dem alten Titel erzählen meine Geschichte – von Diagnose, Chemo und Klinikalltag bis zu den psychischen Nachwirkungen. Mit Hirnbruch geht es weiter: Wie lebt man danach? Panikattacken, Dissoziation, Trauma, Identität – und wie sich durch Aha-Momente plötzlich neue Klarheit und Leistungsfähigkeit entwickeln. Offen, direkt und mit schwarzem Humor, aus der Innenperspektive eines Menschen, der seine Psyche Stück für Stück neu zusammensetzt.Thomas Tikko Higiene y Vida Saludable Psicología Psicología y Salud Mental
Episodios
  • 7. Neurodivergenz - Wieso ich meine Psychotherapie selbst in die Hand nehme
    Feb 3 2026

    Hinweis: Diese Folge spiegelt meine persönlichen Erfahrungen und Schlussfolgerungen wider. Sie ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung. Wenn du akut in einer Krise bist, hol dir bitte sofort Hilfe (Notruf 112 oder TelefonSeelsorge 116 123 in Deutschland).

    In dieser Folge sage ich klar, warum ich meine Traumaverarbeitung und meine psychische Stabilisierung heute weitgehend auf eigene Faust mache. Ich habe in meinem Leben mit vielen Therapeut:innen gesprochen – und ich habe dabei nicht nur erlebt, wie viel Kraft das kosten kann, sondern auch, wie gefährlich es werden kann, wenn man mit echten Warnsignalen nicht ernst genommen wird. Ich erzähle, warum mein Vertrauen in klassische Settings dadurch massiv beschädigt ist und weshalb ich mir nicht nochmal leisten will, dass meine Wahrnehmung relativiert oder weg erklärt wird.

    Ich spreche außerdem darüber, was es für mich heißt, neurodivergent zu sein – Masking, Reizoffenheit, Dissoziation, diese dauerhafte innere Anspannung – und warum ich erst jetzt wirklich begreife, was das in meinem Leben die ganze Zeit bedeutet hat. Ich beschreibe konkret, wie sich dieses Muster im Alltag zeigt: draußen unter Menschen, in Arztgesprächen, bei sozialem Druck, sogar beim Schach. Und warum es für mich so ein Wendepunkt ist, das nicht mehr als einzelne Probleme zu sehen, sondern als ein durchgehendes Muster, das plötzlich alles erklärt.

    Und ich erkläre, warum ich stattdessen auf einen anderen Weg setze: Schreiben, Podcast, Recherche und Selbstbeobachtung über Zeit – und KI als Werkzeug, um mich informieren und reflektieren zu können, ohne mich jedes Mal in triggernde Systeme begeben zu müssen. Der Maßstab ist für mich nicht Theorie, sondern Veränderung: mehr Grundruhe, mehr Klarheit, bessere Konzentration – und das Gefühl, meine Vergangenheit endlich verstehen zu können.

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    15 m
  • 6. Kontrollverlust an Feiertagen – Trigger, Erinnerungen und was das mit mir macht
    Dec 29 2025

    Feiertage können Dinge hochziehen, die lange ruhig waren: Erinnerungen, Körperreaktionen, Kontrollverlust.
    In dieser Folge spreche ich darüber, wie sich die Feiertage für mich angefühlt haben – im Kontext von Krankheit, medizinischer Erfahrung und psychischer Belastung – und warum bestimmte Tage mein Nervensystem stärker triggern als andere.

    Es geht nicht um Lösungen oder Anleitungen.
    Sondern um Einordnung, Selbstbeobachtung und das Aussprechen eines Zustands: ausgeliefert sein, sich verlieren – und trotzdem bei sich bleiben zu wollen.

    Eine persönliche Folge, ohne Kitsch, ohne Rezepte.

    Hinweis: persönliche Erfahrung und subjektive psychologische Einordnung. Keine medizinische oder therapeutische Anleitung.

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    9 m
  • 5. Wie prägt frühe Dissoziation spätere Stressreaktionen?
    Nov 24 2025

    ⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Krebs, Traumata, Dissoziation und starke Stressreaktionen.

    In dieser Folge spreche ich über meine frühen Dissoziationserfahrungen und wie sie sich bis in meine Krebstherapien hinein fortgesetzt haben. Ich erkläre, warum mein Nervensystem schon in der Kindheit überfordert war, wie Tagträume zu einer psychischen Überlebensstrategie wurden und weshalb soziale Situationen für mich bis heute eine massive Reizüberflutung darstellen.

    Außerdem geht es um den Freeze-Modus: den moment, in dem der Körper komplett herunterfährt, weil der Sympathikus nicht mehr kann und der Parasympathikus übernimmt. Ich zeige, wie Medikamente, Chemotherapie und hormonelle Veränderungen diesen Zustand verstärken – und warum das nichts mit „Schwäche“ zu tun hat, sondern mit einem überlasteten System, das sich schützen will.

    Eine Folge über Kindheit, Trauma, Neurobiologie und den Versuch, sich seine Realität zurückzuerobern.

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    23 m
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