7. Neurodivergenz - Wieso ich meine Psychotherapie selbst in die Hand nehme
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Hinweis: Diese Folge spiegelt meine persönlichen Erfahrungen und Schlussfolgerungen wider. Sie ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung. Wenn du akut in einer Krise bist, hol dir bitte sofort Hilfe (Notruf 112 oder TelefonSeelsorge 116 123 in Deutschland).
In dieser Folge sage ich klar, warum ich meine Traumaverarbeitung und meine psychische Stabilisierung heute weitgehend auf eigene Faust mache. Ich habe in meinem Leben mit vielen Therapeut:innen gesprochen – und ich habe dabei nicht nur erlebt, wie viel Kraft das kosten kann, sondern auch, wie gefährlich es werden kann, wenn man mit echten Warnsignalen nicht ernst genommen wird. Ich erzähle, warum mein Vertrauen in klassische Settings dadurch massiv beschädigt ist und weshalb ich mir nicht nochmal leisten will, dass meine Wahrnehmung relativiert oder weg erklärt wird.
Ich spreche außerdem darüber, was es für mich heißt, neurodivergent zu sein – Masking, Reizoffenheit, Dissoziation, diese dauerhafte innere Anspannung – und warum ich erst jetzt wirklich begreife, was das in meinem Leben die ganze Zeit bedeutet hat. Ich beschreibe konkret, wie sich dieses Muster im Alltag zeigt: draußen unter Menschen, in Arztgesprächen, bei sozialem Druck, sogar beim Schach. Und warum es für mich so ein Wendepunkt ist, das nicht mehr als einzelne Probleme zu sehen, sondern als ein durchgehendes Muster, das plötzlich alles erklärt.
Und ich erkläre, warum ich stattdessen auf einen anderen Weg setze: Schreiben, Podcast, Recherche und Selbstbeobachtung über Zeit – und KI als Werkzeug, um mich informieren und reflektieren zu können, ohne mich jedes Mal in triggernde Systeme begeben zu müssen. Der Maßstab ist für mich nicht Theorie, sondern Veränderung: mehr Grundruhe, mehr Klarheit, bessere Konzentration – und das Gefühl, meine Vergangenheit endlich verstehen zu können.