Puls der Transformation - Der GQMG Interviewpodcast Podcast Por Oliver Steidle und Thomas Petzold arte de portada

Puls der Transformation - Der GQMG Interviewpodcast

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De: Oliver Steidle und Thomas Petzold
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Podcast: Kontinuierliche Verbesserung im Gesundheitswesen Dieser Podcast fokussiert sich auf die Optimierung von Strukturen und Prozessen im Gesundheitswesen mithilfe innovativer Projekte und digitaler Technologien. Thematisiert werden Planung, Konzeption, Implementierung und Bereitstellung von Lösungen für verschiedene Zielgruppen. Ziel ist es, Hörern die Entwicklung eigener Projektideen, das Lernen von Erfahrungen anderer und die stetige Verbesserung der Gesundheitsversorgung in ihrer Organisation zu ermöglichen.Oliver Steidle und Thomas Petzold Higiene y Vida Saludable
Episodios
  • Julia Köppen und Andreas Kocks: Magnet: Qualität gemeinsam gestalten
    Mar 18 2026

    Magnet: Qualität gemeinsam gestalten


    In dieser Episode von „Puls der Transformation“ sprechen Julia Köppen (Universität Bielefeld & TU Berlin) und Andreas Kocks (Universitätsklinikum Bonn) über Magnet for Europe – und darüber, wie aus einem Zertifizierungsprogramm ein echter Kulturwandel in Kliniken werden kann.


    Wir gehen unter anderem diesen Fragen nach:


    * Was ist das Magnet-Konzept und warum zieht es Pflegepersonal „magnetisch“ an?

    * Welche Evidenz gibt es für bessere Outcomes – von geringerer Fluktuation und weniger Burnout bis hin zu weniger Stürzen, Dekubiti, Infektionen und Mortalität?

    * Wie gelingt der Schritt weg von Checklisten hin zu einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess der Unternehmenskultur?

    * Welche Rolle spielen partizipative Entscheidungsfindung, transformationale Führung und pflegesensitive Kennzahlen?

    * Wie unterstützen Twinning-Partnerschaften mit US-Magnetkrankenhäusern die Umsetzung in Europa?

    * Warum sind Fehlerkultur, Transparenz und eine gelebte „Feierkultur“ entscheidend, um lange Veränderungswege durchzuhalten?


    Die Episode zeigt: Magnet ist mehr als ein Logo auf der Website – es ist ein Rahmen für mehr Partizipation, Sichtbarkeit von Pflege, datengetriebene Qualitätsentwicklung und bessere Arbeitsbedingungen im bestehenden System. Gleichzeitig macht das Beispiel des Universitätsklinikums Bonn Mut, dass Veränderung trotz Fachkräftemangel möglich ist.

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    28 m
  • Jon Lennart Wulff: Digital Human im Krankenhaus
    Mar 4 2026

    Digital Human im Krankenhaus


    In dieser Episode von „Puls der Transformation“ sprechen wir mit Jon Lennart Wulff (Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin, Universitätsklinikum Essen, sowie MediCe) über den Einsatz von „Digital Humans“ – menschenähnlichen, KI-basierten Avataren – im Klinikalltag.


    Themen der Folge:


    * Was ein Digital Human ist: Avatar-basierter, KI-gestützter Informationsassistent für Patient:innen (Smartphone/Tablet, perspektivisch Hologramm in der Klinik).


    * Zielsetzung: Reduktion von Unsicherheit und Angst, insbesondere bei Patient:innen mit neu diagnostizierten, schweren Erkrankungen, und Schließen von Informationslücken zu Abläufen, Zuständigkeiten und Behandlungsprozessen.


    * Rollenklärung: Der Digital Human entlastet ärztliches und pflegerisches Personal, soll es aber nicht ersetzen; sensible Gespräche (z.B. OP-Aufklärung) bleiben klar beim Behandlungsteam.


    * Sicherheit & Qualität: Kuratierte, begrenzte Wissensquellen, kein Zugriff auf Live-Internetdaten, klare Regeln zum Umgang mit „Nichtwissen“, um Fehlinformationen und Halluzinationen zu vermeiden.


    * Nutzerzentrierte Entwicklung: Patient:innenbefragungen zu Informationsbedarfen, gewünschten und nicht gewünschten Einsatzfeldern, digitaler Affinität und Barrieren, um Technologie und Einsatzszenarien passgenau anzupassen.


    Hörenswert für alle, die sich im Gesundheitswesen mit digitaler Transformation, KI-Anwendungen und patientenzentrierter Kommunikation beschäftigen – von Klinikmanagement über Qualitätsmanagement bis hin zu Pflege und Medizin.


    Wir danken Jon Lennart Wulff für das Gespräch.

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    27 m
  • Daniel Behme: Schlaganfalldiagnostik und KI
    Feb 18 2026

    Schlaganfalldiagnostik und KI


    In dieser Episode sprechen wir mit Prof. Dr. Daniel Behme, Professor für interventionelle und präventive Neuroradiologie und Chefarzt der Universitätsklinik für Neuroradiologie am Universitätsklinikum Magdeburg. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Künstliche Intelligenz heute schon in der Schlaganfallversorgung eingesetzt wird – und welches Potenzial noch ungenutzt bleibt.


    Prof. Behme erläutert, warum der Schlaganfall mit seinen beiden Hauptformen (ischämischer Schlaganfall durch Gefäßverschluss und hämorrhagischer Schlaganfall durch Blutung) ein besonders geeigneter Anwendungsfall für KI ist: standardisierte CT-Bildgebung, viele Fälle pro Jahr und eine extreme Zeitkritikalität, bei der jede Minute über Millionen von Nervenzellen entscheidet. KI-Algorithmen analysieren die Bildgebung automatisiert, erkennen Gefäßverschlüsse und Blutungen und unterstützen so eine schnellere Diagnose – ohne den klinischen Blick und die ärztliche Therapieentscheidung zu ersetzen.


    In dieser Episode erfährst du unter anderem:

    * warum KI in der Schlaganfallbildgebung bewusst sehr sensitiv eingestellt wird, um möglichst keinen relevanten Befund zu übersehen – auch wenn das mehr falsch-positive Alarme bedeutet

    * wie insbesondere Schlaganfallnetzwerke profitieren, in denen periphere Krankenhäuser KI-gestützt diagnostizieren und universitäre Zentren frühzeitig eingebunden werden

    * welche Rolle Zeitstempel (z.B. Eintreffen, Bildgebung, Diagnose, Therapie) spielen und wie sich Prozesszeiten technisch abbilden und analysieren lassen

    * wie KI nicht nur vor Ort in der Bildgebung unterstützt, sondern perspektivisch auch bei der Steuerung von Verlegungen, Rettungsmitteln und Intensivbetten helfen könnte

    * warum die größten volkswirtschaftlichen Kosten des Schlaganfalls nicht in der Akutbehandlung, sondern in Langzeitfolgen wie Pflegebedürftigkeit und Erwerbsausfall liegen – und was das für die Finanzierung von KI-Lösungen bedeutet

    * welche Hürden derzeit verhindern, dass KI-Systeme flächendeckend eingesetzt werden (z.B. fehlende Refinanzierung, Fragmentierung zwischen Kranken- und Pflegekassen, Datenschutz- und Föderalstrukturen)

    * inwiefern KI Qualität transparenter machen kann, wenn technische Möglichkeiten mit strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen zusammengedacht werden

    Prof. Behme betont, dass KI immer ein Werkzeug bleibt, das Ärztinnen und Ärzte unterstützt, und dass der größte Hebel darin liegt, Bildgebung, Prozessorganisation, Netzwerke und Finanzierung gemeinsam weiterzuentwickeln.


    Wir danken Herrn Prof. Behme für das Gespräch.

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    22 m
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