Episodios

  • Folge 10: „Kein Weg zu weit"
    Mar 29 2026
    Darum geht’s in dieser Folge: Jutta Hutzler lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Bayern. Ein vermeintlich harmloser Kinderarztbesuch mit ihrer damals sieben Monate alten Tochter Anni verändert das Leben der Familie auf einen Schlag: Die Diagnose? Mukopolysaccharidose Typ I (MPS I), eine seltene Stoffwechselerkrankung. Es folgt eine Stammzelltransplantation im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, fast 700 Kilometer von der Heimat entfernt. Geplant sind sechs bis acht Wochen Aufenthalt – am Ende werden es fast 13 Monate. Komplikationen, eine lebensbedrohliche Sepsis, künstliches Koma. Parallel dazu: ein zweijähriger Bruder zuhause, berufliche Verpflichtungen, ein ganzes Familiensystem im Ausnahmezustand. Wie wichtig es für Jutta in dieser Zeit ist, Hilfe anzunehmen und aktiv einzufordern, was ihr vom Ronald McDonald Haus Hamburg-Eppendorf besonders in Erinnerung bleibt und wie es eigentlich ist, den Stammzellspender der eigenen Tochter kennenzulernen: All das berichtet Jutta in dieser berührenden Folge.
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    1 h y 8 m
  • Folge 9: „Nur Nichtstun ist ein Fehler“
    Feb 26 2026
    Darum geht’s in dieser Folge: Was tun, wenn ein Kind plötzlich keine Luft mehr bekommt, wenn es stark blutet oder bewusstlos wird? In vielen bisherigen Folgen von Zimmer mit Aussicht haben wir Familien begleitet, die erlebt haben, was es heißt, wenn ein Kind plötzlich in eine akute medizinische Notlage gerät. Gerade deshalb war es uns wichtig, einmal die Perspektive zu wechseln: weg vom Erleben der Krise – hin zur Frage, was wir im Ernstfall konkret tun können. Und was Erste Hilfe wirklich bedeutet. Zu Gast ist Benjamin Fabry, Leiter der Notfallausbildung beim ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel und langjähriger Referent der Sternfahrt der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung. Seit vielen Jahren vermittelt er Erste Hilfe praxisnah und ohne Dramatisierung – mit dem klaren Ziel, Menschen handlungsfähig zu machen. Sein Ansatz: Es geht nicht um Perfektion. Es geht ums Handeln. Denn – so sein Credo – nur Nichtstun ist ein Fehler. Im Gespräch geht es um die zentralen Fragen, die viele Eltern bewegen: • Was sind die wichtigsten lebensrettenden Maßnahmen bei Kindern? • Warum ist die stabile Seitenlage kein „medizinisches Spezialwissen“, sondern Basiswissen? • Was tun, wenn ein Kind sich verschluckt? • Wie geht man mit der eigenen Angst um, etwas falsch zu machen? Benjamin Fabry erklärt, warum gerade Kindernotfälle starke emotionale Hemmschwellen auslösen – besonders wenn es das eigene oder zum Beispiel das Nachbarskind betrifft. Und er macht deutlich: Sicherheit entsteht durch Übung. Wissen, das einmal praktisch angewendet wurde, ist im Ernstfall abrufbar.   Einprägsam und mit Humor vermittelt er seine Eselsbrücke für die stabile Seitenlage: „Kaktus – Kuscheln – Knie – Küsschen“ – vier Begriffe, die helfen, auch unter Stress strukturiert zu handeln. Also: Hört rein, es lohnt sich in jedem Fall!
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    1 h y 3 m
  • Folge 8: „Egal was ist, ich packe mit an!“
    Jan 29 2026
    Darum geht’s in dieser Folge: Was bedeutet es, einfach da zu sein – ohne Ratschläge, ohne Lösungen, aber mit Haltung, Respekt und Aufmerksamkeit? In dieser Folge von >Zimmer mit Aussicht< sprechen wir mit Ulrike Irmler, die sich seit fast zwölf Jahren ehrenamtlich im Ronald McDonald Haus Tübingen engagiert. Nach einem erfüllten Berufsleben als Grundschullehrerin suchte sie im Ruhestand nicht nach Beschäftigung, sondern nach Sinn – und fand ihn in einem Ehrenamt, das leise wirkt und gerade deshalb so viel bewirkt. Ulrike erzählt, wie sie ihren Platz im Haus gefunden hat, warum hauswirtschaftliche Aufgaben weit mehr sind als >nur Organisation< und weshalb Normalität für Familien in Ausnahmesituationen eine enorme Kraft entfalten kann. Es geht um Zuhören statt Bewerten, um Nähe ohne Erwartung. Neben den Eltern und Kindern richtet sich ihr Blick auch auf die Geschwisterkinder, die im Schatten der Krankheit oft zu wenig gesehen werden. Ulrike berichtet außerdem, was sie selbst von den Familien gelernt hat: über Zusammenhalt, Dankbarkeit und den Wert des Alltäglichen. Die Auszeichnung mit dem Ehrenamts-Award der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung versteht Ulrike nicht als persönliche Ehrung, sondern als Anerkennung für Teamarbeit – für das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen, die gemeinsam einen Ort schaffen, an dem man nichts erklären muss. Ulrikes empathisches Engagement zeigt, dass Ehrenamt nicht nur wertvolle Beiträge leistet, sondern auch das eigene Leben bereichert.
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    1 h
  • Folge 7: „Es gibt nur Plan A“
    Dec 23 2025
    Darum geht’s in dieser Folge: Judith Ficht ist Mutter von zwei Kindern – und sie hat mit ihrer Familie in wenigen Stunden erlebt, wie aus einem ganz normalen Alltag ein medizinischer Albtraum wird. In dieser Folge erzählt sie die bewegende Geschichte ihres Sohnes Hannes, der plötzlich schwer erkrankte, mit einem künstlichen Herzen versorgt werden musste mehrmals um sein Leben kämpfen musste. Es ist der Auftakt zu einem langen Weg voller Mut und Zusammenhalt, aber auch Rückschlägen. Hannes Weg zurück ins Leben wäre ohne die Kraft der Familie, den Glauben, die medizinische Expertise und den Rückhalt in den Ronald McDonald Häusern in Erlangen und Vogtareuth kaum vorstellbar gewesen. Judith beschreibt, wie die Nähe zu ihrem Sohn Hannes in dieser Ausnahmesituation überlebenswichtig war, und warum Orte wie die Ronald McDonald Oase im Klinikalltag so viel mehr sind als ein schöner Raum. Es geht um Rituale, um Vertrauen und um die Macht von Zuversicht. Und eine starke kleine Schwester, die für Hannnes mit ihrer kindlichen spielerischen Art zur Stütze wurde. >Für mich gab es immer nur Plan A: dass wir im Sommer auf der Terrasse sitzen und eine Wasserschlacht machen.< Was ein Berlin Heart ist, warum Hannes heute sagt, er habe drei Daheims – und wie man Kindern eine Krankheit so erklärt, dass sie lernen damit umzugehen: All das erzählt Judith Ficht in dieser sehr persönlichen und berührenden Folge.
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    1 h y 2 m
  • Folge 6: „Familie gibt Halt”
    Nov 27 2025
    Darum geht’s in dieser Folge: In dieser Folge spricht Moderatorin und Schirmherrin Jana Ina Zarrella offen und mit ihrer gewohnt warmherzigen Art über das, was sie wirklich prägt. Sie erzählt Gastgeber Alexander Mazza von der bedeutenden Rolle, die Dankbarkeit und Glaube in ihrem Leben spielen, warum soziales Engagement ihr so wichtig ist und welche Werte sie und ihr Mann Giovanni Zarrella an die gemeinsamen Kinder weitergeben. Jana Ina gewährt einen sehr persönlichen Einblick in ihren eigenen Weg als Mama, auf dem neben vielen schönen Momenten auch Herausforderungen auf sie warteten. Sie berichtet aus eigener Erfahrung, wie wertvoll jede Unterstützung in schweren Zeiten ist und wie das Gefühl, nicht allein zu sein, Nähe und Kraft schenken kann. Auch aus diesen Gründen liegt ihr die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung seit vielen Jahren sehr am Herzen. Wie es Jana Ina gelingt Glamour und Verantwortung zu vereinen und warum auf einmal die Rede von Rentieren und einem Prinzessin-Elsa-Kostüm ist, erfahrt ihr in dieser Episode.
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    49 m
  • Folge 5: „Das passt zu uns“
    Oct 30 2025
    Darum geht’s in dieser Folge: Liane Ulrich ist Mutter von Linus, der mit Trisomie 21 zur Welt kam – und mit einem starken Lebenswillen. Im Gespräch gibt sie berührende Einblicke in eine Schwangerschaft voller Sorgen, aber auch voller Klarheit. Als die Diagnose feststand, sagte sie: >Das passt zu uns.<, eine Haltung, die sie bis heute trägt – trotz vieler Hürden. In dieser Folge gibt sie bewegende Einblicke in eine Schwangerschaft voller Unsicherheit – und zugleich voller Entschlossenheit. Linus’ Start ins Leben war alles andere als leicht. Es folgten intensive Wochen auf der Intensivstation, mehrere Diagnosen – und viele emotionale Herausforderungen für die Familie. Liane erzählt ehrlich von eigenen gesundheitlichen Erfahrungen, über den Wunsch nach Familie und den Moment, als sie spürte: Dieses Kind will leben. Was ihr in dieser Zeit besonders geholfen hat? Die Nähe – zu ihrem Sohn, zu ihrem Mann und im ganz praktischen Sinne: die Möglichkeit, im Ronald McDonald Haus Homburg unterzukommen. Linus ist heute ein lebendiges, fröhliches Kind – eines, das überrascht, begeistert und berührt. Und Liane Ulrich eine Mutter, die offen, reflektiert und mit viel Liebe über ihr Leben spricht – und über die Kraft, die darin liegt, loszulassen, was man nicht kontrollieren kann.
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    59 m
  • Folge 4: „Früh geboren, nah begleitet"
    Sep 30 2025
    Darum geht’s in dieser Folge: Frühgeborene Babys brauchen mehr als medizinische Spitzenversorgung – sie brauchen Nähe, Berührung, Eltern, die sich kompetent und gebraucht fühlen. Prof. Dr. Mario Rüdiger ist Leiter des Perinatalzentrums am Universitätsklinikum Dresden und zählt zu den führenden Neonatologen in Deutschland. In dieser Folge spricht er mit Alexander Mazza über seine Arbeit mit zu früh geborenen Kindern, die emotionale Belastung für Familien – und über die Frage, wie es gelingen kann, Medizin menschlicher zu gestalten. Warum Eltern keine „Besucher“ auf der Intensivstation sein sollten, was Frühgeborene wirklich brauchen – und warum es in Deutschland nicht zu wenige, sondern zu viele geburtshilfliche Einrichtungen gibt, erzählt Prof. Rüdiger in dieser Folge. Ein Gespräch über Berührungsängste, Forschung, Familie und warum wir heute nicht nur das Überleben, sondern auch die gesunde Entwicklung von Frühgeborenen in den Blick nehmen müssen.
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    54 m
  • Folge 3: „Beruf: Hoffnung geben"
    Aug 28 2025
    Darum geht’s in dieser Folge: In dieser Folge von Zimmer mit Aussicht spricht Alexander Mazza mit Theresa Humer, Leitung des Ronald McDonald Hauses mit Oase in Passau. Als zentrale Ansprechperson vor Ort ist sie verantwortlich für alles, was den Betrieb dieses besonderen Ortes am Laufen hält: Sie organisiert das Hausmanagement, koordiniert ihr Team, pflegt den Austausch mit der benachbarten Kinderklinik – und kümmert sich aktiv um die Gewinnung von Spenden und UnterstützerInnen, die den Betrieb überhaupt erst möglich machen. Gleichzeitig ist sie mit ihrem Team für viele Familien, die ihr schwer krankes Kind begleiten, häufig offenes Ohr, Ruhepol und Orientierungshilfe. Theresa erzählt, wie sie – ursprünglich aus der Marketing- und Kreativbranche kommend – den Weg in diese sinnstiftende Aufgabe gefunden hat. Sie spricht über ihren Arbeitsalltag zwischen Büro, Bastelzimmer, Netzwerkpflege und Gesprächen auf Augenhöhe, über bewegende Rückmeldungen von Familien und über die besondere Dynamik, die entsteht, wenn Haupt- und Ehrenamt gemeinsam wirken. Warum Nähe und Berührung für Frühchen so überlebenswichtig sind – und warum sie bei den Gästebucheinträgen immer wieder spürt, dass sie am richtigen Platz ist, erzählt Theresa Humer in dieser Folge. Über Theresa Humer: Theresa Humer leitet seit Mai 2018 das Ronald McDonald Haus mit Oase in Passau. Zuvor war sie viele Jahre als stellvertretende Marketingleiterin in der Privatwirtschaft tätig und absolvierte parallel eine Ausbildung zur psychologischen Beraterin. Der Wunsch, ihre berufliche Erfahrung mit einem sinnstiftenden Arbeitsumfeld zu verbinden, führte sie schließlich in die Kinderhilfe. Heute koordiniert sie mit großem Engagement und spürbarer Wirkung das Zusammenspiel von Klinik, Stiftung, haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und SpenderInnen.
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    1 h