The Gesamtschau (Deutsch) Podcast Por Alex Markowetz arte de portada

The Gesamtschau (Deutsch)

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De: Alex Markowetz
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Alexander Markowetz analysiert die digitale Transformation und ihren gesellschaftlichen Wandel. Die anstehende Digitalisierung konstituiert die größte Revolution der Menschheit — bestehende Strukturen aus dem 19. Jahrhundert werden diesen Umbruch nicht überstehen.Alex Markowetz Ciencias Sociales
Episodios
  • Der Historiker in 100 Jahren: Eine Methode zur Gegenwartsanalyse
    Apr 2 2026
    Der Historiker in 100 Jahren: Eine Methode zur Gegenwartsanalyse Der Podcast stellt eine Analysemethode vor, die den Lärm des Tagesgeschehens von langfristig relevanten Entwicklungen trennt. Ausgangspunkt ist die Perspektive eines fiktiven Historikers, der in 100 Jahren auf unsere Gegenwart zurückblickt – und die Frage, welche heutigen Entscheidungen er als folgenreich, welche als bedeutungslos bewerten würde. Dieser Filter, kombiniert mit einem Zwei-Jahres-Horizont als praktischem Mindestmaß für Relevanz, bildet das methodische Fundament der Sendung. Theoretisch stützt sich der Podcast auf Klassiker des 19. und frühen 20. Jahrhunderts – von Marx und Hayek bis Norbert Elias und Paul Virilio – anstatt auf aktuelle Sachliteratur zur Digitalisierung. Die These: Wer verstehen will, wie sich gesellschaftliche Systeme unter technologischem Druck neu ausrichten, lernt mehr aus der Industrialisierung als aus gegenwärtigen Kommentaren. Digitalisierung wird dabei nicht als Thema der Technik behandelt, sondern als Systemtransformation, deren Verlauf und Kosten aktiv mitgestaltet werden können und müssen. - Die Historiker-in-100-Jahren-Perspektive als Methode zur Unterscheidung von Signal und Rauschen - Ethische Verantwortung aus der Fähigkeit zur Antizipation: Wer Entwicklungen erkennt und schweigt, macht sich mitschuldig - Norbert Elias und die strukturelle Weigerung moderner Gesellschaften, über Zukunft nachzudenken - Energie, Information und Logistik als drei Grundparameter gesellschaftlicher Neuausrichtung - Die Notwendigkeit präziser Begriffe: Warum etablierte Kategorien wie „Einzelhandel" oder „links und rechts" für die Analyse des 21. Jahrhunderts ungeeignet sind
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    52 m
  • GS007 Digitale Wirtschaftsräume und Marktversagen
    Mar 14 2026

    In dieser Folge diskutieren Alex und Philipp, warum klassische Konzepte wie Markt, Eigentum und Geld in digitalen Wirtschaftsräumen nicht mehr funktionieren. Sie erklären, warum die VWL an nicht-rivalisierenden Gütern scheitert, wie Plattform-Monopole durch Vendor-Login entstehen – und weshalb Preisbildung bei null Grenzkosten zusammenbricht.

    Außerdem:

    Warum Eigentum historisch ein Notbehelf für mangelnde Informationsverarbeitung war

    Wie Geld als unzulässige Kompression komplexer Lieferketten scheitert

    Und was ein rekursiver Informationsfluss als neues „Betriebssystem“ der Wirtschaft leisten kann

    Ein radikaler Blick auf die nächsten 40 Jahre – und ein Weckruf: Wir brauchen neue Denkmodelle, neue Eliten und neue Governance, um die digitale Zukunft zu gestalten.

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    1 h y 9 m
  • GS006 Der De-Regulierungsmythos
    Jul 1 2025

    In dieser Episode widerlegt Alex die weit verbreitete Ansicht, dass Deregulierung die Lösung für Deutschlands digitale und wirtschaftliche Probleme sei. Er bezeichnet dies als Mythos, zusammen mit zwei weiteren: den negativen Einfluss der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) und die Inkompatibilität des deutschen Föderalismus mit digitalem Fortschritt. Anhand historischer Beispiele zeigt er auf, wie fehlende oder falsche Regulierung zu Misserfolgen führte, während angemessene Regulierung oft wirtschaftliche Erfolge ermöglichte. Alex hebt hervor, dass moderne digitale Räume strukturierte, innovative Regulierung benötigen, um zu gedeihen.

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    37 m
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