Episodios

  • Metastasiertes Magenkarzinom: Trastuzumab Deruxtecan versus Ramucirumab plus Paclitaxel
    Jan 15 2026
    Für HER2 (human epidermal growth factor 2) überexprimierende, nicht resezierbare oder metastasierte Karzinome des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs ist die Chemotherapie plus Trastuzumab die Therapie der ersten Wahl. Bei einem anschließenden Progress bietet das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab Deruxtecan prognostische Vorteile. Eine internationale Phase 3-Studie verglich nun diese Strategie mit einer Standard-Zweitlinientherapie. Links: - https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2503119?url_ver=Z39.88-2003 - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/40454632 Shitara K et al. Trastuzumab Deruxtecan or Ramucirumab plus Paclitaxel in Gastric Cancer. N Engl J Med 2025; 393: 336–348. DOI: 10.1056/NEJMoa2503119 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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  • Neue Erstlinientherapie bei inoperablem Leberzellkarzinom: CheckMate 9DW zeigt Vorteile von Nivolumab plus Ipilimumab gegenüber Standardtherapie
    Dec 4 2025
    Leberkrebs gehört weltweit zu den häufigsten und tödlichsten Krebsarten. Das hepatozelluläre Karzinom, kurz HCC, ist die dominierende Form. Es macht rund 80 Prozent aller Leberkrebsfälle aus. Die Prognose ist schlecht. Bisher werden zur Behandlung vor allem Multikinase-Inhibitoren wie Sorafenib und Lenvatinib eingesetzt. Diese Medikamente verlängern das Überleben allerdings nur moderat und die Nebenwirkungen sind stark. Ab 2020 kamen PD-L1-Inhibitor-basierte Präparate in die Erstlinie. Diese Medikamente verbesserten die Behandlungsresultate. Trotzdem bleibt die Prognose schlecht. Die Kombination eines PD-1 Inhibitors, Nivolumab, und eines CTLA-4-Inhibitors, Ipilimumab, deuten in ersten Phase-2 Studien auf ein langfristiges Ansprechen hin. Internationale Forscher führten eine Phase-3 Studie durch, in der sie die neuartige Medikamentenkombination gegen die Standardtherapie mit Multikinase-Inhibitoren testeten. Die Resultate zeigen, dass die Kombination von Nivolumab und Ipilimumab das Überleben im Vergleich zu einer Behandlung mit Sorafenib oder Lenvatinib verbessert. Links: - https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)00403-9/fulltext - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40349714/ Yau T et al. Nivolumab plus ipilimumab versus lenvatinib or sorafenib as first-line treatment for unresectable hepatocellular carcinoma (CheckMate 9DW): an open-label, randomised, phase 3 trial. Lancet 2025; 405:1851-1864 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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  • Neue Wege in der HCC-Überwachung mit MRT statt Ultraschall: Wie kontrastfreie MRT das HCC-Screening bei Leberzirrhose verbessern könnte
    Nov 20 2025
    Die Früherkennung des hepatozellulären Karzinoms, kurz HCC, ist für das Überleben der Betroffenen entscheidend. Leitlinien empfehlen eine halbjährliche Überwachung bei Risikopatienten. Meist kommt der Ultraschall zum Einsatz. Studien zeigen jedoch, dass die Sensitivität des Ultraschalls zur Erkennung von Tumoren im Frühstadium bei nur knapp 50 % liegt. Etwa ein Drittel der Patienten profitiert nicht von der Untersuchung, da Tumoren übersehen werden. Als Ergänzung zum Ultraschall stehen Verfahren wie ein kontrastverstärkter Ultraschall, Computertomographien oder eine Magnetresonanztherapie zur Verfügung. Diese Methoden erhöhen die Trefferquote, bringen aber auch Probleme wie eine Strahlenbelastung, hohe Kosten und Kontrastmittelrisiken mit sich. Eine mögliche Lösung bietet die Magnetresonanztherapie, kurz MRT, ohne Kontrastmittel. Erste Studien deuten an, dass sie eine vergleichbare oder bessere Sensitivität als die Ultraschalluntersuchung haben könnte. Gleichzeitig weist sie geringere Kosten, eine kürzere Untersuchungszeit und keine Kontrastmittelrisiken auf. Forscher aus Südkorea untersuchten in einer Studie, ob die kontrastfreie MRT einer Ultraschalluntersuchung in der HCC-Überwachung bei Patienten mit Leberzirrhose überlegen ist. Das Ergebnis zeigt, dass die MRT ohne Kontrastmittel bei HCC-Patienten eine bessere Alternative zur Ultraschalluntersuchung ist, da sie eine frühere Diagnose und eine geringere Rate an falsch-positiven Befunden ermöglicht. Links: - https://www.gastrojournal.org/article/S0016-5085(25)00049-6/abstract - https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39855314/ Rhee H et al. Noncontrast Magnetic Resonance Imaging vs Ultrasonography for Hepatocellular Carcinoma Surveillance: A Randomized, Single-Center Trial. Gastroenterology 2025; 168:1170-1177.e12 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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  • Intraduktale papillär muzinöse Neoplasie des Pankreas: Welche Faktoren begünstigen eine maligne Transformation?
    Nov 3 2025
    Das maligne Transformationspotenzial intraduktaler papillär muzinöser Neoplasien (IPMN) hängt einerseits von der Größe und der Wachstumsgeschwindigkeit (Intervallstabilität) dieser zystischen Pankreasläsionen ab und andererseits vom Durchmesser des Pankreas-Hauptgangs. Ein japanisches Forscherteam untersuchte, wie häufig IPMN ohne Hochrisiko-Stigmata innerhalb von 5 Jahren oder nach diesem Zeitraum zu einem Pankreaskarzinom fortschreiten. Links: - https://gut.bmj.com/content/74/6/971 (Originalstudie) - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/39870394 Hamada et al. Risk factors for pancreatic cancer in individuals with intraductal papillary mucinous neoplasms and no high-risk stigmata during up to 5 years of surveillance: a prospective longitudinal cohort study. Gut 2025; 74(6): 971–982. DOI: 10.1136/gutjnl-2024-333259 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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  • Lugol-negative Ösophagusveränderungen: Persistierende Läsionen entarten häufig
    Oct 23 2025
    Plattenepithelkarzinome des Ösophagus können mittels Chromoendoskopie unter Einsatz von Lugolscher Lösung erkannt werden. Lugol-negative Areale gelten dabei potenziell als tumorverdächtig. Mittels Biopsie wird in diesem Fall geprüft, ob Dysplasien, also intraepitheliale Neoplasien, vorliegen. Ein chinesisches Forscherteam untersuchte nun das Entartungspotenzial längerfristig persistierender Lugol-negativer Veränderungen. Links: - https://www.cghjournal.org/article/S1542-3565(24)00765-1/abstract (Originalstudie) - https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/39181421 Liu M et al. Persistence of Lugol-unstaining Is Associated With an Increased Risk of Progression to Malignancy in the Esophagus. Clin Gastroenterol Hepatol 2025; 23(8): 1337–1345.e12. DOI: 10.1016/j.cgh.2024.07.030 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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  • Kolorektale Polypen: Koagulation des Resektionsbetts beugt Rezidiven vor
    Oct 9 2025
    Die Mehrzahl der großen, also mindestens 20mm durchmessenden, nicht gestielten kolorektalen Polypen kann erfolgreich mittels stückweiser endoskopischer Mukosaresektion abgetragen werden. Durch die anschließende Koagulation der Resektionsränder mit der Schlingenspitze sinkt das Risiko für Adenomresiduen und -rezidive. Gilt das auch für sehr große Neoplasien? Dieser Frage ging ein australisches Forscherteam nach. Link (Pubmed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40044497 Gauci JL et al. Margin thermal ablation eliminates size as a risk factor for recurrence after piecemeal endoscopic mucosal resection of large non-pedunculated colorectal polyps. Gut 2025; 74(5): 752–760. DOI: 10.1136/gutjnl-2024-333563 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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  • Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Fitnesstracker erkennen Krankheitsschübe
    Sep 25 2025
    Die Überwachung der Krankheitsaktivität bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen basiert bislang auf der Erfassung der subjektiven Symptombelastung, der Messung von Entzündungsparametern im Blut oder im Stuhl, der Bildgebung sowie der Ileokoloskopie. Ein Forscherteam aus den USA ging nun der Frage nach, ob sich die mithilfe von Fitnesstrackern objektivierten Gesundheitsparameter zur Früherkennung von Krankheitsschüben eignen. Link (Pubmed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39826619 Hirten RP et al. Physiological Data Collected From Wearable Devices Identify and Predict Inflammatory Bowel Disease Flares. Gastroenterology 2025; 168(5): 939–951.e5. DOI: 10.1053/j.gastro.2024.12.024 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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    5 m
  • Amitriptylin lindert Reizdarm-Beschwerden - Erkenntnisse aus der ATLANTIS-Studie: Wirksamkeit und Verträglichkeit von Amitriptylin beim Reizdarmsyndrom
    Sep 11 2025
    Das Reizdarmsyndrom ist eine chronische, schubweise verlaufende Erkrankung mit Bauchschmerzen und veränderten Stuhlgewohnheiten wie Durchfall, Versopfung oder beides im Wechsel. Weltweit sind rund 5 % der Bevölkerung betroffen. Die Beschwerden beeinträchtigen die Lebensqualität massiv - privat wie beruflich. Erste Therapien wie Ernährungsumstellungen oder Medikamente lindern die Symptome oft nur unzureichend. Trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin gelten als mögliche Option, da sie auf die Darmmotilität und die Schmerzwahrnehmung wirken. Auch frühere Studien deuteten auf eine gewisse Wirksamkeit hin, viele dieser Studien waren aber klein, unterschieden nicht zwischen den Subtypen und hatten methodische Schwächen. Antidepressiva können auch Nebenwirkungen wie z.B. Verstopfung mit sich bringen, was für Patienten mit ohnehin verlangsamtem Darm zum Problem werden kann. Daher blieb bislang unklar, für wen Amitriptylin tatsächlich eine geeignete Therapie ist. Forscher aus England prüften mit der ATLANTIS-Studie, wie wirksam niedrig dosiertes Amitriptylin beim Reizdarmsyndrom ist. Die Ergebnisse der Studie zeigen: Amitriptylin kann wirksam und sicher das Reizdarmsyndrom lindern. Link zu Pubmed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39863398/ Wright-Hughes A et al. Predictors of response to low-dose amitriptyline for irritable bowel syndrome and efficacy and tolerability according to subtype: post hoc analyses from the ATLANTIS trial. Gut 2025; 74:728-739 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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