Don't Nuke the Climate – der Podcast Podcast Por Gabriele Schweiger Günter Hermeyer arte de portada

Don't Nuke the Climate – der Podcast

Don't Nuke the Climate – der Podcast

De: Gabriele Schweiger Günter Hermeyer
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Don’t nuke the Climate – kurz: DNTC – ist ein Netzwerk von Anti-Atom- und Umweltorganisationen aus der ganzen Welt. Zur Aufgabe gemacht hat sich DNTC zu beweisen, dass Atomkraft als Lösung für die Klimakrise untauglich ist. Evidenzbasierte Informationen sollen gezielt den Narrativen der Atomlobbyisten kontern und so die Kluft zwischen ihrer Rhetorik versus Realität entlarven. Gabi Schweiger, Mütter gegen Atomgefahr und Günter Hermeyer, DNTC, berichten über aktuelle Aktivitäten und Entwicklungen in der Anti-Atom-Bewegung und lassen Menschen zu Wort kommen, die betroffen sind von der unheilbringenden nuklearen Kette – vom Uranabbau bis zu den verzweifelten Versuchen, mit Atommüll umzugehen, von Brennstoffproduktion und Aufbereitung bis zum unweigerlich damit verbundenen militärischen Hintergrund. Zu Gast sind auch immer wieder Aktivist_innen, die sich mutig engagieren – weil wir es uns als Gesellschaft schlichtweg nicht leisten können, durch schmutzige, gefährliche Irreführungen der Atomlobby noch mehr Zeit und Geld zu verschwenden. Die Zukunft ist erneuerbar, nicht radioaktiv!© 2026 Gabriele Schweiger, Günter Hermeyer
Episodios
  • Don’t Nuke the Climate: Fukushimas Warning
    Feb 24 2026

    Die Katastrophe von Fukushima jährt sich zum 15. mal – und die japanische Regierung will AKWs, die seit 2011 auf Grund der latenten Erdbebengefährdung zu Recht abgeschaltet waren, reihenweise wieder in Betrieb nehmen. Diese Entwicklung stellt ein Paradebeispiel dar, wie realitätsverweigernd und menschenverachtend die Atomlobby ihre Interessen politisch durchzudrücken versucht.

    Zahlreiche Organisationen nehmen dies zum Anlass für verschiedene Aktivitäten – die Hamburger NGO .ausgestrahlt zum Beispiel, oder die Wiener Plattform Atomkraftfrei, die zur Protestkundgebung ‘Fukushima strahlt immer!’ am 10. März am Stephansplatz in Wien aufruft. Die flämische 11Maart Beweging hat die Petition Fukushimas Warning gestartet mit der Forderung ‘Stop financing nuclear problems and start implementing climate solutions’, die am 11. März im Rahmen einer Demo in Brüssel an die Europäische Kommission übergeben wird. Wir haben in dieser Podcast-Ausgabe mit Marc Alexander, einem der Initiatoren, gesprochen.

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  • Don’t Nuke the Climate: Haftpflichtversicherung für AKW – #PolluterPaysPrinciple
    Jan 27 2026

    Eine leidige, schon lange anhängige Forderung von uns Anti-Atom-Organisationen ist die nach einer angemessenen und europaweit einheitlichen Haftpflichtversicherung für AKW. Die derzeitige Situation ist in höchstem Maße unbefriedigend, in keinem einzigen Atomstaat sind AKW-Betreiber auch nur annähernd ausreichend versichert, um bei einem Unfall mit Radioaktivität betroffene Menschen und Gebiete adäquat entschädigen zu können. Das sehen immerhin auch Jan Panek samt Mitarbeiter im Ressort von EU-Kommissar Dan Jørgensen, zuständig für den Bereich Energie so. Vom Verursacherprinzip, dem ‚Polluter Pays Principle (PPP)‘ , einem herzstück der EU-Umweltpolitik, sind wir hier noch meilenweit entfernt.

    Mit etlichen Verbündeten aus anderen europäischen Staaten waren wir kürzlich zu einem Meeting nach Luxemburg eingeladen, um unser Anliegen vorzubringen, die Dringlichkeit im Zeichen des Klimawandels und geopolitisch unsicheren Zeit zu unterstreichen und mit den leitenden Beamten Lösungsansätze zu diskutieren. Hier berichten wir über dieses Treffen!

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  • Don’t Nuke the Climate: Kugelhaufenreaktor Jülich – eine unrunde Sache
    Nov 25 2025

    Kugelhaufenreaktoren waren mal der letzte Schrei. Doch die Technologie ist gescheitert. Beispiel: der AVR in Jülich. Grad mal 27 % der Betriebskosten konnte er während der verhältnismäßig wenigen Jahre seiner Laufzeit aus dem Stromerlös decken, den Rest zahlte die öffentliche Hand.

    Nach der Stilllegung des einstigen Hoffnungsprojekts, 1988, bleiben 152 Behälter vom Typ Castor THTR/AVR, gefüllt mit ca. 300 000 ausgedienten Brennelement-Kugeln, gelagert in einer maroden Halle. Nun soll alles in ein anderes Zwischenlager verbracht werden, nach Ahaus. Mindestens 51 Konvois, in konzertierten Nacht- u. Nebelaktionen, über deutsche Autobahnen, marode Brücken, mitten durch dicht besiedeltes Gebiet – denn das zukünftige internationale Forschungszentrum will sich ohne strahlendes Andenken an früheres Scheitern präsentieren. Wir haben mit Marita & Guido Boslar aus Jülich vom Bündnis Stop Westcastor über das Desaster gesprochen.

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