Episodios

  • Wie funktioniert Comms Analytics bei Otto? | Mit Ann-Cathrin Schäfer
    Jan 16 2026

    Tim spricht heute mit Ann-Cathrin Schäfer. Sie ist seit fünf Jahren Senior Data Analytics Specialist bei Otto. Zentrale Fragen dabei sind: Wie ist Otto in Sachen Communication Analytics (Comms Analytics) aufgestellt? Wie entwickeln sich die Analysen dort, seitdem Ann-Cathrin da ist? Wie stellt sie sich die Zukunft dieses Bereiches vor?

    [Anzeige] Data Analyst Weiterbildung bei der Haufe Akademie

    Tim stellt die Haufe Akademie als Sponsor des Podcasts vor und weist auf die Masterclass zu Data Analytics hin. Sie beinhaltet den Einstieg in Big Data, Machine Learning und professionelle Datenanalyse. Hier setzt Ihr unter anderem komplette Datenprozesse mit KNIME um. Am Ende der Masterclass (Präsenzkurse und Webinare) und nach bestandener Prüfung erhaltet Ihr das Zertifikat zum Data Analyst.

    Tipp am Rande: Werft auch mal einen Blick in deren FAQs zu Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmer und Selbstständige.

    https://www.haufe-akademie.de/data

    https://www.haufe-akademie.de/faqs

    Analyse heißt: Zahlen liefern UND interpretieren

    Ann-Cathrin steht im permanenten Austausch mit CVDs für die Datenerhebungen sowie operativen Teams und Kommunikationsverantwortlichen. Ihre Aufgabe beinhaltet ganz wesentlich die Interpretation gesammelter Daten.

    Offenheit gegenüber Daten ist Grundvoraussetzung

    Die Offenheit aller Abteilungen bei Otto ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Ann-Cathrin ihre Auswertungen transparent und konstruktiv Allen zur Verfügung stellen kann.

    Ganzheitliches Monitoring und dynamische, strategische Einbindung

    Ann-Cathrin fasst ihr Monitoring derzeit aus folgenden Quellen zusammen:

    a) externe Dienstleister: Medien-Resonanzanalysen und Reportings

    b) intern: Social-Media-Analysen, Social Listening, Pressearbeit und Medienmonitoring

    Nur aus der ganzheitlichen Betrachtung lässt sich sinnvoller Input generieren und strategisch einbauen.

    Steuerung durch mehr Flexibilität und Geschwindigkeit

    Die Datenauswertung ist genauso wichtig wie die strukturierte, permanente Datensammlung. Entsprechend kann auch ein so großer Konzern wie Otto auf allen Ebenen konzertiert und tagesaktuell reagieren.

    Prioritäten entwickeln sich im gegenseitigen Austausch

    Ann-Cathrin kann bei der Datenauswertung im Einzelfall selbständig entscheiden, wen sie dringlich und zuerst unterrichtet. Anschließend bekommt sie Feedback, ob die Entscheider den Einzelfall genauso werten. So können sich Strategie und Maßnahmen intern dynamisch weiterentwickeln.

    Analyse der internen Kommunikation bei Otto

    Die interne Kommunikation und die interne Themenkonjunktur wird bei Otto über das Intranet, Kommentare und Meetings wie das monatliche Townhall-Meeting analysiert. Qualitatives Feedback im Sinne von Umfragen ist aus Compliance-Gründen meistens schwierig.

    Die vier Schritte des Analytics Value Escalator

    1. Descriptive Analytics: Was ist rückblickend passiert? (Hindsight)

    2. Diagnostic Analytics: Warum ist was passiert? (Insight)

    3. Predictive Analytics: Was wird passieren? (Foresight)

    4. Prescriptive Analytics: Wie können wir Handlungsempfehlungen automatisiert herleiten und/oder umsetzen? (Assistance / KI)

    Potenzial von KI in Comms Analytics

    Bei der Codierung von großen Datenmengen oder dem Clustern von tausenden Kommentaren kann KI sehr beschleunigt arbeiten. Aber die Abstimmungen mit Compliance, Entwicklung und Testen von Agents, automatisierten Workflows und Modellen brauchen eine lange, intensive Vorarbeit.

    Beispiel für KI in der Analyse der Kommunikation

    Aus Ann-Cathrins Sicht eignet sich KI in der Datencodierung für die Reputationsmessung: Zuordnung von Reputationsdimensionen, Reputationswerten sowie...

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    29 m
  • Hinter dem Amazon Algorithmus steckt nichts Besonderes! | Mit Christian Kelm
    Jan 1 2026

    Tim spricht mit Christian Kelm über Amazon Analytics, Relevanzmechaniken und die Tatsache, dass der Algorithmus im Kern eine einfache Zählmaschine ist. Christian zeigt, wie Händler ihre Sichtbarkeit durch Kundensignale, Produktdetailseiten und Datenanalysen beeinflussen können.

    Einstieg und Vorstellung von Christian Kelm

    Tim begrüßt Christian Kelm und führt in das Thema „Amazon Analytics” ein. Er arbeitet seit vielen Jahren mit Amazon-Daten und beschäftigt sich mit Ranking-Mechaniken und Händlersemantik.

    Lerne Christian kennen: https://www.linkedin.com/in/christian-otto-kelm/

    Erfahre mehr über die AMALYZE AG: https://www.linkedin.com/company/amalyze/

    Die zentrale These zum Amazon-Algorithmus

    Christian erläutert seine These: Der Amazon-Algorithmus ist weniger mystisch, als oft behauptet wird. Entscheidend sind das Kundenverhalten, Relevanzsignale und die Fähigkeit der Händler, die Marktbedingungen zu erfüllen.

    Haufe Akademie: Masterclass Marketing & Sales Analytics

    Tim stellt den Sponsor des Podcasts, die Haufe Akademie, vor und verweist auf die Masterclass zum Marketing und Sales Analyst. Teilnehmende lernen dort, Marketing- und Sales-Aktivitäten datenbasiert zu steuern. Unter https://haufe-akademie.de/analyst erfährst du mehr.

    Zählmaschine, Relevanz und Kundeninteraktionen

    Der Algorithmus basiert im Kern auf Klicks, Reaktionen auf Detailseiten und Kaufverhalten. Diese Signale werden gezählt und in Rankings überführt.

    „Zunächst muss man sich bewusst machen, dass es sich hierbei um eine reine Zählmaschine handelt. Nichts weiter. Im Rahmen der A Company kann man sich ein paar alte Patente angucken. Im Endeffekt geht es nur um Relevanz, also eine Sortierung nach Relevanz in einem riesigen Produktkatalog.”

    Schau Dir hier das erste Patent von A9 an: https://patents.google.com/patent/US20030195877A1/

    Bewertungen, Preise und indirekte Sanktionen

    Sinkende Sternebewertungen oder unpassende Preiserhöhungen führen zu weniger Klicks und somit zu schlechteren Platzierungen. Amazon „bestraft“ nicht aktiv, sondern das Kundenverhalten erzeugt die Rankingveränderung.

    Preisgefüge und Keyword-Relevanz

    Je nach Keyword unterscheiden sich die Preisniveaus, etwa bei Goldarmbändern. Händler müssen verstehen, ob ein Begriff die Material- oder die Farbintention widerspiegelt.

    Volatilität der Suchergebnisseiten

    Bei Produkten mit klaren Anforderungen, wie beispielsweise Wagenhebern, sind die Suchergebnisseiten träge. In anderen Kategorien verändern sich die Rankings aufgrund des Nutzerverhaltens und der Variantenvielfalt häufig.

    „Das heißt, die Volatilität unter diesem Keyword „Wagenheber” ist extrem niedrig, weil es sich um Wagenheber handelt, die den Wagen heben können.”

    Kundensprache, Ameisenalgorithmus und Kaufmannsparadoxon

    Christian nutzt den Begriff „Ameisenalgorithmus”, um kollektives Kundenverhalten zu erklären. Das Kaufmannsparadoxon wiederum zeigt, wie Amazon Suchergebnisse aus mehreren aufeinanderfolgenden Käufen ableitet.

    Erfahre mehr über den Ameisenalgorithmus: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/ameisenalgorithmus-54002

    Cross-Selling-Effekte in Suchergebnissen

    In Suchergebnislisten erscheinen unerwartete Produkte, weil Käufer bestimmte Artikel häufig kombiniert erwerben. Amazon verkürzt diese Customer Journey, indem das...

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    1 h y 6 m
  • Mit schicken Berichten ist BI nicht getan! | Mit Simon Bongers von ROSE Bikes
    Dec 19 2025

    Tim spricht mit Simon Bongers darüber, warum Business Intelligence (BI) weit über Visualisierungen hinausgeht und wie Datenmodelle, Governance und agile Produktentwicklung zusammenspielen. Anhand konkreter Beispiele aus der BI-Praxis von ROSE Bikes demonstriert Simon, wie Datenqualität, Modellierung und Prozesse fundierte Entscheidungen ermöglichen.

    Begrüßung und Weihnachtsauftakt

    Tim eröffnet die Folge im Weihnachtssetting und stellt Simon von ROSE Bikes vor. Direkt zu Beginn geht es darum, wie Fahrräder und BI gleichermaßen Geschenke mit Wirkung sein können.

    Lerne Simon kennen:

    https://www.linkedin.com/in/simon-bongers-b061431ba/?originalSubdomain=de

    ROSE Bikes und ROSE Digital

    Simon erläutert die Struktur von ROSE Bikes und seiner Tochter ROSE Digital, die aus einer übernommenen Agentur hervorgegangen ist. Heute bündelt ROSE Digital den gesamten IT-Bereich inklusive Business Intelligence (BI).

    Erfahre mehr zu ROSE Bikes unter

    - https://www.rosebikes.de/,

    - https://www.instagram.com/rose_bikes/?hl=de,

    - https://www.instagram.com/rosecircle/

    - oder https://de.linkedin.com/company/rose-bikes

    [Anzeige] Haufe Akademie: Sponsor & KI-Weiterbildung

    Tim stellt die Haufe Akademie als Sponsor des Podcasts vor und weist auf die Future Jobs Classes hin. Im Fokus steht die zertifizierte Weiterbildung zum KI-Manager, in der die Teilnehmenden lernen, KI-Potenziale in Unternehmen zu erkennen und umzusetzen: https://haufe-akademie.de/ki

    Mythos BI: Warum bunte Charts nicht reichen

    Charts sind nur die letzte und sichtbare Schicht eines BI-Produkts. Entscheidend sind Kontext, Definitionen und die Herkunft der Daten. Ohne eine valide Grundlage bleibt jede Visualisierung oberflächlich.

    Integration mehrerer Datenquellen

    Simon beschreibt, wie Daten aus Meta, LinkedIn und weiteren Systemen über eine API ins Core-Data-Warehouse geladen werden. Anschließend werden die Daten abgeglichen, geprüft und kombiniert .

    Komplexität durch Mapping und Datenvalidierung

    IDs, Kampagnennamen oder Nutzerkennungen unterscheiden sich je nach System und müssen daher sauber gemappt werden. Erst dieses Mapping ermöglicht integrierte Auswertungen und korrekte Kennzahlen.

    Umrechnungskurse und wirtschaftliche Effekte

    Währungen, Fakturadaten und Wechselkursänderungen können zu Abweichungen zwischen Auftrag und Rechnungswert führen. Diese Effekte müssen im Reporting transparent abgebildet werden.

    Erklärung: „Fakturadaten" sind Daten auf Rechnungen und anderen Abrechnungsbelegen.

    Dimensionen- und Faktenmodell nach Kimball

    Simon erläutert das Prinzip der zentralen Faktentabellen und der angebundenen Dimensionstabellen. Das Modell ermöglicht klare Schlüsselbeziehungen und konsistente Berechnungen im Reporting.

    Weitere Details zum Modell von Kimball: https://bit.ly/4a5168l

    Beispiel: Datumsdimension und Wirtschaftsjahr

    Da Kalender- und Wirtschaftsjahre unterschiedlich verlaufen können, muss eine Datumsdimension zusätzliche Attribute bereitstellen. Damit lassen sich Year-to-Date-Analysen oder abweichende Geschäftsjahre korrekt abbilden.

    Performance, Struktur und die Schneeflocken-Metapher

    Das Modell wird je nach...

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    59 m
  • Smells like Team Spirit: Guter Führungsstil als Head of Data | Mit Sascha Leweling von RTL (2/2)
    Dec 5 2025

    In Teil 2 gehen Tim und Sascha tiefer in ihren Führungsalltag in Data-Teams ein. Sie ordnen die Google Oxygen Attributes ein, sprechen über Enablement statt Tool-Engpässe und über knifflige Situationen, die Führungskräfte mittragen müssen.

    Einführung und Kernthese zu Tool-Expertise

    Sascha eröffnet die zweite Folge mit der These, dass Analysten keine reinen Tool-Experten sein sollten. Power BI gilt beispielsweise als Standardwerkzeug, mit dem Teams end-to-end arbeiten können.

    Hier geht’s zum ersten Teil: https://open.spotify.com/episode/0U0lOp2hQDWyfdFLJJAL3c

    [Anzeige] Masterclass Marketing & Sales Analyst

    Kennst du schon die „Marketing & Sales Analyst” Masterclass der Haufe Akademie? Wenn du mehr über das Angebot erfahren möchtest, schau unter haufe-akademie.de/analyst vorbei.

    Google Oxygen Attributes als Führungsrahmen

    Tim nutzt die Google Oxygen Attributes for Great Managers gerne als Wertegerüst für seinen Führungsstil. Sie sind in die Kategorien „Develop your team” und „Get things done” unterteilt. Tim erklärt im Detail, was das bedeutet.

    Mehr zu den Google Oxygen Attributes: https://www.inc.com/marcel-schwantes/google-research-says-what-separates-best-managers-from-rest-boils-down-to-8-traits.html

    Inklusives Team-Umfeld, psychologische Sicherheit und Onboarding

    Unter „Develop your team“ geht es um respektvollen Umgang, Diversität und psychologische Sicherheit, insbesondere aufgrund täglicher Fehler im Data-Kontext. Tim beschreibt zum Beispiel seine Onboarding-Routine mit Zeit am ersten Tag und einem kleinen Willkommensritual.


    Micromanagement vermeiden, Innovation fördern

    Micromanagement wird als Bremsklotz für Data-Teams angesehen. Führungskräfte sollten stattdessen Freiheit geben, Anleitung bieten und Innovation sowie wohlüberlegte Risikobereitschaft fördern.


    Fokus auf Lösungen statt Problem-Delegation

    Ein Problem anzusprechen bedeutet, mit Lösungsvorschlägen zu kommen. So bleibt die Verantwortung beim Problemfinder und Aufgaben werden nicht an Andere delegiert.


    One-on-Ones: Ziele, Herausforderungen, Entwicklung

    Tim nutzt das Format der One-on-Ones für Reviews, gemeinsame Zielsetzungen und die Besprechung aktueller Herausforderungen. Auf diese Weise entstehen Entwicklungsgespräche, Weiterbildungspläne und Leistungsfeedbacks.


    Vision und Strategie fürs Team

    Im Teil „Get things done“ dreht sich alles um eine klare Teamvision, die regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst wird. Daraus leiten sich Ziele, Ownership und Priorisierung ab.


    Hindernisse entfernen: Data Governance im Merger

    Tim schildert einen Merger-Fall, in dem sich Meetings aufgrund ungeklärter Datenzugriffe im Kreis gedreht haben. Tim half in diesem Fall seinen Mitarbeitern dabei, auf Grenzen der Compliance hinzuweisen und diese auch durchzusetzen .


    Bessere und effizientere E-Mails

    Sascha und Tim besprechen die Email-Charta. Das sind Regeln für kürzere und klarere E-Mails. Hierdurch werden Kommunikation und Zusammenarbeit effizienter. Dazu gehören z.B. Betreff-Tags wie EOM („End of Message“) oder NNTA („No need to reply“).


    Starfish Retro als Feedback-Format

    Tim empfiehlt die Starfish-Methode (Start/Stop/Keep/More/Less) für Retros in kniffligen Situationen oder zum Rückblick auf abgeschlossene Projekte. Sie dient dazu Feedback strukturiert und konstruktiv zu sammeln. Sascha rät dazu, sie nur punktuell einzusetzen, damit...

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    1 h y 3 m
  • Datenkultur zum Mitnehmen: Die ersten Schritte für jedes Unternehmen | Mit Karen Gärtner (Ex-Fressnapf)
    Nov 21 2025

    Tim spricht mit Karen Gärtner über Datenkultur im Unternehmen: Warum sie die Basis für datengetriebenes Arbeiten ist, welche Rolle Vertrauen, Haltung und Strukturen spielen und wie kreative Formate wie Graffiti oder Data Escape Rooms helfen können, Silos aufzubrechen.

    [Anzeige] Auf der Website haufe-akademie.de/future erfährst du mehr über die Masterclasses der Haufe Akademie rund um digitale Transformation, agiles Arbeiten und Corporate Learning.

    Einführung und Vorstellung von Karen Gärtner

    Karen Gärtner ist IT-Architektin bei der Kasseler Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft sowie Head of Training & Events bei der Data Management Association Deutschland (DAMA). Sie spricht über Datenkultur als Grundlage für gute Entscheidungen.

    Lerne Karen kennen: https://www.linkedin.com/in/karen-gaertner/

    Datenkultur als Thema der Folge

    Gemeinsam klären Tim und Karen, was Datenkultur bedeutet, weshalb sie oft unterschätzt wird und wie sie die Nutzung von KI fördert.

    Daten und Prozesse als „Bruder und Schwester“

    Karen beschreibt, wie Prozesse und Daten einander bedingen. Prozesse erzeugen Daten und Daten geben Prozessen Richtung und Qualität. Beides gehört untrennbar zusammen.

    Berührungsängste im Umgang mit Daten

    Viele empfinden Datenarbeit als fremd oder zu komplex. Eine gute Datenkultur verringert diese Distanz, weckt Interesse für Daten und fördert das gemeinsame Verständnis zwischen Fach- und Daten-Teams.

    Die Rolle der DAMA und das DMBoK

    Karen erklärt, was die DAMA macht: Sie setzt Standards im Datenmanagement, organisiert Community-Events und ist Herausgeberin des „Data Management Body of Knowledge“.

    Warum Datenkultur Unternehmen stärkt

    Eine Datenkultur sorgt dafür, dass Daten nicht nur gesammelt, sondern aktiv genutzt werden. Sie schafft Vertrauen, fördert Mut und ermöglicht datenbasierte Entscheidungen.

    Was Datenkultur ausmacht: Haltung, Werte, Verhalten

    Sie umfasst technische, organisatorische und emotionale Aspekte. Sie wird in Prozessen und Rollen sichtbar, in Vertrauen, Glaubenssätzen und Zusammenarbeit hingegen unsichtbar.

    Wie man schlechte Datenkultur verändert

    Für einen Kulturwandel braucht es Zeit und Verständnis. Karen empfiehlt deshalb, zunächst das Unternehmen und sein Verhalten zu beobachten und dann schrittweise Veränderungen umzusetzen.

    Silos erkennen und Unternehmenskultur analysieren

    Datensilos verhindern Transparenz. Mithilfe einer Analyse der Ist-Kultur können Offenheit, Datenflüsse und Kooperationsbereitschaft bewertet und verbessert werden.

    Top-down und Bottom-up in der Datenkultur

    Datenkultur entsteht durch Bewegung von beiden Seiten. Die Führungsebene schafft Strukturen und Orientierung, während die Mitarbeitenden Ideen und Use Cases einbringen.

    Strukturen schaffen: noninvasive Ansätze und Hausbesuche

    Anstatt große Programme zu starten, empfiehlt Karen kleine Schritte: In bestehenden Prozessen ansetzen, Use Cases fördern und durch „Hausbesuche“ Vertrauen schaffen.

    „Headroom“: Warum Zeit und Raum entscheidend sind

    Wie in der Musik braucht auch die Datenarbeit Freiraum. Unternehmen sollten ihren Mitarbeitenden Zeit und Budget geben, um Neues auszuprobieren und Ideen zu entwickeln.

    Datenkultur-Formate: Open Sessions, Data Escape Rooms, Lego Serious Play

    Kreative Formate fördern das Verständnis für ein Thema und machen es spannend. Ob Workshops, Data Days oder Lego Serious Play: Entscheidend ist, dass die Mitarbeitenden selbst aktiv werden.

    Graffiti als Symbol für datengetriebenes Arbeiten

    Karen erzählt von einem Data-Day-Projekt, bei dem Mitarbeitende ein Graffiti zur digitalen Transformation...

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    53 m
  • Smells like Team Spirit: Guter Führungsstil als Head of Data | Mit Sascha Leweling von RTL (1/2)
    Nov 7 2025

    Tim und Sascha sprechen darüber, wie sie zu ihren Führungsrollen bei RTL und innogy.C3 kamen, was gutes Onboarding für Führungskräfte ausmacht und wie man mit Karrierewünschen, schwierigen Teamdynamiken und der Kommunikationskultur umgeht.

    [Anzeige] Auf der Website haufe-akademie.de/analyst erfährst du mehr über die Master Class "Marketing & Sales Analyst" des neuen Sponsors Haufe Akademie.

    Einführung und Thema der Folge

    Tim eröffnet die Episode mit Sascha Leweling von RTL. Gemeinsam sprechen sie über Führung in Data-Teams: vom Einstieg in die Rolle, über Teamkultur bis hin zu Kommunikation und Vertrauen.

    Sascha ist dir vielleicht noch von dieser Folge bekannt: https://youtu.be/k3tvwCM0QuI?si=__MCzQFIafmZJ3m6

    Von Data Science zur Führung: Saschas Weg bei Obi und RTL

    Sascha beschreibt, wie er vom Data Scientist zum Head of Customer Analytics wurde. Der Übergang vom Fach- zum Führungsverantwortlichen brachte neue Perspektiven und Verantwortung mit sich.


    Tims Einstieg in die Führungsrolle bei innogy.C3 während der E.ON-Übernahme

    Tim erzählt, wie er in einer Umbruchsphase in die Führung gerückt ist – mit Restrukturierungen, Team-Abgängen und einem hohen Maß an Eigeninitiative.


    Onboarding, Coaching und die Google Oxygen Attributes

    Ein Coaching- und Mentoring-Programm half Tim dabei, seine Werte als Führungskraft zu entwickeln. Grundlage waren die Google Oxygen Attributes „Develop your team” und „Get things done”.

    Mehr zu Google Oxygen Attributes: https://www.inc.com/marcel-schwantes/google-research-says-what-separates-best-managers-from-rest-boils-down-to-8-traits.html


    Karriereentwicklung und Mitarbeiterbindung

    Beide betonen, wie wichtig es ist, Mitarbeitende bei internen Wechseln zu unterstützen, statt sie zu blockieren. Talentbindung steht über Team-Ego.

    Was macht Google Manager aus: https://rework.withgoogle.com/intl/en/guides/managers-research-behind-great-managers


    Vertrauen, Transparenz und eine interne Wechselkultur

    Eine offene Kommunikation über Karriereziele stärkt das Vertrauen im Unternehmen. Verschweigen oder Misstrauen schaden der Kultur langfristig.


    Onboarding bei RTL: Vertrauen, Eigenverantwortung und Führungskräfteschulung

    Saschas Start bei RTL war ein Sprung ins kalte Wasser: Micromanagement gab es nicht, dafür Vertrauen und Verantwortung vom ersten Tag an.


    Das DISG Modell und Persönlichkeitstypen in Data-Teams

    In beiden Onboardings wurde das DISG Modell – dominant, initiativ, stetig, gewissenhaft – als pragmatische Heuristik zur Teamzusammenstellung und Kommunikation angewendet.

    Mehr zum DISG Modell: https://www.disg-modell.de/ueber-disg/einfuehrung/


    Dominanz, Eigenwahrnehmung und Feedbackkultur

    Tim reflektiert seine dominante Ausprägung und zeigt auf, wie die Übereinstimmung von Selbst- und Fremdbild dabei helfen kann, Konflikte konstruktiv zu lösen und die Kommunikation zu verbessern.


    Strukturen bei RTL: Teamaufbau und Cloud-Migration

    Sascha schildert die technischen und...

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    1 h y 6 m
  • Endgegner Mittelstand? Wie Daten- und KI-Strategie gelingen! Mit Stephan Hausberg (Ex-1&1 Versatel)
    Oct 24 2025

    Wie gelingt eine Datenstrategie im Mittelstand? Tim spricht mit Stephan Hausberg über fehlende Datenkultur, Priorisierung, Agentic AI und den Weg vom Use Case zum Business Case.

    Erfahre mehr über die Master Class „Marketing & Sales Analyst” des neuen Sponsors Haufe Akademie unter haufe-akademie.de/analyst.

    Einführung und Thema der Folge

    Tim eröffnet das Gespräch mit Stephan über den „Endgegner Mittelstand“ und geht dabei der Frage nach, warum Datenstrategien dort oft schwer umzusetzen sind und wie es dennoch gelingt.

    Vorstellung von Stephan Hausberg

    Stephan ist bei 1&1 Versatel vom Analysten bis zum Head of Data aufgestiegen und berät heute mit onemoreoption.ai Unternehmen zu Datenstrategie und -anwendung. Privat ist er Familienmensch und begeisterter Sportler, beruflich ein Problemlöser mit Leidenschaft für Daten.

    Erfahre mehr über Stephan: https://www.linkedin.com/in/dr-stephan-hausberg-679750118/

    Schau auch bei www.onemoreoption.ai vorbei.

    Warum Data im Mittelstand so schwierig ist

    Im Mittelstand fehlen oft Daten-Teams und eine etablierte Datenkultur. Viele Geschäftsführer treffen Entscheidungen aus Erfahrung, meist ohne eine datenbasierte Grundlage zu haben.

    Bauchgefühl vs. Datenorientierung

    Stephan betont, dass die Einstellung „Das haben wir schon immer so gemacht“ nicht immer falsch ist. Wichtig sei es, zu erkennen, wann Erfahrung trägt und wann sich die Rahmenbedingungen verändert haben.

    Fehlende Teams, Ziele und Priorisierung

    Tim beschreibt ein Beispiel aus dem Marketing eines mittelständischen Unternehmens, in dem eine einzelne Person für alles zuständig ist. Ohne klare Ziele und Prioritäten verpufft der Raum für Datenanalysen.

    Führungskultur und Arbeitsrealität im Mittelstand

    Überforderung, Reizüberflutung und Fachkräftemangel erschweren datenorientiertes Arbeiten. Führung sollte klare Prioritäten setzen und Überlastung vermeiden.

    Fokus auf Kerngeschäft und Zukunftsrisiken

    Unternehmen, die sich ausschließlich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und dabei Daten vernachlässigen, riskieren langfristig Wettbewerbsnachteile.

    Wie man Daten im Mittelstand zum Fliegen bringt

    Laut Stephan beginnt es mit Wissenstransfer in Geschäftsführung, Aufsichtsräten und Teams. Denn oft fehlt das grundlegende Verständnis dafür, wie Daten Mehrwert erzeugen.

    Beispiel: KI-Modell und fehlende Abstimmung

    Ein Praxisbeispiel zeigt, wie ein KI-Projekt wegen mangelnder Abstimmung scheiterte, obwohl das Modell funktionierte. Fehlende Kommunikation führte dazu, dass der Nutzen nicht erkannt wurde.

    Datenkultur durch kleine Erfolge und Experimente

    Kleine Proofs of Concept helfen dabei, Neugier und Vertrauen aufzubauen. Fehler sind dabei unvermeidlich, entscheidend ist jedoch die Bereitschaft, aus ihnen zu lernen und zu experimentieren.

    Use Cases vs. Plattformdenken

    Stephan betrachtet Use Cases als Einstieg und nicht als Endziel. Während sich Plattformansätze für Konzerne lohnen, sollte man im Mittelstand mit überschaubaren Projekten starten und später skalieren.

    Agentic AI im Mittelstand: Chancen und Grenzen

    Agentic AI kann die Entwicklungszeit von Proofs of Concept zwar stark verkürzen, eine produktionsreife Umsetzung ersetzt es jedoch nicht. Der Gewinn liegt in der Experimentiergeschwindigkeit und nicht in fertigen Lösungen.

    Schatten-KI und Risiken im Alltag

    Viele Mitarbeitende nutzen KI bereits, obwohl es noch keine offiziellen Richtlinien gibt. Stephan warnt vor den damit verbundenen Datenschutzrisiken und fordert klare Regeln, Schulungen und Transparenz...

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    46 m
  • Data Rhapsody: Marketing zwischen Zahlen und Gefühl | Mit Tiankai Feng (Ex-adidas)
    Oct 10 2025

    Marketing Analytics bewegt sich zwischen harten Zahlen und menschlichem Bauchgefühl. Tiankai zeigt, wie der 5C-Ansatz dabei hilft, Datenstrategien menschlicher und praxisnäher zu gestalten.

    Erfahre mehr über die Master Class „Marketing & Sales Analyst” des neuen Sponsors Haufe Akademie unter haufe-akademie.de/analyst.

    Einführung und Thema der Folge

    Tim eröffnet die Folge mit Tiankai Feng und stellt das Thema vor: Marketing zwischen Zahlen und Gefühl. Beide wollen zeigen, wie analytische Methoden und menschliche Faktoren in einer datengetriebenen Strategie zusammenspielen.

    Lerne Tiankai kennen: https://www.linkedin.com/in/tiankaifeng/

    Rückblick auf Tiankais Weg: Musik, Adidas, Analytics, Buchautor

    Tiankai berichtet von seiner beruflichen Laufbahn, die bei Adidas im Bereich Social Listening begann. Später wechselte er in Business Intelligence und beriet Unternehmen in Analytics-Fragen. Heute schreibt er Bücher und verbindet technische Expertise mit menschlicher Perspektive.

    Mehr über Tiankais Wergegang erfährst du auch in dieser Podcastfolge: https://youtu.be/S3oGdWpO9OA?si=y9ZZdVM-IPiLLaC3

    Humanizing Data Strategy und neues Buch Humanizing AI Strategy

    Sein erstes Buch Humanizing Data Strategy verkaufte sich erfolgreich im Fachbuchmarkt. Aktuell arbeitet er am Nachfolger Humanizing AI Strategy, der den verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz behandelt. Beide Werke setzen bewusst den Menschen ins Zentrum technologischer Entwicklungen.

    Das Buch Humanizing Data Strategy:

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    Das Buch Humanizing AI Strategy:

    https://amzn.to/4h3NqvZ

    Kompetenz: Data Literacy und Business-Verständnis

    Kompetenz umfasst sowohl analytisches Know-how als auch Verständnis für Business-Kontexte. Nur wenn Data Professionals die Sprache der Stakeholder sprechen, können sie Wirkung erzielen. Gleichzeitig müssen Business-Seiten Grundkenntnisse in Daten entwickeln, um den Dialog auf Augenhöhe zu führen.

    Follow the Pain Approach zur Data Literacy

    Tiankai stellt den „Follow the Pain“-Ansatz vor: Data-Projekte sollten dort beginnen, wo die größten Schmerzpunkte liegen. Stakeholder mit akuten Problemen sind motivierter für neue Lösungen. Dadurch entsteht schneller Mehrwert und Vertrauen in datengetriebene Arbeit.

    „Follow the Pain bedeutet, dass man nicht mit Big Bang startet und sagt: ‚Alle müssen jetzt Data Literate werden! Wir machen jetzt eine große Akademie und dann sind alle dabei!‘, sondern dass man mit denjenigen startet, bei denen die Schmerzpunkte am größten sind.“

    Business-Wissen im Team: Generalisten vs. Bottlenecks

    Einige Teams bündeln Business-Verständnis in einer zentralen Rolle, andere verteilen es breiter. Tiankai warnt vor Engpässen, wenn nur Einzelne als Schnittstelle fungieren. Nachhaltiger ist es, wenn alle Teammitglieder zumindest grundlegendes Business-Wissen mitbringen.

    Shadowing und Beobachtung von Stakeholdern

    Ein praktischer Ansatz ist das Shadowing, bei dem Analysten den Alltag von Stakeholdern begleiten. So werden Arbeitsweisen, Entscheidungsprozesse und Herausforderungen greifbarer. Oft zeigen sich dadurch Barrieren in der Datennutzung, die vorher verborgen waren.

    “Aber ja, für ein Shadowing braucht man natürlich zwei Seiten, die damit einverstanden sind.”

    Kollaboration statt Service-Denken

    Zusammenarbeit wird häufig als Service...

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    53 m
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