Datendurst mit Tim Ebner Podcast Por Tim Ebner arte de portada

Datendurst mit Tim Ebner

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De: Tim Ebner
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Nichts ist schlimmer als kundenunfreundliche Customer Journeys. Brüche zwischen Kanälen, ungehörtes Feedback oder der mangelnde Blick über den Tellerrand tun einfach weh. Deshalb gibt es jetzt Datendurst. Ein Podcast, in dem wir lernen, solche Schwachstellen in der Customer Journey aufzuspüren, mit Daten analysierbar machen und ganz gezielt zu optimieren. Viel Spaß beim Zuhören!© 2024 Tim Ebner Economía Gestión Gestión y Liderazgo Marketing Marketing y Ventas
Episodios
  • Wie funktioniert Comms Analytics bei Otto? | Mit Ann-Cathrin Schäfer
    Jan 16 2026

    Tim spricht heute mit Ann-Cathrin Schäfer. Sie ist seit fünf Jahren Senior Data Analytics Specialist bei Otto. Zentrale Fragen dabei sind: Wie ist Otto in Sachen Communication Analytics (Comms Analytics) aufgestellt? Wie entwickeln sich die Analysen dort, seitdem Ann-Cathrin da ist? Wie stellt sie sich die Zukunft dieses Bereiches vor?

    [Anzeige] Data Analyst Weiterbildung bei der Haufe Akademie

    Tim stellt die Haufe Akademie als Sponsor des Podcasts vor und weist auf die Masterclass zu Data Analytics hin. Sie beinhaltet den Einstieg in Big Data, Machine Learning und professionelle Datenanalyse. Hier setzt Ihr unter anderem komplette Datenprozesse mit KNIME um. Am Ende der Masterclass (Präsenzkurse und Webinare) und nach bestandener Prüfung erhaltet Ihr das Zertifikat zum Data Analyst.

    Tipp am Rande: Werft auch mal einen Blick in deren FAQs zu Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmer und Selbstständige.

    https://www.haufe-akademie.de/data

    https://www.haufe-akademie.de/faqs

    Analyse heißt: Zahlen liefern UND interpretieren

    Ann-Cathrin steht im permanenten Austausch mit CVDs für die Datenerhebungen sowie operativen Teams und Kommunikationsverantwortlichen. Ihre Aufgabe beinhaltet ganz wesentlich die Interpretation gesammelter Daten.

    Offenheit gegenüber Daten ist Grundvoraussetzung

    Die Offenheit aller Abteilungen bei Otto ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Ann-Cathrin ihre Auswertungen transparent und konstruktiv Allen zur Verfügung stellen kann.

    Ganzheitliches Monitoring und dynamische, strategische Einbindung

    Ann-Cathrin fasst ihr Monitoring derzeit aus folgenden Quellen zusammen:

    a) externe Dienstleister: Medien-Resonanzanalysen und Reportings

    b) intern: Social-Media-Analysen, Social Listening, Pressearbeit und Medienmonitoring

    Nur aus der ganzheitlichen Betrachtung lässt sich sinnvoller Input generieren und strategisch einbauen.

    Steuerung durch mehr Flexibilität und Geschwindigkeit

    Die Datenauswertung ist genauso wichtig wie die strukturierte, permanente Datensammlung. Entsprechend kann auch ein so großer Konzern wie Otto auf allen Ebenen konzertiert und tagesaktuell reagieren.

    Prioritäten entwickeln sich im gegenseitigen Austausch

    Ann-Cathrin kann bei der Datenauswertung im Einzelfall selbständig entscheiden, wen sie dringlich und zuerst unterrichtet. Anschließend bekommt sie Feedback, ob die Entscheider den Einzelfall genauso werten. So können sich Strategie und Maßnahmen intern dynamisch weiterentwickeln.

    Analyse der internen Kommunikation bei Otto

    Die interne Kommunikation und die interne Themenkonjunktur wird bei Otto über das Intranet, Kommentare und Meetings wie das monatliche Townhall-Meeting analysiert. Qualitatives Feedback im Sinne von Umfragen ist aus Compliance-Gründen meistens schwierig.

    Die vier Schritte des Analytics Value Escalator

    1. Descriptive Analytics: Was ist rückblickend passiert? (Hindsight)

    2. Diagnostic Analytics: Warum ist was passiert? (Insight)

    3. Predictive Analytics: Was wird passieren? (Foresight)

    4. Prescriptive Analytics: Wie können wir Handlungsempfehlungen automatisiert herleiten und/oder umsetzen? (Assistance / KI)

    Potenzial von KI in Comms Analytics

    Bei der Codierung von großen Datenmengen oder dem Clustern von tausenden Kommentaren kann KI sehr beschleunigt arbeiten. Aber die Abstimmungen mit Compliance, Entwicklung und Testen von Agents, automatisierten Workflows und Modellen brauchen eine lange, intensive Vorarbeit.

    Beispiel für KI in der Analyse der Kommunikation

    Aus Ann-Cathrins Sicht eignet sich KI in der Datencodierung für die Reputationsmessung: Zuordnung von Reputationsdimensionen, Reputationswerten sowie...

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    29 m
  • Hinter dem Amazon Algorithmus steckt nichts Besonderes! | Mit Christian Kelm
    Jan 1 2026

    Tim spricht mit Christian Kelm über Amazon Analytics, Relevanzmechaniken und die Tatsache, dass der Algorithmus im Kern eine einfache Zählmaschine ist. Christian zeigt, wie Händler ihre Sichtbarkeit durch Kundensignale, Produktdetailseiten und Datenanalysen beeinflussen können.

    Einstieg und Vorstellung von Christian Kelm

    Tim begrüßt Christian Kelm und führt in das Thema „Amazon Analytics” ein. Er arbeitet seit vielen Jahren mit Amazon-Daten und beschäftigt sich mit Ranking-Mechaniken und Händlersemantik.

    Lerne Christian kennen: https://www.linkedin.com/in/christian-otto-kelm/

    Erfahre mehr über die AMALYZE AG: https://www.linkedin.com/company/amalyze/

    Die zentrale These zum Amazon-Algorithmus

    Christian erläutert seine These: Der Amazon-Algorithmus ist weniger mystisch, als oft behauptet wird. Entscheidend sind das Kundenverhalten, Relevanzsignale und die Fähigkeit der Händler, die Marktbedingungen zu erfüllen.

    Haufe Akademie: Masterclass Marketing & Sales Analytics

    Tim stellt den Sponsor des Podcasts, die Haufe Akademie, vor und verweist auf die Masterclass zum Marketing und Sales Analyst. Teilnehmende lernen dort, Marketing- und Sales-Aktivitäten datenbasiert zu steuern. Unter https://haufe-akademie.de/analyst erfährst du mehr.

    Zählmaschine, Relevanz und Kundeninteraktionen

    Der Algorithmus basiert im Kern auf Klicks, Reaktionen auf Detailseiten und Kaufverhalten. Diese Signale werden gezählt und in Rankings überführt.

    „Zunächst muss man sich bewusst machen, dass es sich hierbei um eine reine Zählmaschine handelt. Nichts weiter. Im Rahmen der A Company kann man sich ein paar alte Patente angucken. Im Endeffekt geht es nur um Relevanz, also eine Sortierung nach Relevanz in einem riesigen Produktkatalog.”

    Schau Dir hier das erste Patent von A9 an: https://patents.google.com/patent/US20030195877A1/

    Bewertungen, Preise und indirekte Sanktionen

    Sinkende Sternebewertungen oder unpassende Preiserhöhungen führen zu weniger Klicks und somit zu schlechteren Platzierungen. Amazon „bestraft“ nicht aktiv, sondern das Kundenverhalten erzeugt die Rankingveränderung.

    Preisgefüge und Keyword-Relevanz

    Je nach Keyword unterscheiden sich die Preisniveaus, etwa bei Goldarmbändern. Händler müssen verstehen, ob ein Begriff die Material- oder die Farbintention widerspiegelt.

    Volatilität der Suchergebnisseiten

    Bei Produkten mit klaren Anforderungen, wie beispielsweise Wagenhebern, sind die Suchergebnisseiten träge. In anderen Kategorien verändern sich die Rankings aufgrund des Nutzerverhaltens und der Variantenvielfalt häufig.

    „Das heißt, die Volatilität unter diesem Keyword „Wagenheber” ist extrem niedrig, weil es sich um Wagenheber handelt, die den Wagen heben können.”

    Kundensprache, Ameisenalgorithmus und Kaufmannsparadoxon

    Christian nutzt den Begriff „Ameisenalgorithmus”, um kollektives Kundenverhalten zu erklären. Das Kaufmannsparadoxon wiederum zeigt, wie Amazon Suchergebnisse aus mehreren aufeinanderfolgenden Käufen ableitet.

    Erfahre mehr über den Ameisenalgorithmus: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/ameisenalgorithmus-54002

    Cross-Selling-Effekte in Suchergebnissen

    In Suchergebnislisten erscheinen unerwartete Produkte, weil Käufer bestimmte Artikel häufig kombiniert erwerben. Amazon verkürzt diese Customer Journey, indem das...

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    1 h y 6 m
  • Mit schicken Berichten ist BI nicht getan! | Mit Simon Bongers von ROSE Bikes
    Dec 19 2025

    Tim spricht mit Simon Bongers darüber, warum Business Intelligence (BI) weit über Visualisierungen hinausgeht und wie Datenmodelle, Governance und agile Produktentwicklung zusammenspielen. Anhand konkreter Beispiele aus der BI-Praxis von ROSE Bikes demonstriert Simon, wie Datenqualität, Modellierung und Prozesse fundierte Entscheidungen ermöglichen.

    Begrüßung und Weihnachtsauftakt

    Tim eröffnet die Folge im Weihnachtssetting und stellt Simon von ROSE Bikes vor. Direkt zu Beginn geht es darum, wie Fahrräder und BI gleichermaßen Geschenke mit Wirkung sein können.

    Lerne Simon kennen:

    https://www.linkedin.com/in/simon-bongers-b061431ba/?originalSubdomain=de

    ROSE Bikes und ROSE Digital

    Simon erläutert die Struktur von ROSE Bikes und seiner Tochter ROSE Digital, die aus einer übernommenen Agentur hervorgegangen ist. Heute bündelt ROSE Digital den gesamten IT-Bereich inklusive Business Intelligence (BI).

    Erfahre mehr zu ROSE Bikes unter

    - https://www.rosebikes.de/,

    - https://www.instagram.com/rose_bikes/?hl=de,

    - https://www.instagram.com/rosecircle/

    - oder https://de.linkedin.com/company/rose-bikes

    [Anzeige] Haufe Akademie: Sponsor & KI-Weiterbildung

    Tim stellt die Haufe Akademie als Sponsor des Podcasts vor und weist auf die Future Jobs Classes hin. Im Fokus steht die zertifizierte Weiterbildung zum KI-Manager, in der die Teilnehmenden lernen, KI-Potenziale in Unternehmen zu erkennen und umzusetzen: https://haufe-akademie.de/ki

    Mythos BI: Warum bunte Charts nicht reichen

    Charts sind nur die letzte und sichtbare Schicht eines BI-Produkts. Entscheidend sind Kontext, Definitionen und die Herkunft der Daten. Ohne eine valide Grundlage bleibt jede Visualisierung oberflächlich.

    Integration mehrerer Datenquellen

    Simon beschreibt, wie Daten aus Meta, LinkedIn und weiteren Systemen über eine API ins Core-Data-Warehouse geladen werden. Anschließend werden die Daten abgeglichen, geprüft und kombiniert .

    Komplexität durch Mapping und Datenvalidierung

    IDs, Kampagnennamen oder Nutzerkennungen unterscheiden sich je nach System und müssen daher sauber gemappt werden. Erst dieses Mapping ermöglicht integrierte Auswertungen und korrekte Kennzahlen.

    Umrechnungskurse und wirtschaftliche Effekte

    Währungen, Fakturadaten und Wechselkursänderungen können zu Abweichungen zwischen Auftrag und Rechnungswert führen. Diese Effekte müssen im Reporting transparent abgebildet werden.

    Erklärung: „Fakturadaten" sind Daten auf Rechnungen und anderen Abrechnungsbelegen.

    Dimensionen- und Faktenmodell nach Kimball

    Simon erläutert das Prinzip der zentralen Faktentabellen und der angebundenen Dimensionstabellen. Das Modell ermöglicht klare Schlüsselbeziehungen und konsistente Berechnungen im Reporting.

    Weitere Details zum Modell von Kimball: https://bit.ly/4a5168l

    Beispiel: Datumsdimension und Wirtschaftsjahr

    Da Kalender- und Wirtschaftsjahre unterschiedlich verlaufen können, muss eine Datumsdimension zusätzliche Attribute bereitstellen. Damit lassen sich Year-to-Date-Analysen oder abweichende Geschäftsjahre korrekt abbilden.

    Performance, Struktur und die Schneeflocken-Metapher

    Das Modell wird je nach...

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    59 m
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