Berta & Gamma Podcast Por Verein «Helvetia spricht» arte de portada

Berta & Gamma

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De: Verein «Helvetia spricht»
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«Die Schweiz hört nach Winterthur auf.» Es gibt kaum einen Ostschweizer, eine Ostschweizerin, der oder die diesen Spruch nicht schon einmal gehört hat. Doch wir beweisen: «Hier fängt das Leben erst richtig an.» Mit dem Ostschweizer Podcast «Berta & Gamma» bringen wir Geschichten und Gesichter von Ostschweizerinnen in die breite Öffentlichkeit. Gemeinsam rücken wir die Ostschweiz als Lebens- und Arbeitsraum in den Vordergrund und ermöglichen spannende Einblicke in innovative, wertvolle Organisationen und Unternehmen. So schaffen wir neue Vorbilder und Vorstellungen für ganze Generationen. Ps. Suchst du eine Referentin? Hier wirst du sicher fündig: https://www.alphaberta.chVerein «Helvetia spricht» Ciencias Sociales Economía
Episodios
  • Folge 43: Vittoria Kreis: «Ich würde mir wünschen, dass die Jungen mutiger sind. Und dass wir Älteren sie mehr unterstützen dabei.»
    Mar 24 2026

    Innerhalb von nur drei Wochen übernimmt Vittoria Kreis das Traditionsgeschäft «Praliné Scherrer» in St. Gallen – als Marketingfachfrau, ohne Erfahrung im Schokoladengeschäft und ohne Confiseur. Was sie antreibt? Ihre Liebe zum Schönen. Für sie war schnell klar: Die kunstvollen Pralinen verdienen eine ebenso schöne Verpackung.

    Die ersten Jahre werden schwierig, bringen sie zum Zweifeln und sind auch finanziell herausfordernd. Heute führt sie das Geschäft gemeinsam mit ihrer Tochter Romina Hengartner. «Meine Tochter war von Anfang an dabei und hat ihr Sackgeld bei Praliné Scherrer verdient. Seit Tag eins hat sie mich nie im Stich gelassen. Es war streng und ich war streng, aber wir waren immer ein Team.» Die Doppelrolle als Mutter und Geschäftspartnerin? Anspruchsvoll – und ein Prozess, der Zeit brauchte.

    Ein Gespräch über Mut, Generationen, Unternehmergeist – und über eine Frau, die überzeugt ist: «Es gibt für alles eine Lösung.»

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    47 m
  • Folge 42: Prisca Walliser: «Auch wenn die Welt voller Sex ist, gibt es noch immer so viel Scham und Tabus.»
    Mar 10 2026

    Über 300 Babys hat Prisca Walliser als Hebamme beim ersten Atemzug begleitet – und dabei immer wieder erlebt, wie sehr eine Geburt ein Leben verändert. Auch als Paar. «Eine Geburt verändert das Bedürfnis nach Intimität. Viele Paare sind darauf unvorbereitet. Es wird leider zu wenig darüber gesprochen», sagt sie.

    Heute arbeitet Prisca Walliser als Sexualberaterin, hört zu, stellt Fragen und geht Biografien auf den Grund. Eine ihrer zentralen Fragen lautet: «Wie bin ich die Frau oder der Mann geworden, die oder der ich heute bin?» In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Glaubenssätze aus der Kindheit unsere Sexualität bis ins Erwachsenenalter prägen – und lernen eine Frau kennen, über die ein Schüler einmal sagte: «Frau Walliser, Sie sind zwar alt, aber Sie sind cool.»

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    50 m
  • Folge 41: Franziska Steiner-Kaufmann: «Ich will, dass meine Kinder mich auch auf dem Traktor sehen!»
    Feb 24 2026

    Das Engagement für die Gesellschaft und das Umfeld war Franziska Steiner schon immer sehr wichtig. Ob als Jugendliche in der Pfadi, in der Musikgesellschaft und im Fasnachtsverein oder heute als Bäuerin, Mutter, Kantonsrätin und Präsidentin von Die Mitte St. Gallen.

    Ihren beruflichen Werdegang begann Franziska Steiner als Lehrerin. Ein Beruf, der alles vereint, was sie gerne macht: Mit Menschen zusammen sein, jemanden weiterbringen, Herausforderungen meistern und Dinge weiterentwickeln. Ein logischer Schritt, dass die Gommiswalderin auch die Chance nutzte, in der Nachbargemeinde für einige Jahre die Schulleitung zu übernehmen und in die Politik einzusteigen.

    Dazu machte Franziska Steiner die Ausbildung zur Bäuerin und übernahm zusammen mit ihrem Mann den Hof ihrer Eltern: «Es ist streng, aber es ist wie mit vielem, wenn man es gerne macht, merkt man nicht, dass es streng ist». Trotzdem alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach, weil auf dem Hof vieles jahreszeitabhängig ist und sich politische Sitzungen nicht verschieben lassen. Doch der Hof und die Familie sind für Franziska Steiner heilsam und umgekehrt tut ihr das Politische als Mutter gut: «Man kann einen Beitrag leisten. Ich will nicht, dass meine Kinder später in einem Zwei-Welten-System leben!»

    Ein Gespräch über Rollen einnehmen, ausleben und aufbrechen – zwischen Bauernhof-Idylle und politischem Parkett.

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