What's Next, Agencies? Podcast Por Kim Alexandra Notz arte de portada

What's Next, Agencies?

What's Next, Agencies?

De: Kim Alexandra Notz
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Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft. Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um. Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch. Economía Gestión Gestión y Liderazgo Marketing Marketing y Ventas
Episodios
  • #181, Andreas Weber, Co-Founder & CEO von Stan Hema
    Apr 7 2026
    Thema: Warum Selbstorganisation oft zu viel will. „Selbstorganisation ist keine Selbstverwirklichung.“ Was Andreas Weber, Mitgründer und Geschäftsführer der Berliner Markenagentur Stan Hema, damit beschreibt, ist die Realität hinter einem Modell, das in vielen Agenturen lange als Heilsversprechen galt: flachere Hierarchien, mehr Eigenverantwortung, bessere Zusammenarbeit. Doch der Weg dorthin ist deutlich komplexer, als es oft klingt. In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Andreas darüber, warum sich seine Agentur bereits 2017 bewusst für Selbstorganisation entschieden hat und was seitdem passiert ist. Ausgangspunkt waren der Wunsch nach mehr Zukunftsfähigkeit, mehr Effektivität und einer spürbaren Entlastung der Führung. Die Hoffnung: klarere Rollen, bessere Entscheidungen und mehr Verantwortung im Team. Im Gespräch wird schnell deutlich, wie groß die Lücke zwischen Ideal und Realität sein kann. Neue Strukturen bringen nicht automatisch Klarheit, sondern oft erst einmal mehr Abstimmung, mehr Komplexität und eine intensive Beschäftigung mit sich selbst. Andreas beschreibt offen, wie schnell Selbstorganisation zur Überforderung werden kann, für Teams genauso wie für die Führung. Ein zentrales Learning ist, dass Selbstorganisation Führung nicht ersetzt, sondern anspruchsvoller macht. Es braucht Klarheit, Entscheidungen und die Fähigkeit, Spannungen auszuhalten, statt sie weichzuzeichnen. Heute arbeitet Stan Hema weiterhin selbstorganisiert, aber deutlich pragmatischer: weniger Konstruktion, mehr Fokus, mehr Raum für gute Arbeit. Warum Selbstorganisation kein Kuschelkurs und kein Allheilmittel ist, sondern ein System, das realistisch gedacht und konsequent geführt werden muss.
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    49 m
  • #180, Franziska von Lewinski, Managing Partner bei Observatory.
    Mar 31 2026
    Thema: Wie wird im AI-Century gepitched? „Heute geht es im Pitch nicht nur um Kreation, sondern um das richtige Zusammenspiel von Setup, Steuerung und Kompetenz.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Franziska von Lewinski, Managing Partner bei Observatory, über eine Frage, die in der Agenturwelt gerade noch einmal neu verhandelt wird: Wie wird im AI-Century eigentlich gepitcht? Franziska beschreibt, wie stark sich die Anforderungen auf Kundenseite verschärft haben. Marketing-Verantwortliche müssen mehr integrieren, mehr steuern und zugleich mit begrenzten Ressourcen auskommen. Genau daraus entsteht ein wachsender Druck auf Agenturmodelle, Pitch-Setups und Zusammenarbeit. Im Gespräch geht es darum, warum integrierte Lösungen heute deutlich stärker gefragt sind als noch vor wenigen Jahren, weshalb Bietergemeinschaften an Relevanz gewinnen und warum klassische Rollen wie die der Lead-Agentur neu bewertet werden müssen. Ein zentraler Punkt ist die Frage, was in Pitches heute überhaupt noch funktioniert und was nicht mehr. Franziska macht deutlich, dass gute Pitch-Prozesse kompakt, transparent und präzise sein müssen, mit klaren Kriterien, möglichst wenig Bietern und Aufgaben, die echte Aussagekraft haben, ohne unnötig Ressourcen zu verbrennen. Gleichzeitig zeigt sie, wie wichtig es geworden ist, nicht nur kreative Exzellenz zu beweisen, sondern auch tiefes Verständnis für das Geschäftsmodell der Kunden mitzubringen und daraus tragfähige Lösungen abzuleiten. Auch KI spielt dabei eine neue, sehr konkrete Rolle. Nicht mehr als Buzzword, sondern als echter Differenzierungsfaktor im Pitch. Entscheidend ist aus Franziskas Sicht längst nicht mehr, ob Agenturen KI einsetzen, sondern wie gut sie zeigen können, welchen Mehrwert sie damit für Geschwindigkeit, Qualität und Wirkung auf Kundenseite schaffen. Genau darin liegt ein Teil der neuen Wettbewerbslogik.
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  • #179, Michael Schillinger, CEO von Apollo18 und Apollo GG und Managing Director Sports and Gaming der fischerAppelt AG.
    Mar 24 2026
    #179, Michael Schillinger, CEO von Apollo18 und Apollo GG und Managing Director Sports and Gaming der fischerAppelt AG. Thema: Wem gehört die Zukunft des Sportmarketings? „Sportmarketing ist die Disziplin, die Marken glaubwürdig in Kulturen und Communities hineinführt.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Michael Schillinger, CEO von Apollo18 und Apollo GG und Managing Director Sports and Gaming der fischerAppelt AG, über eine Frage, die im Sportmarketing gerade immer relevanter wird: Wem gehört eigentlich die Zukunft dieses Marktes? Michael gibt Einblicke in den Aufbau von Apollo18, von der Gründung im Wohnzimmer bis hin zur internationalen Sportmarketingagentur mit Anbindung an ein großes Agenturnetzwerk. Er beschreibt, warum gerade diese Verbindung aus unternehmerischer Spezialisierung und strukturellem Zugang zu größeren Kunden entscheidend ist, um Sportmarketing weiterzuentwickeln und sichtbarer zu machen. Im Gespräch wird deutlich, warum Sportmarketing heute deutlich mehr ist als klassische Sponsoring-Logik. Es geht um kulturelles Verständnis, um Nähe zu Fans und um die Fähigkeit, Marken glaubwürdig in bestehende Sportökosysteme zu integrieren. Denn wer die Codes nicht versteht, läuft schnell Gefahr, als austauschbar oder opportunistisch wahrgenommen zu werden. Ein zentraler Punkt ist die zunehmende Komplexität des Marktes. Neue Ligen, Plattformen und Formate verändern die Spielregeln grundlegend. Sport verschmilzt immer stärker mit Entertainment, Influencer übernehmen Distributionsrollen und schaffen eigene Ökosysteme, die klassische Strukturen herausfordern. Für Marken entstehen dadurch neue Chancen, aber auch neue Anforderungen an Strategie, Kreation und Umsetzung. Michael zeigt auf, warum Sportmarketing ein hochspezialisiertes Feld ist, das tiefes Verständnis für Business, Kultur und Community erfordert und warum gerade darin eine große Wachstumschance für Agenturen liegt.
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    47 m
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