Thema in Sachsen Podcast Por Sächsische.de & LVZ.de arte de portada

Thema in Sachsen

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Worüber wird gerade am meisten diskutiert? Zu welcher Entscheidung oder zu welchen Ereignissen haben die Menschen im Freistaat Fragen? Der Podcast über Themen, die Sachsen bewegen. Das ist "Thema in Sachsen". Ob Wahlen, große Veranstaltungen in Kultur, Sport, Gesellschaft, Demonstrationen - oder Dinge, die auch außerhalb passieren, aber natürlich genauso in Sachsen ein Thema sind. In diesem News-Podcast bekommen Sie Informationen und Hintergründe. Sie erfahren, was gerade passiert und wichtig ist. Über das jeweilige "Thema in Sachsen" werden in jeder Folge Gespräche mit Fachleuten, politisch Aktiven und Gestaltenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder Journalisten geführt. Es werden Ergebnisse von Recherchen der Redaktion von Sächsische.de und Leipziger Volkszeitung präsentiert - und auch angehört, was die Menschen in Sachsen dazu sagen.Sächsische.de & LVZ.de Ciencia Política Política y Gobierno
Episodios
  • Das Feuer in Crans-Montana und die Frage: Wie sicher sind Clubs in Sachsen?
    Jan 9 2026
    Das Jahr 2026 war gerade einmal anderthalb Stunden alt. Dann passierte gegen 1.30 Uhr im Club „Le Constellation“ im Schweizer Alpenort Crans-Montana das, was man beim Anblick von Bildern und Videos in sozialen Medien kaum ertragen kann. Unvorstellbar erscheint auch mehr als eine Woche später das, was sich in der Silvesternacht in diesem Tanzlokal zugetragen hat. Feiernde Menschen, überwiegend junge Leute, hatten ausgelassen das neue Jahr begrüßt, als sich binnen weniger Augenblicke das Lokal in eine tödliche Feuerfalle verwandelte. Inzwischen weiß man, dass mutmaßlich Sprühfontänen an Champagnerflaschen den Brand ausgelöst haben. Die Bilanz dieses Unglücks ist traurig wie verheerend: 40 Menschen starben. 116 wurden verletzt, viele davon schwer, mit heftigsten Verbrennungen am ganzen Körper. Die Katastrophe hat weltweit große Betroffenheit ausgelöst, aber auch sensibilisiert und zu einer Sicherheitsdebatte geführt. Denn bei allem, was bisher aus den Ermittlungen bekannt ist und über den mutmaßlich eklatant vernachlässigten Brandschutz in der Bar, stellen sich viele Fragen, die man sich überall, also auch in Sachsen, stellen darf. Diese Folge „Thema in Sachsen“ tut genau das. Es wird gefragt: Wie sicher sind Clubs und Diskotheken im Freistaat? Kann so etwas wie in Crans-Montana auch in Sachsen passieren? Welche Pflichten haben Betreiber, und wie ernst nehmen sie diese? Und weil das für das Feuer in der Schweiz wohl ursächlich war, stellt sich auch die Frage: Darf man eigentlich mit Wunderkerzen, Sprühfontänen – also mit Pyrotechnik – in Clubs einfach so hantieren? Drei Experten ordnen die Ereignisse in der Schweiz ein und beschreiben, wieso eine solche Katastrophe unter normalen Umständen und bei Einhaltung von Gesetzen in Deutschland eigentlich kaum möglich wäre. Es sprechen: - Steffen Kache, Betreiber des Clubs Distillery in Leipzig, dem ältesten Techno-Club in Ostdeutschland. - Felix Martens, Vorstand beim Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk sowie staatlich geprüfter Pyrotechniker - Nils Witte, Fachbereichsleiter Vorbeugender Brandschutz beim Landesfeuerwehrverband Sachsen sowie Bau- und Sicherheitsingenieur.
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    52 m
  • Der Stromausfall in Berlin und die Frage: Kann das auch in Sachsen passieren?
    Jan 5 2026
    Auf einmal ist alles dunkel: Rund 40.000 Haushalte ohne Strom - von jetzt auf gleich. Am 3. Januar hat ein massiver Stromausfall den Südwesten von Berlin mehr oder weniger lahmgelegt. Inzwischen ist klar: Ursache war ein mutmaßlich linksextremistisch motivierter Anschlag an einer sensiblen Stelle des Berliner Stromnetzes. Die Folgen dieses Anschlags sind weitreichend: Noch bis Donnerstag – also fünf Tage nach dem Ereignis – sollen die Reparaturen andauern. So lange könnten Tausende Stromkunden abgeschnitten bleiben. Kitas und Schulen im betroffenen Bereich sind geschlossen, Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Firmen laufen, wenn überhaupt, mit Notstrom. Der Fall zeigt, wie anfällig die als besonders schützenswert eingestufte Strominfrastruktur ist. Es steht die Frage im Raum: Kann so etwas wie in Berlin auch in Sachsen passieren? Wie sicher ist das Stromnetz im Freistaat? Diese Folge „Thema in Sachsen“ gibt Antworten. Zu hören sind in dieser Folge diese beiden Gäste: - Sachsens Innenminister Armin Schuster. Er sagt: „Täter, die hochprofessionell und auch mit purer krimineller Energie vorgehen, denen wird es schon gelingen, solche Taten zu begehen.“ Er betont, dass Sachsen Schwachstellen bei der Infrastruktur genauer in den Blick nimmt: „Wir werden sachsenweit eine Risikogefahrenanalyse machen.“ Zudem weist er auf eine „hybride Bedrohungslage“ hin, die auch durch das Agieren fremder Staaten oder krimineller Strukturen im Ausland permanent bestehe. - Jens Teuscher, Leiter der Professur für Energie- und Hochspannungstechnik an der TU Chemnitz. Er sagt: „Ein Blackout von der Größenordnung wie in Berlin halte ich in Sachsen nicht für möglich. [...] Mir fällt in Sachsen auch kein Beispiel ein, wo man eine ähnlich große Leitungsbündelung [...] hat.“ Der Experte sieht allerdings auch eine zunehmende Relevanz von Sicherheitsfragen bei der Planung von Netzen.
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    20 m
  • Feuer frei oder Feuerwerk verbieten? Der Streit um Silvester und was daraus wird
    Dec 22 2025
    Feuerwerk zu Silvester verbieten, den freien Verkauf von Pyrotechnik gleich mit. Das fordern Jahr für Jahr verschiedene Petitionen. Mit großer öffentlicher Wahrnehmung trommelte zuletzt auch die bundesweite Initiative „Böller Ciao“ für ein rigoroses Nein zu privat gezündetem Feuerwerk. Dieser haben sich zahlreiche Umwelt- und Tierschutzorganisationen, aber auch Vereine, Verbände und Institutionen des öffentlichen Lebens angeschlossen. Insgesamt sind es 55 unterzeichnende Organisationen, darunter die Bundesärztekammer und die Deutsche Polizeigewerkschaft. Das Ziel: Die erste Verordnung des Sprengstoffgesetzes zu überarbeiten. Dort „müssen lediglich zwei Sätze [...] gestrichen werden“, heißt es in einem Offenen Brief an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), dann könne nicht mehr geböllert werden. Feinstaub, Gewaltexzesse, verschreckte Menschen und Tiere, überlastete Notaufnahmen - die Probleme würden sich de facto in Luft auflösen. Das klingt ziemlich einfach, aber ganz so leicht, wie es scheint, ist es dann eben doch nicht. In der letzten Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“ im Jahr 2025 gehen Sächsische Zeitung und Leipziger Volkszeitung der Sache auf den Grund - und hören sich die Argumente von Gegnern und Befürwortern eines Böllerverbots an. Es wird gefragt: Was sind eigentlich die Probleme? Ist wirklich jede Form von Feuerwerk gefährlich - oder wäre schon viel geholfen, wenn Verstöße gegen bestehende Regeln konsequent geahndet werden? Könnten Schwerverletzte oder sogar Tote, wie es sie vergangenes Silvester auch wieder in Sachsen gab, vermieden werden, wenn besser gegen den illegalen Vertrieb von Blitzknallern, Kugelbomben und Co. vorgegangen wird? Und ist ein Verbot wirklich der beste Weg zum Bekämpfen eines Problems? Dass man es sich bei der Suche nach einer Lösung in dieser Debatte nicht leichtmachen kann, wird in dem Podcast deutlich: Schließlich betrifft das Problem alle. Also alle, die Böllern ablehnen und alle, die es mögen. In dieser Folge kommen alle Positionen zu Wort. Angefangen bei einer nicht repräsentativen, aber eindrücklichen Straßenumfrage in Leipzig, wo sich die meisten zufällig befragten Passantinnen und Passanten für ein Böllerverbot aussprechen. Zu hören sind aber auch Ausschnitte einer Debatte im sächsischen Landtag zum Thema - mit Pro- und Kontra-Argumenten. Zudem erklären in drei ausführlichen Interviews die Vertreter von drei in der Debatte entscheidenden Bereichen ihre Positionen: - Cathleen Martin, Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft in Sachsen, sie sagt: „Wir sind klar für ein Verkaufsverbot“. - Erik Bodendieck, Präsident der Landesärztekammer, der einen Vorschlag mit Sprengkraft in die Diskussion einbringt. Er sagt: „Wenn es eine Verletzung gibt, dann muss derjenige in der Notaufnahme [dafür] bezahlen.“ - Felix Martens vom Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk, der in der Debatte die Sachlichkeit vermisst und deutlich auf die Probleme mit illegalem Feuerwerk hinweist. Schließlich erklärt ein Spezialist der USBV-Gruppe (Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen) aus dem sächsischen Landeskriminalamt die Risiken beim unerlaubten Verwenden von Kugelbomben und Blitzknallern. Und Investigativreporter Valentin Dreher von LVZ und SZ findet auf einem grenznahen Markt in Tschechien heraus, wie leicht es dort trotz Verkaufsverbots nach wie vor ist, gefährliche und nicht zulässige Böller zu bekommen.
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    1 h y 36 m
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