Das Feuer in Crans-Montana und die Frage: Wie sicher sind Clubs in Sachsen? Podcast Por  arte de portada

Das Feuer in Crans-Montana und die Frage: Wie sicher sind Clubs in Sachsen?

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Das Jahr 2026 war gerade einmal anderthalb Stunden alt. Dann passierte gegen 1.30 Uhr im Club „Le Constellation“ im Schweizer Alpenort Crans-Montana das, was man beim Anblick von Bildern und Videos in sozialen Medien kaum ertragen kann. Unvorstellbar erscheint auch mehr als eine Woche später das, was sich in der Silvesternacht in diesem Tanzlokal zugetragen hat. Feiernde Menschen, überwiegend junge Leute, hatten ausgelassen das neue Jahr begrüßt, als sich binnen weniger Augenblicke das Lokal in eine tödliche Feuerfalle verwandelte. Inzwischen weiß man, dass mutmaßlich Sprühfontänen an Champagnerflaschen den Brand ausgelöst haben. Die Bilanz dieses Unglücks ist traurig wie verheerend: 40 Menschen starben. 116 wurden verletzt, viele davon schwer, mit heftigsten Verbrennungen am ganzen Körper. Die Katastrophe hat weltweit große Betroffenheit ausgelöst, aber auch sensibilisiert und zu einer Sicherheitsdebatte geführt. Denn bei allem, was bisher aus den Ermittlungen bekannt ist und über den mutmaßlich eklatant vernachlässigten Brandschutz in der Bar, stellen sich viele Fragen, die man sich überall, also auch in Sachsen, stellen darf. Diese Folge „Thema in Sachsen“ tut genau das. Es wird gefragt: Wie sicher sind Clubs und Diskotheken im Freistaat? Kann so etwas wie in Crans-Montana auch in Sachsen passieren? Welche Pflichten haben Betreiber, und wie ernst nehmen sie diese? Und weil das für das Feuer in der Schweiz wohl ursächlich war, stellt sich auch die Frage: Darf man eigentlich mit Wunderkerzen, Sprühfontänen – also mit Pyrotechnik – in Clubs einfach so hantieren? Drei Experten ordnen die Ereignisse in der Schweiz ein und beschreiben, wieso eine solche Katastrophe unter normalen Umständen und bei Einhaltung von Gesetzen in Deutschland eigentlich kaum möglich wäre. Es sprechen: - Steffen Kache, Betreiber des Clubs Distillery in Leipzig, dem ältesten Techno-Club in Ostdeutschland. - Felix Martens, Vorstand beim Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk sowie staatlich geprüfter Pyrotechniker - Nils Witte, Fachbereichsleiter Vorbeugender Brandschutz beim Landesfeuerwehrverband Sachsen sowie Bau- und Sicherheitsingenieur.
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