Episodios

  • Bonnerin mit Herz definiert Integration neu
    Mar 27 2026
    „Das soll sich ändern.“ Ein Satz, der aus Schmerz eine Bewegung gemacht hat. Hülya Dogan kennt Vorurteile aus eigener Erfahrung. Heute stärkt sie mit dem Verein FibeR Frauen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Alter. Und das Besondere: FibeR ist bewusst offen für alle. Keine Abgrenzung. Kein „nur für…“. Sondern ein Raum, in dem Vielfalt selbstverständlich ist. Was daraus entstanden ist? ✨ 21 Sprachen unter einem Dach ✨ Projekte, die direkt aus dem Bedarf der Frauen entstehen ✨ Hunderte Frauen, die jedes Jahr Unterstützung, Orientierung und Stärke finden Ob Mutter-Kind-Café, Schulstart, Persönlichkeitsentwicklung oder Traumabewältigung – hier geht es nicht um Konzepte. Sondern um echtes Leben. Was uns beeindruckt hat: Hülya bringt Menschen zusammen. Verlässlich. Offen. Auf Augenhöhe. Und sie denkt weiter: eigene Räume schaffen Wirkung langfristig sichern Eine Folge über Mut, Haltung und die Kraft, wirklich etwas zu verändern.
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    38 m
  • Schlagfertig mit allen Sinnen
    Mar 13 2026
    Wehrbar statt nur stark. Warum Stimme, Körpersprache und Haltung darüber entscheiden, wie wir wahrgenommen werden. In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir mit Saskia Schottelius – Sprachwissenschaftlerin, Autorin und Karate-Trainerin für Frauen und Mädchen. Saskia verbindet zwei Welten, die auf den ersten Blick gar nicht zusammengehören: Kampfkunst und Kommunikation. Denn unsere Stimme, unsere Körpersprache und unsere innere Haltung bestimmen, wie wir auftreten – und wie wir in schwierigen Situationen wahrgenommen werden. Jeden Morgen beginnt sie mit Meditation und der Pippi-Langstrumpf-Tonleiter, um ihre Stimme aufzuwärmen. Denn unsere Stimme ist eines der kraftvollsten Mittel, mit denen wir unsere Persönlichkeit ausdrücken. Wir sprechen darüber, warum Kampfkunst mehr ist als Selbstverteidigung wie Stimme und Körpersprache unsere Wirkung verändern warum Achtsamkeit eigentlich Monotasking ist und wie Frauen lernen können, wehrbar statt nur reaktiv zu sein Denn Wehrbarkeit bedeutet nicht, sich zu rechtfertigen. Sie bedeutet, einen Status zu erreichen, der uns unangreifbar macht.
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    35 m
  • Erst durch den Blick des Betrachters wird ein Bild kostbar
    Feb 27 2026
    Wann hast du dich das letzte Mal wirklich gespürt? Nicht zwischen Terminen. Nicht im Alltag. Sondern im ersten Licht des Morgens. In der Stille. Mit klopfendem Herzen. In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir mit Kathrin über außergewöhnliche Fotoreisen in kleine Gruppen – in die Polarregion, nach Japan oder Patagonien. Die Teilnehmenden stehen früh auf, gehen die letzten Meter zu Fuß, meiden überlaufene Spots und erleben Natur im Licht des Sonnenauf- oder -untergangs. Aber es geht um mehr als um perfekte Bilder. Es geht um: Gänsehaut Echtheit Fokus Einsamkeit und die Sehnsucht, sich selbst wieder zu fühlen Jetzt reinhören - link in der BIO Manche nehmen das Foto mit nach Hause. Andere neue Techniken. Und manche nehmen etwas viel Wertvolleres mit: einen Moment, der sie verändert hat.
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    41 m
  • Der gedeckte Tisch – ein Plädoyer für mehr Gemeinschaft
    Feb 13 2026
    Was passiert eigentlich, wenn wir den Tisch bewusst decken? Nicht nur mit Tellern und Gläsern – sondern mit Haltung? In unserer neuen Folge sprechen wir mit Charlotte, Pfarrerin und gerade 30 geworden. Sie hat sich vorgenommen, eine gute Gastgeberin zu sein – nicht perfekter, sondern bewusster. Ein gedeckter Tisch bedeutet für sie: Vorfreude bei der Vorbereitung echte Begegnung, wenn Gespräche in die Tiefe gehen ein Ort, an dem Menschen sichtbar werden Früher gab es Dorfplätze, Eckkneipen, Orte, an denen man sich selbstverständlich begegnete. Heute wird die Welt größer – und oft anonymer. Der gedeckte Tisch ist eine Antwort darauf. Hier wird geteilt. Hier darf jede*r so sein, wie er oder sie ist. Hier entsteht Gemeinschaft – selbst dann, wenn jemand „nichts“ mitbringt. Gemeinschaft beginnt nicht mit Perfektion. Manchmal reicht es, Pizza zu bestellen, damit noch Kraft bleibt zuzuhören. Es geht nicht um das Essen. Es geht um das Miteinander. Und vielleicht darum, einen Platz frei zu halten – für den nächsten Gast.
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    32 m
  • Je mehr Liebe man gibt, desto mehr kommt zurück
    Jan 30 2026
    Was hält uns innerlich lebendig? Was gibt Kraft – auch mit über 70? Wir haben mit Vera Anna gesprochen: Ärztin, frischgebackene Theologin – und eine Frau mit einer beeindruckend positiven Ausstrahlung. Ihr Geheimnis für Energie und Zuversicht: eine Aufgabe haben sich gebraucht fühlen das Gute sehen Hilfe annehmen nicht ausbrennen aus der Fülle heraus geben „Ich kann nur aus der Fülle heraus geben.“ Für sie ist das Glas nie leer: Solange noch ein paar Tropfen drin sind, ist alles gut. Sie jagt keinen fernen Zielen nach – sondern genießt, was schon da ist. Am Älterwerden entdeckt sie einen besonderen Gewinn: „Ich bin niemandem mehr Rechenschaft schuldig. Ich muss nichts mehr. Ich darf alles – und vieles kann ich noch.“ Getragen wird sie dabei von ihrem Glauben und von einer tiefen Zufriedenheit mit dem Leben. Diese Folge ist eine Einladung, das eigene Glas neu zu betrachten. 🥛 👉 Hör rein und sag uns: Was hält dein Glas gefüllt?
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    35 m
  • Über das Vergnügen, eine gute Köchin zu sein
    Jan 16 2026
    Wieder war unsere Schwester Claudia zu Gast bei Schlagsahnentrauma. Dieses Mal ging es um ihr Glück, eine gute Köchin zu sein. Vor 40 Jahren ist sie nach Italien gezogen. Kochen hat sie von der Pike auf gelernt – in einem damals stark männerdominierten, körperlich harten Beruf. Anerkennung war kein Selbstläufer. Auch in Italien musste sie sich ihren Platz erkämpfen. Eine Zusatzausbildung als Sommelier war ein wichtiger Schritt – anspruchsvoll, aber lohnend. Claudias Haltung: Nicht versuchen, italienische Gerichte besser zu kochen als Italiener – sondern anders. Sie liebt deutsche wie italienische Küche. Ihre Lieblingsgerichte reichen von Heringssalat bis Parmigiana (Rezept in den Shownotes). In Italien bestimmt Essen den Tag, die Familie, das Miteinander. Gegessen wird gemeinsam – einfach, gut und mit Liebe. Claudia kauft am liebsten auf dem Markt ein, manchmal etwas zu viel. Die Lösung? Gäste einladen. Denn Menschen an einen Tisch zu bringen – das ist für sie echte Lebensfreude.
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    36 m
  • Von Deutschland nach Italien
    Jan 2 2026
    Mit 21 einfach losfahren – und nie wieder zurück? Unsere Schwester Claudia ist der Liebe wegen nach Italien gezogen. Mit einem kleinen Auto, Bettzeug, einem Koffer, ihrem Hund – und einem kleinen Benjamin, der heute ein großer Baum ist. Was als Abenteuer begann, wurde ihr Leben. Italien bedeutete für sie: Farben, Essen, Lebensfreude – und Espresso im Stehen statt Müsli und Schwarzbrot Sie erzählt, wie Offenheit und Neugier ihr geholfen haben, anzukommen, warum sie schnell Italienisch lernen musste und wie großzügig ihr Missgeschicke verziehen wurden. Zugehörig fühlte sie sich endgültig mit der Geburt ihrer Kinder. Und doch hat dieses Leben einen Preis: das Loslassen der deutschen Familie und das Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen. Was wir von Italien lernen können? Probleme lösen, wenn sie da sind – und das Leben genießen. 🎧Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.
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    33 m
  • Maria - Mutter Gottes
    Dec 19 2025
    Weihnachten ist für uns ein guter Moment, Maria neu anzuschauen – jenseits von Glaubensfragen und frommen Bildern. Nicht nur sanft und bescheiden, sondern stark: auf der Flucht unter harten Bedingungen. In der Suche nach Verbundenheit – etwa mit Elisabeth. In Solidarität und geteilter Freude. In einer klaren politischen Haltung im Magnificat. Und in ihrer Fähigkeit, Initiative zu ergreifen und zu handeln. Maria ist mutig, politisch, handlungsfähig. Und sie ist komplex. Eine ihrer größten Stärken: sich zurücknehmen zu können, damit andere groß werden. Schreibt uns: Was denkt ihr ? Welche Haltung bräuchten wir heute mehr: Mut zum Handeln – oder die Fähigkeit, uns zurückzunehmen?
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    36 m