Episodios

  • 265: How to Make a Killing
    Apr 12 2026

    265: Von Karfreitags-Traditionen, rebellischen Teenager-Jesus und mörderischen Erbschaften

    Von neuen Mikrofonständern, Supermarkt-Etikette und dem perfekten Film-Rückblick auf die Osterfeiertage!

    Die Folge startet mit einem echten Upgrade: Zeljko hat endlich eine Halterung für sein Mikrofon und muss nicht mehr den Außenreporter spielen! Das führt die Jungs über Elektroschrott durch EU-Regelungen (wer braucht noch Lightning-Kabel?) direkt zu einer philosophischen Alltagsdebatte: Wie sagt man Freunden richtig ab, ohne dass es komisch wird? Und warum lassen Leute an der Supermarktkasse niemanden vor, der nur drei Teile hat?

    Passend zum frisch vergangenen Osterwochenende blicken Timo und Zeljko auf ihre filmischen Feiertags-Traditionen zurück. Eigentlich schaut Timo an Karfreitag strikt Die Passion Christi – ein Film, den er für ein absolutes Meisterwerk hält (Stichwort: Mel Gibsons historische Detailverliebtheit beim Sprachen-Wechselspiel zwischen Aramäisch und Latein). Da seine Frau dieses Jahr an Karfreitag aber Lust auf etwas leichtere Kost hatte, gab es stattdessen The Wrecking Crew mit Jason Momoa und Dave Bautista. Ein lockerer Buddy-Cop-Spaß, der nicht wehtut. Die Passion Christi wurde dann glücklicherweise einfach am Karsamstag nachgeholt!

    Ziemlich wehgetan hat Timo am Tag davor jedoch The Carpenter's Son mit Nicolas Cage. Die Prämisse klang fantastisch: Ein Film basierend auf den Apokryphen, der Jesus als rebellischen Teenager mit unkontrollierbaren Kräften zeigt. Das Ergebnis war für Timo jedoch eine sterbenslangweilige Enttäuschung, bei der das Potenzial völlig verschenkt wurde (1,5 von 5 Sternen!).

    Um die Laune nach diesem Flop wieder zu heben, gab es als Gegenmittel Monty Pythons Das Leben des Brian. Ein zeitloser Klassiker, der auch nach fast 50 Jahren noch immer perfekt funktioniert – trotz der schrägen Alien-Szene und dem berüchtigten Karfreitags-Aufführungsverbot.

    Der Film der Woche ist diesmal der schwarzhumorige Thriller How to Make a Killing mit dem aktuell allgegenwärtigen Glen Powell. Die Story: Ein junger Mann will für sein Erbe die eigene Familie aus dem Weg räumen. Obwohl der Film mit einem A24-Logo startet, waren sich Timo und Zeljko einig: Für ein A24-Werk ist der Film überraschend brav, blutarm und vorhersehbar. Er macht als lockerer Mainstream-Thriller zwar Spaß und unterhält gut, aber die erhoffte "edgy" Atmosphäre, clevere Twists oder echte Schockmomente bleiben aus. Ein solider Film, der aber sein mörderisches Potenzial nicht ganz ausschöpft.

    Eine Folge voller Frühlings-Vibes, biblischer Exkurse und ehrlicher Filmkritiken. Wir hoffen, ihr hattet schöne Osterfeiertage und habt erfolgreich alle Eier gefunden!

    Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

    Inhalt:

    (00:00) Intro

    (16:50) The Wrecking Crew

    (17:40) The Carpenter's Son

    (25:40) The Life of Brian

    (32:10) The Passion of the Christ

    (46:40) How to Make a Killing

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    Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo

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    1 h y 3 m
  • 264: Alpha
    Apr 5 2026

    Von Namens-Wirrwarr, KI-Diskussionen und einem französischen Fiebertraum

    Von fehlenden Mikrofon-Halterungen, Oster-Traditionen und einem Film, der die Jungs völlig ratlos zurücklässt!

    Die Folge startet mit einem entspannten Plausch über Zeljkos improvisiertes Podcast-Setup – seine neue Mikrofon-Halterung lässt immer noch auf sich warten, weshalb er sich heute ein bisschen wie ein Außenreporter fühlt! Dazu gibt es lustige Namens-Aussprachen ("Schelle" für Zeljko) und einen Ausblick auf die bevorstehenden Osterfeiertage. Timo ist nach seiner Erkältung endlich wieder fit und freut sich auf seine alljährliche Karfreitags-Tradition: Die Passion Christi schauen.

    Zeljko hat derweil einen erfolgreichen Rewatch hinter sich: Er hat sich Weapons noch einmal gemütlich zu Hause mit Freunden angesehen. Der Film fasziniert ihn auch bei der zweiten Sichtung enorm. Die Jungs schwärmen von Zach Creggers Regiearbeit und Timo empfiehlt wärmstens das 50-minütige YouTube-Essay von "Horrorzeit" (Alice) zu dem Film, das noch einmal völlig neue tiefenpsychologische Ebenen des Horror-Hits aufdeckt.

    Ein kurzer, aber spannender Exkurs führt die beiden zum Thema Künstliche Intelligenz: Wie weit darf KI bei der Synchronisation von Filmen oder bei der Erstellung von Album-Covern gehen? Timo erklärt, wie er selbst KI-Tools als Werkzeug für die Podcast-Cover nutzt, aber warum handgemachte Kunst am Ende doch unersetzlich bleibt.

    Dann geht es an Timos Watchlist: Er hat sich durch die Serie Scrappetta gebinged. Ein solider Thriller, bei dem ihn allerdings das stark bearbeitete Gesicht von Hauptdarstellerin Nicole Kidman irritiert hat – was zu einer kleinen Diskussion über den Schönheits- und Jugendwahn in Hollywood führt. Noch ärgerlicher war für ihn allerdings das offene Cliffhanger-Ende der Staffel. Außerdem gab es für ihn die deutsche Dramödie Ganzer halber Bruder mit Christoph Maria Herbst. Ein Film, der die typischen Wohlfühl-Klischees bedient, genau das liefert, was er verspricht, und grundsolide unterhält. Auch Colin Farrells neuer Film A Big Bold Beautiful Journey wird als "mittelmäßig" kurz abgehakt.

    Der Film der Woche ist diesmal Alpha, das neueste Werk der französischen Body-Horror-Meisterin Julia Ducournau (Raw, Titane). In einem alternativen Frankreich der 90er Jahre wütet das "Red Wind"-Virus, das seine Opfer langsam zu Stein erstarren lässt. Doch wer hier einen geradlinigen Sci-Fi-Horror erwartet, wird enttäuscht. Der Film entpuppt sich als ein extrem verkopftes, verschachteltes Drama. Und hier sind sich beide Jungs absolut einig: Der Film hat sie komplett verwirrt und ratlos zurückgelassen! Besonders das letzte Drittel, die unklaren Zeitsprünge und das extrem metaphorische Ende sorgten für Frust. Visuell atemberaubend und stark gespielt, aber erzählerisch viel zu kryptisch – ein Film, der bei Timo (2,5/5) und Zeljko (2/5) leider durchfällt.

    Eine Folge voller intensiver Diskussionen, ehrlicher Kritiken und einem dicken Fragezeichen am Ende – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

    Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

    Inhalt:

    (00:00) Intro

    (07:40) Weapons

    (30:30) Scrapetta

    (39:10) Ganzer Halber Bruder

    (42:20) Alpha

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    1 h
  • 263: Pillion
    Mar 29 2026

    263: Von FSK-Geheimnissen, fliegenden Hai-Nazis und freizügigen Biker

    Von fragwürdigen Trash-Filmen über schwedische Regie-Talente bis hin zu einem intensiven Beziehungs-Kammerspiel!

    Die Folge beginnt direkt mit der wichtigen Frage "Mütze, Glatze oder Glatze, Mütze?", bevor die Jungs sich ernsthafteren Themen widmen. Zeljko berichtet von einem FSK-Video der Kino Plus-Crew, das ihm endlich die Augen darüber geöffnet hat, wie die Altersfreigaben in Deutschland eigentlich funktionieren. Spoiler: Es geht nicht primär um die Härte der Gewalt, sondern ausschließlich um den Jugendschutz und das Verständnis der jeweiligen Altersgruppe. Timo, der das Video ebenfalls gesehen hat, war besonders überrascht über die kleine Größe des Prüfgremiums und die Tatsache, dass reine Streaming-Titel oft gar nicht offiziell geprüft werden.

    Danach geht es an die Film-Front, und Timo hat ordentlich aufgeräumt (oder sich eher durch den Schmutz gewühlt). Er wollte eigentlich Dead Snow mit seiner Frau schauen, landete dann aber bei Sky Sharks. Ein Fehler, wie er unumwunden zugibt. Der Versuch, einen trashigen Kultfilm im Stil von Iron Sky oder Sharknado zu erschaffen, endet für ihn in einem Desaster aus miesem CGI, fliegenden Nazi-Haien und unnötigen Nacktszenen (unter anderem mit Michaela Schaffrath und Eva Habermann). Ein Film, den er als "vergessenswürdig" und schlichtweg "Müll" abstempelt.

    Um sich von diesem Trash-Trauma zu erholen, hat Timo den lettischen Animationsfilm Away von Gints Zilbalodis (Flow) nachgeholt. Ein komplett dialogfreies, meditatives und fast schon hypnotisches Abenteuer, das der Regisseur in dreieinhalb Jahren komplett alleine auf die Beine gestellt hat. Ein wunderschöner Gegenpol zum vorherigen Hai-Wahnsinn.

    Zeljko hat derweil Predator: Badlands von Dan Trachtenberg einem Rewatch unterzogen. Auch bei der zweiten Sichtung (diesmal in Gesellschaft) ist er von dem Film absolut begeistert und beide sind sich einig: Ein absolut sehenswerter Beitrag zum Predator-Universum.

    Der Film der Woche ist das britische Drama Pillion von Regie-Debütant Harry Lighton. Der Film begleitet einen schüchternen jungen Mann (Harry Melling), der sich in einen charismatischen, aber extrem dominanten Biker (Alexander Skarsgård) verliebt und in die Welt des BDSM abtaucht. Timo und Zeljko sind beide von der intensiven und ehrlichen Darstellung dieser 24/7-Dom/Sub-Beziehung fasziniert. Ohne den erhobenen Zeigefinger und ohne ins Lächerliche zu verfallen, zeigt der Film eine komplexe Machtdynamik. Besonders loben sie das Schauspiel von Skarsgård, der die kalte Dominanz perfekt verkörpert, und das überraschende Finale, das mit den Erwartungen der Zuschauer spielt. Ein starker, sinnlicher und mutiger Film, der beide extrem beeindruckt hat – auch wenn sie vermuten, dass das nischige Thema nicht jeden ansprechen wird.

    Eine Folge, die von bodenlosem Trash über meditative Animation bis hin zu einem tiefgründigen queeren Beziehungsdrama reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

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    Inhalt:

    (00:00) Intro

    (18:30) The Long Walk

    (39:15) Rental Family

    (43:00) Good Luck, Have Fun, Don't Die

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    52 m
  • 262: Good Luck, Have Fun, Don't Die
    Mar 22 2026

    Von Komparsen-Einsätzen, endlosen Märschen und dem Kampf gegen das Doomscrolling

    Die Folge beginnt direkt mit einem echten Insider-Bericht: Timo war als Komparse bei einer HBO-Produktion in Frankfurt dabei! Er erzählt von dem surrealen Erlebnis, in einem kleinen Konzertkeller eine Szene ohne Musik (aber mit viel gestelltem Jubel) zu drehen. Ein spannender und leicht chaotischer Einblick in die Mühlen einer großen Serienproduktion – auch wenn die Bezahlung (und das anschließende Bibbern im kalten Wind) eher auf Mindestlohn-Niveau lagen.

    Zeljko hat sich derweil dem dystopischen Horror gewidmet und die Stephen-King-Verfilmung The Long Walk (Todesmarsch) gesehen. Die Prämisse eines tödlichen Marathons, bei dem nur der Letzte überlebt, hat ihn extrem gefesselt. Timo, der den Film ebenfalls gesehen hat, war von der Atmosphäre angetan, stolperte aber über die fehlende Logik: Wer läuft bitteschön 450 Kilometer am Stück, ohne Schlaf und mit schwersten Verletzungen? Einig sind sich beide: Ein spannender Film, dessen Ende jedoch typisch King-esk eher unterwältigend ausfällt.

    Zeljko hat außerdem den melancholischen Indie-Film Rental Family nachgeholt. Die Geschichte um einen gestrandeten amerikanischen Schauspieler, der in Japan als Ersatz-Familienmitglied gebucht wird, hat ihn tief berührt. Ein wunderschöner, unaufgeregter Film, der tiefe Einblicke in die japanische Kultur bietet, ohne belehrend zu wirken. Zeljko, der den Film bereits kannte, stimmt voll und ganz zu: Ein echtes "Feel-Good-Movie" im besten Sinne, das leider viel zu sehr unter dem Radar fliegt.

    Der Film der Woche ist Gore Verbinskis rasantes Sci-Fi-Action-Spektakel Good Luck, Have Fun, Don't Die. Sam Rockwell brilliert als Mann aus der Zukunft, der in einem Diner in Los Angeles ein Team zusammenstellen muss, um die Welt zu retten. Ein visuell beeindruckender, völlig abgedrehter Film, der sich für Timo und Zeljko wie eine einzige, adrenalingeladene "Doomscrolling"-Session anfühlt. Beide loben die starken Bilder, den wilden Humor und die Action, sind sich aber auch einig: Mit 134 Minuten Laufzeit ist der Film mindestens eine halbe Stunde zu lang und verliert sich manchmal in seinem eigenen Chaos. Dennoch: Ein absoluter Trip, den man gesehen haben sollte!

    Eine Folge, die von Set-Anekdoten über düstere King-Verfilmungen bis hin zu einem visuellen Action-Feuerwerk reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

    Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

    Inhalt:

    (00:00) Intro

    (18:30) The Long Walk

    (39:15) Rental Family

    (43:00) Good Luck, Have Fun, Don't Die

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    57 m
  • 261: Is This Thing On?
    Mar 15 2026

    Von kaputten Mikros, epischen Serien-Finals und Neil-Diamond-Vibes

    Von flachem Humor zum Einstieg über Oscar-Vorbereitungen bis hin zu einem erfrischend ehrlichen Beziehungsdrama!

    Die Folge startet diesmal mit einem kleinen Technik-Fauxpas: Zeljkos Mikrofon hat eine kleine Bruchstelle, was beim Festhalten unweigerlich zu einer herrlichen Portion Pipi-Kacka-Humor führt. Nachdem das geklärt ist, geht es direkt ans Serien-Eingemachte.

    Timo hat es geschafft: Er hat die fünfte und letzte Staffel von Stranger Things komplett beendet! Sein Fazit zum großen Finale fällt allerdings etwas gemischt aus. Die extrem langen Laufzeiten der Folgen (teilweise über zwei Stunden!) und ein gewisses "Auf-der-Stelle-Treten" der Story haben ihn gegen Ende etwas ermüdet. Außerdem sorgt die plötzliche Rückkehr einer fast vergessenen Figur aus Staffel 2 (Eight) für Diskussionsstoff darüber, ob Serienmacher zu sehr auf Fan-Kritik hören. Zeljko fehlen noch zwei Folgen, er ist aber weiterhin guter Dinge für sein eigenes Finale.

    Da am Veröffentlichungswochenende dieser Folge die Oscars anstehen, ist Timo fleißig am Nominierungen-Nachholen (und erinnert sich dabei lachend an den legendären Will-Smith-Slap). Gesehen hat er den Anwärter Song Sung Blue, ein Biopic mit Hugh Jackman und Kate Hudson über eine Neil Diamond-Coverband. Ein überraschend starkes, auf wahren Begebenheiten beruhendes Drama, das er wärmstens empfehlen kann. "Sweet Caroline"-Ohrwurm inklusive!

    Der Film der Woche ist diesmal Bradley Coopers Regiearbeit Is This Thing On?. Die Geschichte handelt von Alex (Will Arnett) und Tess (Laura Dern), deren Ehe in einer tiefen Krise steckt. Alex flüchtet sich auf die Bühnen New Yorker Stand-up-Clubs, um sein Leben und seine Beziehungsprobleme zu verarbeiten. Timo brauchte anfangs etwas, um in die Stimmung des Films hineinzufinden, schätzte aber letztlich die ungeschönte Darstellung einer echten Beziehung und das treffende Zitat: "Let's be unhappy together". Zeljko hingegen war von Anfang an hellauf begeistert. Er feiert die unglaubliche Authentizität des Films, die starken schauspielerischen Leistungen (besonders von Laura Dern) und den Mut, sich von typischen Hollywood-RomCom-Klischees zu verabschieden.

    Eine Folge, die von flachen Gags über kritische Serien-Analysen bis hin zu einer tiefgehenden Betrachtung von Liebe, Partnerschaft und Ehrlichkeit reicht – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

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    Inhalt:

    (00:00) Intro

    (01:50) Stranger Things

    (19:10) Song Sung Blue

    (28:10) Is This Thing On?

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    42 m
  • 260: Amrum
    Mar 8 2026

    Von Urlaubsplänen über Serien-Highlights bis hin zu einem deutschen Film, der die Jungs tief berührt hat!

    Die Folge startet mit einem kleinen Plausch über Flexibilität (und was sie kostet) und einem Gesundheits-Update von Timo, der sich langsam von seiner Krankheit erholt. Das führt zu einer Diskussion über das Kranksein als Selbstständiger vs. Angestellter und die Sehnsucht nach einem "krankfreien Kranksein" für Serienmarathons.

    Apropos Serien: Zeljko hat die HBO-Miniserie Task endlich abgeschlossen und ist restlos begeistert. Für ihn ist die Serie ein absolutes Highlight, das ihn mit starken Charakteren und exzellentem Storywriting bis zum Schluss gefesselt hat. Das führt die beiden zu einer tiefergehenden Diskussion über die Entwicklung der Serienlandschaft durch Streaming-Dienste: Haben Netflix & Co. die Qualität durch höhere Budgets erst ermöglicht oder leiden wir unter einer Aufmerksamkeitsspanne, die nur noch für "Second Screen"-Inhalte reicht? Timo und Zeljko beleuchten die Vor- und Nachteile von Binge-Watching, die Bedeutung von physischen Medien im Vergleich zum flüchtigen Stream und warum manche Serien heute Produktionswerte erreichen, die früher undenkbar waren. Ein spannender Exkurs über die Evolution des Fernsehens!

    Danach geht es um einen echten Klassiker: Zeljko hat Oldboy im Kino gesehen! Park Chan-wooks Meisterwerk von 2003 hat auch heute nichts von seiner Wucht verloren. Die Diskussion dreht sich um die brillante Inszenierung, den unvergesslichen Soundtrack und die Frage, warum das US-Remake einfach nicht an das Original heranreicht. Timo erinnert sich an den Rewatch der gesamten Rache-Trilogie vor fünf Jahren im Podcast – wie die Zeit vergeht!

    Der Film der Woche ist diesmal Fatih Akins neuestes Werk: Amrum. Ein Film, der beide völlig überrascht und begeistert hat. Die Geschichte des 12-jährigen Nanning, der in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs auf der Insel Amrum ums Überleben kämpft, ist ein intensives Drama, das den Krieg spürbar macht, ohne ihn direkt zu zeigen. Timo und Zeljko loben die authentische Darstellung, den spannenden Sprachmix aus Deutsch und Öömrang (Friesisch) und die beklemmende Atmosphäre, die an Das weiße Band erinnert. Besonders beeindruckt waren sie von der schauspielerischen Leistung – und dem überraschenden Auftritt von Matthias Schweighöfer in einer ernsten Rolle! Ein Film über Identität, Ausgrenzung und den Verlust der Unschuld, der lange nachwirkt.

    Eine Folge voller persönlicher Einblicke, Nostalgie für Klassiker und einer leidenschaftlichen Empfehlung für einen starken deutschen Film.

    Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

    Inhalt:

    (00:00) Intro

    (08:40) Task

    (10:50) Streaming und die Bedeutung von Streamingdiensten in der Serienlandschaft

    (18:50) Oldboy (2003)

    (29:20) Amrum

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    1 h y 1 m
  • 259: Marty Supreme
    Mar 1 2026

    Von Tischtennis-Träumen, Oscar-Buzz und Schweineküssen

    Von gesundheitlichen Rückschlägen, Serien-Marathons und einem Film, der die Ping-Pong-Platte zur großen Bühne macht!

    Timo ist krank und klingt etwas schnupfig, was ihn aber nicht davon abhält, mit Zeljko über die vergangene Woche zu philosophieren. Da er krankheitsbedingt viel Zeit hatte, hat er einen massiven Rewatch von Stranger Things gestartet und innerhalb kürzester Zeit fast drei Staffeln durchgezogen. Das führt zu einer kleinen Diskussion über die Entwicklung der Kids und die Vorfreude auf das Finale, das Zeljko noch vor sich hat.

    Der Hauptteil der Folge widmet sich aber dem Film der Woche: Marty Supreme von Josh Safdie. Timothée Chalamet schlüpft in die Rolle von Marty Reisman, einem jungen Schuhverkäufer im Manhattan der 50er Jahre, der von einer großen Karriere als Tischtennis-Profi träumt. Ein Film, der in Timos Bubble mit Höchstwertungen überschüttet wurde, ihn selbst aber etwas ratlos zurückließ. Während er die visuelle Umsetzung, den analogen Look und das Schauspiel (inklusive einer fast unerkennbaren Gwyneth Paltrow!) lobt, empfand er die Story als etwas unfokussiert und sprunghaft. Zeljko hingegen war von der Energie, den Dialogen und dem Humor ("Ich bin ein Vampir!") begeistert und sieht den Film als potenziellen Oscar-Kandidaten, auch wenn er nicht ganz an die Intensität von Uncut Gems herankommt.

    Timo und Zeljko diskutieren über die Parallelen zu anderen Safdie-Filmen, die beeindruckende Vorbereitung von Chalamet (fast 10 Jahre Tischtennis-Training!), den Cameo von Penn Jillette und die Frage, ob der Film eher Mainstream oder Arthouse ist. Einig sind sie sich: Marty Supreme ist ein unterhaltsamer, gut gemachter Film, der vielleicht nicht jeden als Meisterwerk überzeugt, aber definitiv einen Blick wert ist – besonders für Fans von skurrilen Charakteren und schnellen Ballwechseln.

    Eine Folge, die von Serien-Nostalgie bis hin zu einem sportlichen Biopic (oder doch nicht ganz?) reicht – wie immer mit viel Leidenschaft, Humor und sehr unterschiedlichen Perspektiven.

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    Inhalt:

    (00:00) Intro

    (01:50) Stranger Things

    (06:40) Marty Supreme

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    28 m
  • 258: Dead Of Winter
    Feb 22 2026

    Von Dschungelcamp-Trauma, Uckermark-Krimis und einem tödlichen Eis-Thriller

    Von Reality-TV-Krisen, japanischen Horror-Klassikern und einer Rentnerin auf Rachefeldzug!

    Nach dem Finale des Dschungelcamps sind die Jungs in eine kleine Existenzkrise gefallen. Timo berichtet von dem Quoten-Hit und seiner Vorahnung zum Gewinner, während Zeljko froh ist, dem linearen Fernsehen entkommen zu sein.

    Stattdessen hat sich Zeljko dem klassischen japanischen Horrorfilm Onibaba (1964) gewidmet. Ein atmosphärisches Meisterwerk in Schwarz-Weiß über zwei Frauen im 14. Jahrhundert, die Samurai töten, um zu überleben. Zeljko war von den Bildern und der bedrohlichen Stimmung überwältigt, gibt aber zu, dass man sich auf den alten Schinken einlassen muss.

    Timo hat sich hingegen in die Untiefen von RTL+ gewagt und die Krimi-Reihe Miss Merkel geschaut. Sein Fazit: Cringe pur! Schlecht gespielt, absurd konstruierte Fälle und eine Angela Merkel, die Mordfälle in der Uckermark löst – so schlecht, dass man nicht wegschauen kann. Als Kontrastprogramm gab es die bayerische Komödie Zweigstelle über eine himmlische Behörde. Eine charmante Idee mit Eberhofer-Vibes, die für Timo aber eher wie ein in die Länge gezogener Sketch wirkte.

    Gemeinsam besprechen sie den Tier-Horror-Thriller Primate. Ein klassischer Slasher im Tiergewand, der Timo und Zeljko positiv überrascht hat. Trotz kleiner Logiklöcher punktet der Film mit Spannung, Härte und einem coolen Jay Courtney – perfekt für einen spaßigen Filmabend mit Freunden.

    Der Film der Woche ist der eisige Thriller Dead Of Winter. Emma Thompson spielt eine Rentnerin, die auf dem Weg zum Eisfischen Zeugin eines Verbrechens wird und zur Jägerin mutiert. Zeljko beschreibt den Film treffend als "Die Hard meets Dexter auf Rentner-Niveau". Während die Story einige Logiklöcher aufweist (Stichwort: Handschuh und Eis/Fenster-Botschaft!), besticht der Film durch seine eisige Atmosphäre, den starken Score und eine glaubwürdige Emma Thompson, die eben nicht wie ein Actionheld rennt. Ein solider Thriller mit 90er-Jahre-Vibe, der trotz Schwächen gut unterhält.

    Eine Folge voller absurder TV-Momente, spannender Entdeckungen und eiskalter Spannung – wie immer mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.

    Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt!

    Inhalt:

    (00:00) Intro

    (04:20) Onibaba

    (14:40) Miss Merkel

    (21:00) Zweigstelle

    (26:00) Primate

    (38:10) Dead of Winter

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    57 m