Episodios

  • Die Kunst des Widerstands - Von Marx bis Kafka, von Orwell bis Butler
    Apr 12 2026
    Angesichts einer Welt, die in Tyrannei und neuem Autoritarismus zu versinken droht, heißt die Kunst der Stunde Widerstand, ist Robert Misik überzeugt. Der in Wien lebende österreichische Autor und politische Journalist hat eine spannende Essay-Sammlung vorgelegt. Ihr Titel gibt der heutigen Folge ihren Namen.
    Robert plädiert für einen radikalen Linksliberalismus als aufgeklärte Haltung und wendet sich dabei auch gegen die Idee eines emanzipatorischen linken Populismus und gegen dogmatische Verirrungen, die in eine autoritäre Haltung von links münden.
    Darüber und was uns Annie Ernaux, Franz Kafka oder der demokratische Sozialist George Orwell heute sagen können, spricht er in dieser Sendung.
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    1 h y 8 m
  • Berlin: Rot-Grün-Roter Leuchtturm?! - Teil 2
    Mar 29 2026
    In Berlin wird am 20. September gewählt. Es bestehen gute Chancen, dass die drei Parteien LINKE, SPD und GRÜNE erneut die Mehrheit erringen - und dann auch wieder gemeinsam regieren.Inken Behrmann & Valentin Ihßen sind die Hosts des Podcasts “Was tun?”. Dort kommen einmal im Monat Aktivist*innen aus Bewegungen zu Wort.
    In der Zeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik schrieben beide im Februar über "Berlin als Leuchtturm" für progressive Politik.
    In Teil 2 des Gesprächs, das als Doppelfolge erscheint, sprechen Inken und Valentin mit Benjamin u.a. über den Gesetzentwurf der Initiative "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" und was Progressive in Berlin von Zohran Mamdanis Wahlkampf und dessen ersten politischen Maßnahmen als Bürgermeister von New York lernen können.
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    45 m
  • Berlin: Rot-Grün-Roter Leuchtturm?! - Teil 1
    Mar 28 2026
    In Berlin wird am 20. September gewählt. Es bestehen gute Chancen, dass die drei Parteien LINKE, SPD und GRÜNE erneut die Mehrheit erringen - und dann auch wieder gemeinsam regieren.Inken Behrmann & Valentin Ihßen sind die Hosts des Podcasts “Was tun?”. Dort kommen einmal im Monat Aktivist*innen aus Bewegungen zu Wort.
    In der Zeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik schrieben beide im Februar über "Berlin als Leuchtturm" für progressive Politik.
    In Teil 1 des Gesprächs, das als Doppelfolge erscheint, werfen Inken und Valentin gemeinsam mit Benjamin u.a. einen Blick auf die drei Parteien dieses potenziellen Bündnisses und die sich selbst nährende Erzählung des dysfunktionalen Berlins.

    Gesprochen wird auch über die Veranstaltung "Hop on, hop off – gestern Barcelona, heute New York?Politische Leuchttürme und ihre Schattenseiten im Zeitalter der Hyperpolitik", die - durchgeführt vom Institut Solidarische Moderne - am Montag, 13. April 2026, von 18:00 - 19:30 stattfindet.
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    43 m
  • Ohne Koalitionskorsett und Brandmauern?!
    Mar 22 2026
    Der Politikwissenschaftler und Professor an der TU Darmstadt, Christian Stecker, ist überzeugt davon, dass flexible Mehrheiten statt starrer Koalitionsverträge die Demokratie stärken. Dazu und wieso die Brandmauer gegen die AfD nicht der Weisheit letzter Schluss sein könnte, hat er ein spannendes Buch geschrieben. Es ist im Campus-Verlag erschienen.
    In dieser Sendung erzählt er, wie Neuseeland erst unser deutsches Wahlsystem übernahm, dann adaptierte - und warum wir uns daran ein Vorbild nehmen sollten. Die gegenwärtige Praxis der Koalitionsdemokratie gerät an Grenzen, sagt Stecker. Er unterbreitet Vorschläge, wie die parlamentarische Demokratie lebendiger werden könnte, wenn z.B. "agree to disagree" der Beginn und nicht das Ende eines parlamentarischen Gesprächs wäre.
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    58 m
  • Unsere Nudes sind nicht euer Business
    Mar 21 2026
    Der Fall der sexuellen Gewalt an Collien Fernandes beschäftigt uns, denn berührt wird der Kern von Freiheit und Selbstbestimmung. Wir werben für die Petition der Organisation HateAid "Unsere Nudes sind nicht euer Business", die dieser Sendung ihren Titel gab. Und wir hören die Journalistin Livia Gerster (FAZ), die auf den Punkt bringt, was zu sagen ist - und was uns zu dieser Sendung bewegt hat.
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    8 m
  • Kulturkampfminister Weimer & Blätter im März
    Mar 15 2026
    Das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung hat sein Urteil über den Kulturstaatsminister Wolfram Weimer gefällt: Der falsche Mann. Der Kulturjournalist Jens Balzer sagt, dass Weimer in den Augen von bedeutsamen Teilen der CDU und CSU möglicherweise genau deshalb der Richtige sei. Denn Weimers Misstrauenspolitik gegenüber Kultur und Kunst ordnet sich ein in eine Misstrauenskultur der Union gegenüber der Zivilgesellschaft insgesamt. Daran würde sich nichts ändern, auch wenn Weimer nicht mehr im Amt wäre.

    Die Blätter für deutsche und internationale Politik erscheinen seit 70 Jahren monatlich mit klugen Analysen und Kommentaren zur Lage der Welt. Im Gespräch mit Katrin stellt die Geschäftsführerin der Blätter, Annett Mängel, ausgewählte Beiträge des jeweils aktuellen Hefts vor. Sie werfen im März einen Blick auf das "postpatriarchale Chaos" und daraus entstehendes Potenzial für feministische Politiken, sprechen über Robert Misiks Plädoyer für einen radikalen Linksliberalismus, den migrationspolitischen Sonderweg der spanischen Linksregierung sowie das neue europäische Gesprächsformat der russischen Exil-Opposition.
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    33 m
  • H wie Habermas
    Mar 14 2026
    Jürgen Habermas hat die Geistesgeschichte der alten und der wiedervereinigten Bundesrepublik geprägt wie nur wenig andere - als Philosoph, als Soziologe und als im besten Sinne öffentlicher Intellektueller.
    Wer heute in ein Format wie LinkedIn schaute, sah eine Vielzahl von Kommentaren und Gedanken. Aus deutscher und aus internationaler Perspektive. Für diese sehr kurzfristig entstandene Sendung konnten wir kluge Menschen gewinnen, ihre Gedanken beizusteuern. Zu hören sind neben Benjamin:
    - Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien in Hamburg,
    - Vanina Farber, Chair of Social Innovation der Schweizer Agentur für Innovationsförderung,
    - Juliane Seifert, Staatssekretärin a.D.
    - Frank Tetzel, Geschäftsführender Vorstand der Carl Duisberg-Gesellschaft.

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    25 m
  • Resiliente Demokratie durch zivilen Verfassungsschutz
    Mar 8 2026
    Demokratien werden von autoritären Kräften nicht immer durch einen gewalttätigen Handstreich außer Kraft gesetzt. Sowohl Obstruktion als auch die schleichende Instrumentalisierung bzw. Umcodierung von Institutionen und Verfahren trägt zu ihrer Erosion bei. Gerade weil liberale Gesellschaften offen sind, bleiben sie verletzlich für diese Angriffe von innen. Umso wichtiger ist es, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und gesellschaftliche Resilienz zu stärken. Das Fundament einer wehrhaften Demokratie beruht dabei nicht allein auf rechtlichen Schutzmechanismen, wie ein Blick in autoritäre Regime zeigt. Ebenso bedeutsam ist eine starke Zivilgesellschaft, deren Engagement gefördert, aber nicht eingeschränkt werden darf und eine öffentliche Verwaltung mit einem republikanischen Selbstverständnis.
    Darum ging es bei einer Abendveranstaltung an der Bucerius Law School in Hamburg. Unter der Moderation von Benjamin-Immanuel Hoff widmeten sich Juliane Seifert, Julia Kümper und Prof. Dr. Marcel Lewandowsky der Frage, wie demokratische Systeme widerstandsfähiger werden können.
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    1 h y 59 m