Episodios

  • Marco Wanda - Langversion
    Jan 9 2026

    Marco Wanda wurde als Gründer, Sänger und Songwriter der Wiener Rock'n Roll-Band Wanda berühmt. Ab 2015 hat die Band mit ihren ersten beiden Alben Amore und Bussi und Hits wie Bologna, Bussi Baby oder Colombo einen riesigen Hype im gesamten deutschen Sprachraum ausgelöst. Der deutsche Musikexpress nannte Wanda „die vielleicht letzte wichtige Rock’n Roll-Band unserer Generation“. Kein Ensemble und kein Künstler wurde in der Geschichte des österreichischen Musikpreises Amadeus häufiger ausgezeichnet. Marco Wanda heißt eigentlich Michael Marco Fitzthum und wurde 1987 in Wien geboren. An der Universität für Angewandte Kunst studierte er bei Robert Schindel Sprachkunst. Im August 2025 erschien bei Zsolnay sein erstes Buch. "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist eine literarisch ambitionierte Wanda-Biografie und ein sehr offener Bericht von Rausch und Ruhm, von Freundschaft, Krisen und Tod. Darüber, über die Musikindustrie, „me too“ undPolitik hat Armin Wolf mit Marco Wanda gesprochen.

    Más Menos
    1 h y 31 m
  • Marco Wanda - Sänger, Bandleader und Autor
    Jan 9 2026

    Marco Wanda wurde als Gründer, Sänger und Songwriter der Wiener Rock'n Roll-Band Wanda berühmt. Ab 2015 hat die Band mit ihren ersten beiden Alben Amore und Bussi und Hits wie Bologna, Bussi Baby oder Colombo einen riesigen Hype im gesamten deutschen Sprachraum ausgelöst. Der deutsche Musikexpress nannte Wanda „die vielleicht letzte wichtige Rock’n Roll-Band unserer Generation“. Kein Ensemble und kein Künstler wurde in der Geschichte des österreichischen Musikpreises Amadeus häufiger ausgezeichnet. Marco Wanda heißt eigentlich Michael Marco Fitzthum und wurde 1987 in Wien geboren. An der Universität für Angewandte Kunst studierte er bei Robert Schindel Sprachkunst. Im August 2025 erschien bei Zsolnay sein erstes Buch. "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist eine literarisch ambitionierte Wanda-Biografie und ein sehr offener Bericht von Rausch und Ruhm, von Freundschaft, Krisen und Tod. Darüber, über die Musikindustrie, „me too“ undPolitik hat Armin Wolf mit Marco Wanda gesprochen.

    Más Menos
    52 m
  • Bernhard Pörksen - Langversion
    Jan 2 2026

    "Wir hören, was wir fühlen" ist Bernhard Pörksen überzeugt, nachdem er sich ein Jahrzehnt lang wissenschaftlich und persönlich damit beschäftigt hat, was "gutes Zuhören" eigentlich ausmacht. Damit meint er nicht, dass man nur zu hören vermag, was man selbst erlebt hat, sondern, dass das Selbstdurchlebte eine Person feinfühliger werden lässt und offener. Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, studierte in Hamburg und ist heute Professor an der Universität Tübingen. Seine Themen sind seit langem schon Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale. In seinem 2018 erschienenen Buch "Die große Gereiztheit" sezierte er die verbreitete Medienmüdigkeit und beschrieb, weshalb Empörung so oft reizvoller ist als Sachlichkeit. Gleichzeitig wuchs sein Interesse am Zuhören, denn, so argumentiert er im Gespräch mit Birgit Dalheimer, wirklich Zuhören ist gelebte Demokratie im Kleinen, sowie Anerkennung und Akzeptanz von Verschiedenheit.

    Más Menos
    1 h y 12 m
  • Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler
    Jan 2 2026

    "Wir hören, was wir fühlen" ist Bernhard Pörksen überzeugt, nachdem er sich ein Jahrzehnt lang wissenschaftlich und persönlich damit beschäftigt hat, was "gutes Zuhören" eigentlich ausmacht. Damit meint er nicht, dass man nur zu hören vermag, was man selbst erlebt hat, sondern, dass das Selbstdurchlebte eine Person feinfühliger werden lässt und offener. Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, studierte in Hamburg und ist heute Professor an der Universität Tübingen. Seine Themen sind seit langem schon Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale. In seinem 2018 erschienenen Buch "Die große Gereiztheit" sezierte er die verbreitete Medienmüdigkeit und beschrieb, weshalb Empörung so oft reizvoller ist als Sachlichkeit. Gleichzeitig wuchs sein Interesse am Zuhören, denn, so argumentiert er im Gespräch mit Birgit Dalheimer, wirklich Zuhören ist gelebte Demokratie im Kleinen, sowie Anerkennung und Akzeptanz von Verschiedenheit.

    Más Menos
    52 m
  • Yoko Tawada, Schriftstellerin und Sprachkünstlerin
    Dec 19 2025

    Yoko Tawada beschreibt die Welt so, wie sie aussähe, könnte man gleichzeitig träumen und hellwach sein. Wer sich in eines von Tawadas Büchern begibt, begibt sich in eine Welt, in der alles möglich ist: Da wird eine Liebesgeschichte aus der Perspektive von Gegenständen erzählt; eine Frau verwandelt sich in ein Schuppentier, reist durch Traumsequenzen und verliert ihre Zunge; oder drei Eisbären aus drei Generationen erzählen ihre Geschichte von Emigration und Wanderschaft, der berühmteste von ihnen der Berliner Zoobär Knut. Mit viel Humor und genauem Blick, leichtfüßig kommen Tawadas Erzählungen, Romane, Gedichte, Hörspiele oder Theaterstücke daher, und behandeln doch gewichtige Themen wie Fremdheit, Identität, Sprache oder die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Yoko Tawada, geboren 1960 in Tokyo, reiste in jungen Jahren mit der Transsibirischen Eisbahn nach Europa und blieb. Erst in Hamburg, dann in Berlin. Dort hat sie Judith Brandner, selbst Japanologin, zum Gespräch getroffen

    Más Menos
    52 m
  • Barbara Horejs, Archäologin
    Dec 12 2025

    "Uns mit vergangenen Gesellschaften zu beschäftigen, ist der einzige Weg, sinnvoll in die Zukunft zu blicken", meint Barbara Horejs. Seit vielen Jahren erforscht die Archäologin die jungsteinzeitliche Revolution: In der Jungsteinzeit begannen die Menschen, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben und bald auch Metalle, Kupfer, Bronze und Eisen zu verarbeiten. Die sesshafte Lebensweise breitete sich in Europa vom "fruchtbaren Halbmond" kommend entlang der "Balkanroute" aus - in der Archäologie ein alter Begriff. Über die Migrationsbewegungen der Vergangenheit kam viel der Zivilisation, wie wir sie heute kennen, nach Europa. Barbara Horeis studierte Archäologie in Wien, Athen und Berlin, seit 2021 ist sie wissenschaftliche Direktorin des archäologischen Instituts der ÖAW. Ihre Grabungsarbeiten führen sie im Lauf der Jahre vom Iran, Irak, über die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Griechenland bis auf den Balkan.

    Más Menos
    52 m
  • Barbara Horejs, Archäologin - Langversion
    Dec 12 2025

    "Uns mit vergangenen Gesellschaften zu beschäftigen, ist der einzige Weg, sinnvoll in die Zukunft zu blicken", meint Barbara Horejs. Seit vielen Jahren erforscht die Archäologin die jungsteinzeitliche Revolution: In der Jungsteinzeit begannen die Menschen, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben und bald auch Metalle, Kupfer, Bronze und Eisen zu verarbeiten. Die sesshafte Lebensweise breitete sich in Europa vom "fruchtbaren Halbmond" kommend entlang der "Balkanroute" aus - in der Archäologie ein alter Begriff. Über die Migrationsbewegungen der Vergangenheit kam viel der Zivilisation, wie wir sie heute kennen, nach Europa. Barbara Horeis studierte Archäologie in Wien, Athen und Berlin, seit 2021 ist sie wissenschaftliche Direktorin des archäologischen Instituts der ÖAW. Ihre Grabungsarbeiten führen sie im Lauf der Jahre vom Iran, Irak, über die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Griechenland bis auf den Balkan.

    Más Menos
    1 h y 11 m
  • Ali Vaez, Iran-Experte - Originalversion
    Dec 5 2025

    „Der Iran ist am Boden, aber er ist nicht außer Gefecht.“ Das sagt Ali Vaez, Senior Berater und Iran-Projektleiter der International Crisis Group. Ali Vaez wurde im Iran geboren, wenige Jahre nach der Islamischen Revolution. Er hat im Westen Technik und Atomphysik, später internationale Beziehungen studiert. Vaez war maßgeblich an der Brückenbildung zwischen dem Iran und vor allem den USA im Rahmen des Atomabkommens aus dem Jahr 2015 beteiligt. Ali Vaez lebt in der Schweiz, arbeitet als Iran-Projektleiter in der International Crisis Group.
    Vaez hält es für wahrscheinlich, dass der Krieg zwischen Israel und den USA auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen Seite, in Bälde wieder aufflammen könnte. Zu Vieles sei ungeklärt nach dem sogenannten "12-Tage Krieg" im Juni 2025, bei dem vor allem iranische Atomanlagen, aber auch andere Infrastruktur und Wohnhäuser von den USA und Israel bombardiert wurden und der Iran Langstreckenraketen auf Israel geschossen hat.

    Más Menos
    51 m
adbl_web_global_use_to_activate_DT_webcro_1694_expandible_banner_T1