Episodios

  • 05. Wenn das Leben endlich ist: Klarheit im Umgang mit Tod und Sterben
    Feb 27 2026

    In Folge 5 sprechen wir mit Ilona, die sich ehrenamtlich im Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Göttingen engagiert. Sie begleitet Kinder, Jugendliche und ihre Familien – nicht im Sterben, sondern im Leben. Und genau das macht den Unterschied.


    Was bedeutet es, Familien zu unterstützen, die wissen, dass die Zeit begrenzt ist?

    Wie kommt man zu so einer Aufgabe – und warum bleibt man?


    Wir sprechen offen darüber, was unsere Gesellschaft über Tod und Sterben denkt – oder eben nicht denkt. Warum fällt es uns so schwer, darüber zu reden? Warum tun wir so, als würde es uns nicht betreffen, obwohl wir alle wissen: Wir kommen hier nicht lebend raus.


    Besonders berührend: der Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen.

    Kinder begegnen dem Tod oft direkter, ehrlicher, manchmal sogar klarer. Erwachsene hingegen weichen oft aus. Diese Folge lädt dazu ein, genauer hinzuhören. Sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen – nicht düster, sondern bewusst.


    Denn Klarheit über das Ende kann dem Leben eine andere Tiefe geben.

    Eine Folge über Mut, Menschlichkeit und die Frage:

    Was verändert sich, wenn wir anfangen, offener über das Unausweichliche zu sprechen?


    Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Göttingen

    https://www.dkhv.de/kinder-und-jugendhospizdienste/goettingen/


    Anhören. Nachdenken. Gespräch beginnen.


    #LebenUndTod

    #Kinderhospiz

    #Hospizarbeit

    #Ehrenamt

    #Endlichkeit

    #Tabuthema

    #Gesellschaft

    #BewusstLeben

    #MutZumGespräch

    #fettbewegt

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    1 h y 17 m
  • 04. Selbstoptimierung bis zur Erschöpfungsdepression
    Jan 28 2026

    In dieser Folge sprechen wir darüber, was Selbstoptimierung mit unserem Selbstbild und Selbstwert macht. Wie aus dem Wunsch, sich zu verbessern, Zweifel entstehen. Wie ständiges Vergleichen uns von uns selbst entfernt – und warum Social Media diesen Druck verstärkt hat.

    Wir werfen auch einen Blick zurück: Wie haben wir Trends vor Social Media erlebt? Was war anders, als Vergleiche nicht permanent verfügbar waren? Und warum fühlt sich der Anspruch an uns selbst heute oft so viel schwerer an?

    Unser Gast Markus, Friseurmeister, gibt ehrliche Einblicke in seinen Berufsalltag. Er erzählt von Menschen, die sich selbst nicht mehr genügen, die sich im Spiegel verlieren und einem Optimierungsdruck folgen, der bei manchen in einer Erschöpfungsdepression endet.

    Eine Folge, die keine schnellen Antworten liefert – sondern Fragen stellt:

    Was macht dieser Druck mit uns?

    Und was brauchen wir vielleicht wirklich?

    Hört rein. Einordnung statt Anleitung.

    Más Menos
    1 h y 3 m
  • 03. Komplex. Nicht kompliziert. Oder doch?
    Dec 22 2025

    In dieser Folge nähern wir uns einem Thema, das oft als der schönste Tag im Leben bezeichnet wird – und schauen genauer hin. Was steckt hinter den Bildern, Erwartungen und gesellschaftlichen Zwängen? Was passiert, wenn Hoffnungen enttäuscht werden, Annahmen ungeprüft bleiben und Verantwortung in der Partnerschaft unterschiedlich verstanden wird?

    Wir sprechen über Perspektivwechsel, über das Anderssein des Gegenübers und darüber, wie herausfordernd es sein kann, dieses Anderssein wirklich zu akzeptieren. Über Vermutungen, die sich einschleichen. Über Erwartungen, die nie ausgesprochen werden. Und über eine Fähigkeit, die einfacher klingt, als sie ist: zuhören.


    Außerdem stellen wir uns die Frage:

    - Ist es besser, sich früh im Leben zu finden – oder erst in einem fortgeschrittenen Alter?

    - Welche Erfahrungen bringen unterschiedliche Lebensphasen mit sich, und wie prägen sie Beziehungen, Entscheidungen und Erwartungen?


    Diese Folge ist kein einfacher Weg, aber ein ehrlicher. Komplex – nicht unbedingt kompliziert.


    Ausblick & Einladung:

    In der nächsten Folge möchten wir eine weitere Perspektive einladen. Wenn du dich angesprochen fühlst und Lust hast, mit uns über Veränderung, persönliche Entwicklungen und Perspektivwechsel zu sprechen, dann melde dich gerne bei uns. Ob eigene Erfahrungen, neue Sichtweisen oder Fragen, die dich bewegen – wir sind offen für den Austausch.


    Sprich uns an oder schreibe uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf dich.


    Hört rein, denkt mit – und vielleicht auch ein bisschen um.


    Más Menos
    1 h y 6 m
  • 02. Muss es erst krachen?
    Oct 27 2025

    Warum ist Veränderung so verdammt schwer?

    Wir wissen doch alle, dass Alkohol ein legales Gift ist, Zucker nicht glücklich macht und Bewegung guttut – und trotzdem greifen wir zum Wein, zur Nutella und lassen das Yoga ausfallen. Michael erzählt, warum es bei ihm erst den sprichwörtlichen Knall gebraucht hat – ein Professor am Gartenzaun, eine Nahtoderfahrung – bevor sich wirklich was verändert hat. Ernährung, Arbeit, Ehe, Routinen – alles auf dem Prüfstand. Ina erklärt, warum unser Kopf lieber am Alten festhält, welche Glaubenssätze uns bremsen und was hilft, wenn Motivation keine Lust mehr hat. Eine ehrliche Folge über Ausreden, Aha-Momente und die Frage, ob es wirklich erst krachen muss, damit Bewegung reinkommt – in den Körper, in den Kopf und ins Leben.

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    1 h y 11 m
  • 01. Mein knapp verpasstes Ende
    Oct 1 2025

    Ein Samstagvormittag im September: Ein altes Industriegebäude, Inas Büro, Technikmeister Dietrich im Hintergrund, der Tisch gedeckt, frischer Espressoduft liegt in der Luft – und die erste Aufnahme von FETT bewegt beginnt. Die Sorge, uns könnten die Worte fehlen, war schnell verflogen: keine Pausen, viele Ideen und Impulse, eine Stunde voller Gespräch.

    Zum Auftakt sprechen wir über ein Erlebnis, das Michael tief geprägt und sein Leben komplett verändert hat: eine doppelseitige Lungenembolie, nach der es ein Wunder ist, dass er heute lebt. Eine Erfahrung, die den Blick auf Gesundheit, Genuss und Prioritäten völlig neu geordnet hat – und zeigt, wie plötzlich Veränderung ins Leben treten kann.

    Eine intensive erste Folge, die den Grundstein für unseren Podcast legt. Wir versprechen: künftig vielleicht etwas kürzer – aber sicher nicht weniger bewegend.


    Más Menos
    1 h y 17 m