Episodios

  • Ansgar Brinkmann hilft Meigl und Guido auf die Sprünge: RB gewinnt am Millerntor!
    Jan 8 2026
    Die Rückfallzieher sind zurück und glänzen bei ihrem 2026er Erstlingswerk mit Tiefgang, Expertise, Enthüllungen und sehr flachen Flachwitzen. Meigl: „Für wen kauft der Egoist Obst, Güüüdoo? Pfirsich!“ Die Podcast-Giganten sind sich einig, dass RB in der rauchgeschwängerten Würfelbude Millerntor einen Punkt für holt, würden sich aber auch bei einer wetterbedingt Absage nicht aus dem Keller-Fenster der LVZ stürzen. Grund: Mit Yan Diomande, Held beim Afrika-Cup, fehlt der Leipziger Mann für die besonderen Momente. Überdies kommt ein Start-Einsatz für den anderen Anarcho-Kicker, Antonio Nusa, zu früh. Meigl schwärmt ausgiebig über Guidos Blick in die Kugel, der am 31. Dezember für weltweites Aufsehen gesorgt hat. „Dass Jürgen Klopp mit der puren Kraft seiner Gedanken ein Frühstücksei köpfen und Löffel in Uri-Geller-Manier biegen kann, ist ganz großartig, Güüdoo, was hast Du beim Dichten und Denken so alles zu Dir genommen?“ Weitere Themen der zwei lustigen Drei: Guidos sagenumwobenes Interview mit Pauli-Boss Andreas Bornemann, der im Sommer anstehende Regierungswechsel im RB-Tor, Kevin Kampls Adieu aus Leipzig, Chad Bitshiabus abschlägig beschiedenen Ausleihe-Wunsch und, ja, der 60. Geburtstag des wunderbaren Görlitzer Fußball-Helden Heiko Scholz. Ansgar Brinkmann ist zugeschalteter Star-Gast und bringt Glanz und Schlagfertigkeit in die nachtschattige Bude. Brinkmann liebt den Kiez-Club, geht aber stark von einem RB-Dreier aus. Präsentiert werden die Rückfallzieher von Makler-Genius Toni Göpel, dem Intim-Kenner in den Bereichen Wohn - und Geschäftshäuser sowie Mehr-Familienhäuser. Göpel ist ein enger Freund von Emil Forsberg, leidenschaftlicher Fußball-Anhänger, weiß mehr über alle möglichen taktischen Verrenkungen als Meigl und Guido zusammen. Lob, Lob oder Lob: Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
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    43 m
  • Deutschland wird laut Meigl Weltmeister - und Guido so richtig warm ums Spender-Herz
    Dec 30 2025
    Meigl und Guido geben kurz vorm Jahreswechsel nochmal alles, was in ihren gigantischen Körpern und voluminösen Köpfen ist, blicken in der 255. Ausgabe mit Liebe zum Detail und dem Sinn für die wirklich wichtigen Dinge zurück und voraus. Was ist bei den beiden Podcast-Legenden vom Jahr 2025 hängen geblieben? Was hat die Rückfallzieher begeistert, sie innehalten lassen? Und was hält das neue Jahr für uns alle bereit in Sachen Fußball, Gott und die Welt? Schafft es RB in die Königsklasse, bleibt Chemie viertklassig, wird Lok drittklassig und Ralf Rangnick nach der WM in der Wiener Hofburg heiliggesprochen? Guido, dessen beige Breitcordhose seit Weihnachten warum auch immer mächtig spannt, beginnt seinen Rückblick mit einem zu Herzen gehenden Erlebnis in der Petersstraße, einer der ältesten Straßen der Innenstadt. „Nach dem Fest der Liebe war ich just dabei, drei obdachlosen Männern und ihrem lieben Hund eine Freude zu machen, hatte Decken, Jacken, Pullover und Hundefutter im Anschlag. Als ich mich zur Überreichung bücke, betreten vier junge Männer von einem benachbarten Kaufhaus die Szenerie und beginnen, wärmende Getränke, Thermowäsche und, ja, auch Decken zu verteilen. Das ist ja ganz wunderbar, denke ich, gelebte Nächstenliebe und Achtsamkeit. Dann wird mir, dem soeben sehr warm ums Herz geworden ist, auch ein heißer Tee nebst einem Überlebenspaket für kalte Nächte im Freien überreicht. Ich lehne unter dem Verweis einer vorhandenen Zwei-Raum-Wohnung mit Fußbodenheizung dankend ab, finde aber irgendwie kein Gehör, weil die drei obdachlosen Männer und ihr lieber Hund aus dem Lachen nicht rauskommen. Eine herrliche Geschichte, nicht wahr, Meigl?“ Meigl: „In der Tat, Guido, bei all Deiner Herzlichkeit solltest Du aber möglicherweise mal über Dein Outfit nachdenken. Hattest Du wieder den alten Lappen, den Du Mantel nennst, an?“ Laut Meigl steigt Lok auf, bleibt Chemie drin, wird Deutschland Weltmeister und RB Zweiter hinter den Bayern. Guido belässt es in dieser historisch und emotional wertvollen Ausgabe bei seiner eingangs erwähnten Weihnachtsgeschichte. Liebe Liebenden, Meigl und Guido wünschen das Beste fürs neue Jahr! Präsentiert werden die Rückfallzieher von den weltweit erfolgreichen Männlein und Weiblein von Just Naturstein in Hartha. Wer von einem Bad oder einer Küche mit Natursteinen träumt - der Showroom in Hartha lässt keine Wünsche offen. Just-Boss Mirko Adam glaubte übrigens an das Gute im RB-Leib und an Platz drei am Ende der Saison. Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
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    55 m
  • Commercial-Chef Reichwald verlässt RB
    Dec 18 2025
    Die Podcast-Giganten Meigl und Guido sind in gigantischer Form, liefern vorm RB-Hit gegen Leverkusen weltexklusive News. Eine handelt vom Ausgang der existenziell wichtigen Sonnabend-Partie, die nach unerschütterlichen Erkenntnissen der sagenhaften Rückfallzieher wie das Hornberger Schießen ausgeht, nämlich unentschieden. DIE Nachricht des Wochenendes hat mit einem verdienten Helden der Arbeit zu tun, der die Roten Bullen nach neun beiderseits freudvollen Jahren verlässt und nach dem Bayer-Spiel zu neuen Ufern lustwandelt. Matthias Reichwald, dereinst vom allmächtigen Oliver Mintzlaff geholt, um als Commercial-Verantwortlicher (Chief Commercial Officer) RB international anzumalen (an der Sponsoren-, - Tickets und Merchandising-Front), legt den Pinsel aus der Hand, „geht im Guten“, wie der intime RB-Kenner Meigl erfahren haben will. Tatjana Haenni, die im Januar als CEO die Kommandobrücke bei den Roten Bullen entern wird, hat mit dieser aufsehenerregenden Rochade „nix zu schaffen“, so Meigl, der gleich mehrere Maulwürfe am Cottaweg platziert hat, graben und ermitteln lässt. Der hochsympathische Matthias Reichwald war ein effizienter Macher Eminenz im Hintergrund, unter anderem bei der Gewinnung so potenter Partner wie Puma, BMW, Tudor und IHG aktiv, verschaffte den VIPs bei den RB-Reisen unvergessliche gastronomische, touristische und humoristische Erlebnisse. Der Lenker und Denker („Erleben ist da neue Besitzen“) geht im zarten Alter von 54 Jahren von Bord, mindestens in beiderseitigem Einvernehmen. Neue Aufgaben stehen ante portas, ein Nachfolger für den smarten Porsche-Fahrer soll startbereit sein. Präsentiert werden die Rückfallzieher von den weltweit erfolgreichen Männlein und Weiblein von Just Naturstein in Hartha. Wer von einem Bad oder einer Küche mit Natursteinen träumt – der Showroom in Hartha lässt keine Wünsche offen. Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
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    43 m
  • Wie war das noch gleich mit Lionel Messis Grüßen an Meigl und Guido, Herr Mintzlaff?
    Dec 12 2025
    Oliver Mintzlaffs beifallumrauschter Besuch in der LVZ-Kuppel hallt nach, Meigl und Guido vertiefen die eh schon tiefen Einblicke des Red-Bull-Chefs in gewohnt einfühlsamer Manier. Die gigantischen Podcast-Giganten brillieren im Aufnahmestudio der Leipziger Erfolgszeitung mit sensationellen Eingebungen, Deutungen und Dehnübungen. Im Zentrum der philosophischen Betrachtungen der zwei lustigen Drei: Erstens: Wie revolutionär ist die Berufung der neuen und glänzend beleumundeten RB-Chefin Tatjana Haenni? Und wie hoch ist der ideelle Wert, der diese Mintzlaffsche Rochade auf die Marke aus Fuschl am See einzahlt? Zweitens: Was macht Jürgen Klopp eigentlich tagsüber, wenn er nicht gerade seinen Boss Oliver lobpreist oder sich über modische Sünden seines Ex-Mainzer Kollegen Guido auslässt? Drittens: Wann erhält Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz die verdienten Denkmäler am Cottaweg und vor der Red-Bull-Arena? Viertens: Wie hat man sich einen SMS-Austausch zwischen Fleißathlet Mintzlaff und Lionel Messi vorzustellen? Hat der Sportkamerad Messi tatsächlich Grüße an Meigl & Guido hinterbracht? Fünftens: Zaubern Timo Werner und Messi demnächst zusammen in Miami und grätschen Miami Vice über den Seitenrand der Geschichte? Sechstens: Wie unausweichlich war Marco Roses Aus und Ole Werners Inthronisierung? Siebtens: Wer hat die just eingeweihte 60-Millionen-Euro-Geschäftsstelle (innen und außen aus Holz) geplant und geschnitzt, was passiert, wenn der dental bockstarke Holzwurm kommt? Fragen über Fragen, Antworten vom anderen Stern. Präsentiert werden die Rück- fallzieher von den weltweit er- folgreichen Männlein und Weiblein von Just Naturstein in Hartha. Wer von einem Bad oder einer Küche mit Natursteinen träumt – der Showroom in Har- tha lässt keine Wünsche offen. Just-Boss Mirko Adam glaubte übrigens an das Gute im RB- Leib und an einen 2:1-Sieg der Roten Bullen bei Union Berlin. Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
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    39 m
  • Van Gaal zieht blank, Rose rettet seine Mainzer, Wagner sucht den Pinsel
    Dec 4 2025
    Meigl und Guido spannen in der 253. Ausgabe der Rückfallzieher einen weiten Bogen bis zum Anschlag, haben jede Menge Pfeile im Köcher, glänzen als Jäger und Sammler. Der Reihe nach. Guidos Mainzer haben Club-Held Bo Henriksen vor die Tür gesetzt. „Jetzt muss Marco Rose ran“, flötet Guido im Hühner-Brustton der Überzeugung. „Oder Sandro Wagner.“ Meigls klammheimliche Liebe, der FC Augsburg, hat just eben jenen Sandro Wagner entlassen. „Sandro sollte die graue Maus Augsburg vierfarbbunt anmalen“, berichtet Insider Meigl, „leider hat er seinen Pinsel im Malkasten von Julian vergessen.“ Sonst so? Magdeburg-Anhänger haben beim Wasserabschlagen das Villeroy-und-Boch-Porzellan der Roten Bullen zerschlagen, RB pinselt justament die dazugehörige Rechnung. Hitverdächtig: Eintracht Frankfurt und Ex-RB-Sportdirektor Markus Krösche dribbeln am Samstag Abend in Leipzig auf. Und: Heidi moderiert am Freitag die WM-Auslosung in Washington. Im Beisein von Julian Nagelsmann, Donald Trump und Ralf Rangnick. Nicht zu vergessen Luca Tonis Replik über den blank ziehenden Louis Van Gaal: „Er sagte eines Tages zur Mannschaft: „Ihr habt nicht die Eier, die ich habe“, und zog seine Hose runter. Aber er hatte einen dicken Bauch, sodass wir die Eier nicht sehen konnten…“. Auch nicht schlecht ist diese Überlieferung der weltberühmten englischen Bohnenstange Peter Crouch: „Meine Frau mag keinen Fußball. Eines Tages rief sie mich zehn Minuten vor einem Spiel an, um zu erfahren, wo ich bin.“ Präsentiert werden die Rückfallzieher von den weltweit erfolgreichen Männlein und Weiblein von Just Naturstein in Hartha. Wer von einem Bad oder einer Küche mit Natursteinen träumt – der Showroom in Hartha lässt keine Wünsche offen. Just-Boss Mirko Adam glaubt übrigens an das Gute im RB-Leib, an ein 3:0 der Roten Bullen gegen Eintracht Frankfurt. Lob oder Lob? Bitte Mail an g.schaefer@lvz.de
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    41 m
  • Werder Bremen und kein Ende: Die "Rückfallzieher" streiten um Deutungshoheit
    Nov 27 2025
    Meigl ist glühender Verehrer der LVZ, saugt jede Zeile auf, inhaliert tagtäglich insbesondere Guidos Ergüsse über die lieblichen Roten Bullen. Der frankophile Sachse Meigl geht in 101 von 100 Fällen mit den Expertisen seines rheinhessischen Podcast-Partners Guido d’accord, verlässt sich blind auf die Eingebungen des drittklassigen Ex-Zweitliga-Spielers. Dieses Mal - wir sind beim Schäferschen Filetieren des Leipziger 2:0 gegen Bremen - hat es den Ur-Chemiker Hoffmann, der wegen seiner Gilbert-Bécaud-Plattensammlung auch „Mister 100.000 Volt“ genannt wird, aus seinem Pariser Ohrensessel gehauen. „Güdöö, hattest Du einen Platz mit Sichtbehinderung, waren Deine Brillengläser beschlagen oder war die Nacht davor kurz bzw. lang? Du bist der Einzige, der Essig in den Kelch der Freude geträufelt hat, kein anderer Mensch hat diesen wunderbaren Sieg und die Manifestation des zweiten Platzes derart abwertend beschrieben. Ich bin kurz davor, einen Leserbrief zu schreiben und Deine Ablösung zu fordern.“ Guido zeigt sich gegenüber Rückfallzieher Hoffmann reumütig, gibt zu, dass die von ihm beschriebenen fünf Werder-Top-Chancen nach dem Wechsel im unmittelbaren Zusammenhang mit den während des Spiels gepichelten fünf Glühweinen standen und er, Schäfer, schon beim Gladbach-Spiel am Freitag zu sehr stillem Wasser greifen werde. Weitere Themen in der 252. Folge der Rückfallzieher: Erstens: Das RB-Wiedersehen mit Rouven Schröder, der die einzig wahre Borussia von 1900, die aus Gladbach, wachgeküsst hat und am Freitag schrecklich gerne gegen seine Exen aus LE gewinnen würde. Zweitens: Die erste Bayern-Niederlage der Saison beim 1:3 in London. Drittens: Ein freudbetontes Telefonat zwischen Guido und seinem Kuppel-Stargast Oliver Mintzlaff, der sich unbändig aufs Talk-Date am 10. Dezember freut. Viertens: Die von wilder Entschlossenheit beseelten Balkon-Bläser, die bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes ihr Innerstes nach außen bliesen. Fünftens: Die ellenlange Schlange vorm einzigen Kartoffel-Puffer-Stand. Sechstens: Meigl und Guido sezieren auch die skandalöse Fügung, wonach in Bälde vier Abos von Nöten sind, um national und international alle Spiele, alle Tore sehen zu können. Siebtens: Die Dauerkrise des FC Liverpool und was die Herren Jürgen Klopp und Marco Rose damit zu tun haben könnten. Präsentiert werden die Giganten von der Gerhard Müller GmbH. Das von Tausendsassa und Marco-Rose-Kumpel Frank Müller erfolgreich geleitete Markkleeberger Familienunternehmen ist seit über 50 Jahren in der Sanitär- und Heizungsbranche unterwegs, sozial engagiert und sucht junge Mitarbeiter, gern auch Auszubildende.
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    43 m
  • Julians Nagelsmänner werden Weltmeister - mindestens
    Nov 20 2025
    Das 6:0 von Julians Nagelsmännern gegen die Skowakei hat für weltweites Rauschen im Blätterwald gesorgt - und selbst den schwer entflammbaren Meigl schwer beeindruckt. „Kein Zweifel, wir haben alles, was in Unschlagbarkeit mündet, intus. Einen Trainer vom andern Stern, Fußballer, die vor Kraft laufen können und einen Sportdirektor, der die beste Frise im Welt-Fußball aufträgt. Unser Ruuuudieee. WIR werden Weltmeister, Güüdooo!“ Meigls Podcast-Partner Guido sieht das ganz ähnlich, warnt aber ausdrücklich vor Ralf Rangnicks Österreichern. „Ralf ist ein Wunderwuzzi, Meigl, der würde sogar Dir die Segnungen des flachen Passes und der Teamarbeit einverleiben. Österreich kommt mindestens ins Finale!“ Die zugeschalteten Star-Gäste Pit Gottschalk und Reiner Calmund sind aus Erfahrung gut und klug, halten die Bälle flach. Ja, so beide Herren unisono, Fußball-Deutschland ist der Heldenstadt zu Dank verpflichtet, der Klima- und Stimmungswechsel habe auch und vor allem mit dem Leipziger Allerlei - Nagelsmann, Ridle Baku, Assan Ouédraogo, David Raum - zu tun. Und, ja, diese international unterschätze Elf könne es ähnlich wild treiben, wie jene unterschätzte 2002er Combo, die unter Rudi Völler Vize-Weltmeister wurde. Ein Interview mit dem großartigen Reiner Calmund, der am Sonntag 77 und am 12. Mai das Haus Leipzig mit seinem Bühnenprogramm begeistern wird, geht am Sonnabend bei lvz.de und in der gedruckten Variante sehr steil. RB gegen Bremen, Meigl? „3:0!“
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    44 m
  • Rangnick, Rose, Raum und Co. gratulieren zur 250. Folge
    Nov 13 2025
    Im Sommer 2020 reifte in den heiligen Hallen der LVZ diese Idee: Ein Podcast muss her! Einer über Fußball, der über die 2,44 mal 7,32 Meter, „Wir-ham-uns-viel-vorgenommen“ und Torhüter, die den Ball über die eigene Latte zu lenken vermögen, hinaus geht. Das Hörspiel sollte ungekämmt und leichtfüßig sein, Alt und Jung, Ost und West, Männlein und Weiblein packen. Der LVZ-Neuzugang sollte mäandern zwischen Mona Lieschens Lächeln und jenen weißen Klavier-Tasten, die dereinst von Richard Clayderman nach Liverpool gesandt worden sind. Der Podcast sollte auch die innere Zerrissenheit der 1954er Weltmeister beschreiben, die sich prämientechnisch entscheiden mussten zwischen einer Lotto-Annahmestelle auf dem flachen Land, einer Tankstelle mit einem Tankrüssel und einem zwölfteiligen Kaffee-Service. Dieser etwas andere Podcast sollte klären, ob in Kölner Kellern zu viel oder zu wenig getrunken wird. Ob sich die heutige Fußballer-Generation den Heimweg vom Stadion ins Penthouse aufs Bein tätowiert hat oder tiefere Sinnhaftigkeit vorliegt. Ob nicht auch eine Spielart von Diskriminierung vorliegt, wenn das Gros der Fieldinterviews in den Händen von Frauen liegen, die schöner als ZDF-Wunderwuzzi Rolf Töpperwien sind. Das revolutionäre neue LVZ-Format sollte auch das heiße Eisen „Regeländerungen und Evolution“ anpacken und die Frage beantworten, inwieweit die 2,44 mal 7,32 Meter dem explosionsartig gestiegenen Körperwuchs bei Torhütern Rechnung tragen müssen. Und dann bogen SIE im Sommer 2020 um die Ecke. Die beiden Männer, die all das und noch viel mehr mit Leben füllten und verkörpern sollten. Die Auserwählten Meigl und Guido hatten das Casting für sich entschieden, firmierten fortan unter „Die Rückfallzieher, der Podcast über Fußball, Gott und die Welt“ und machten aus Donnerstagen Festtage. Selbstzweifel hat man weder dem einen noch dem anderen in die Wiege gelegt. Wenn Meigl und Guido eine zerknüllte LVZ-Zeitungsseite in die Gesichtserkennung ihres Handys halten, blinkt grünes Licht. Meigl glaubt, dass er größere Welt-Bühnen hätte bespielen müssen, wenn nicht finstere Mächte hinderlich gewesen wären. Guido glaubt, dass zwischen ihm und einer Weltkarriere als Fußballer nur die Kneipen der Mainzer Altstadt standen. Meigl und Guido lernten sich Anfang 2000 kennen, tranken Hochgeistiges, quarzten stilechte Gitanes, sprachen über Ozon - und A.löcher, wussten alles über Windkraft, die angespitzten 18er Alustollen von Chemie-Grätsche Andy Schiemann, Dixi Dörners Hals auf Reinhard Bauernschmidt, die nahende Finanz-Katastrophe der Erfinder des griechischen Salats, des Ouzo auffe Hause und wiesen überdies absolute Bibelfestigkeit nach. So schaffte es auch das Wissen um das erste Deo der Menschheitsgeschichte (Er brach das Brot unter den Armen) in Meigls und Guidos wöchentlichen Unterhaltungs - und Bildungstrip. Fünfeinhalb Jahre sind seit ihrem Erstlingswerk vergangen, jetzt feierten Meigl und Guido die 250. Ausgabe ihres großartigen Kleinods.
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    52 m
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