Episodios

  • "Wenn Donald Trump über den Zenit ist, macht ihn das noch gefährlicher“
    Jan 24 2026

    Von einem historischen Weltwirtschaftsgipfel in Davos über Donald Trumps Ansprüche auf Grönland bis zur harschen Reaktion der Europäer, vom wackelnden Mercosur-Abkommen bis hin zu Trumps Board of Peace und den festgefahrenen Verhandlungen zur Ukraine: Hinter uns liegt eine dramatische, vielleicht sogar historische Woche. Und im Zentrum steht die überraschende Meldung, dass der US-Präsident und Nato-Generalsekretär Mark Rutte einen Rahmen für eine Grönlandeinigung präsentiert haben, von der niemand genau weiß, was sie beinhaltet, und die offenbar ohne Beteiligung Dänemarks und Grönlands zustande gekommen ist.

    Es ging Schlag auf Schlag, und am Ende dieser chaotischen Woche versuchen Heinrich Wefing und Ileana Grabitz einmal, die Ereignisse zu sortieren und einzuordnen – gemeinsam mit ihren Gästen, den ZEIT-Auslandsexperten Anna Sauerbrey und Jörg Lau.

    Warum hat Donald Trump seine Drohungen doch zurückgezogen? Was beinhaltet die mutmaßliche Einigung über die Zukunft Grönlands? Welche Rolle spielte Mark Rutte? Und was erzählen uns all diese Ereignisse über den Zustand der Nato: Leben wir womöglich bereits in dem "postamerikanischen Zeitalter", das der kanadische Premier Mark Carney in der wohl besten Rede von Davos prophezeite?

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

    Igor Levit in "Das Politikteil": Am 27. Januar sprechen die Hosts in der Berliner Staatsoper Unter den Linden live mit dem weltberühmten Pianisten Igor Levit über den schwierigen Begriff Heimat: Was heißt es, dazuzugehören? Wo fühlt Levit sich zu Hause?

    Karten sind im Verkauf der Berliner Staatsoper und unter diesem Link erhältlich.

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    48 m
  • "Die einzige Antwort auf die Frage nach Zensur muss Nein sein"
    Jan 23 2026
    Immer wieder haben Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, uns in den vergangenen Monaten gebeten, mal ein "Politikteil" über uns selbst zu machen, über die Rolle der Medien in der politischen Dauerkrise, die wir gerade erleben. Sie haben geschrieben: "Reflektiert mal euren eigenen Anteil am Aufstieg der AfD! An der Daueraufgeregtheit des Diskurses! Warum sprecht ihr dauernd über Trump und die AfD, warum kommen Themen aus Afrika oder Südostasien fast nie vor? Ihr seid viel zu proisraelisch," sagten die einen, "Ihr seid viel zu propalästinensisch," die anderen. Über alle diese Fragen, Vorwürfe, Anregungen sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil", dem politischen Podcast der ZEIT, mit einem der klügsten und einflussreichsten Beobachter der Branche: Zu Gast bei Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing ist Christoph Kucklick, bis vor Kurzem Leiter der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Kucklick ist Soziologe, er hat für für "GEO", "Stern", die ZEIT und andere geschrieben, und war unter anderem fünf Jahre lang Chefredakteur von "GEO". Sein Buch „Die granulare Gesellschaft. Wie das Digitale unsere Wirklichkeit auflöst“ stand mehrfach auf der Bestenliste von SZ und NDR. Kucklick erklärt, warum junge Menschen, die Journalisten und Journalistinnen werden wollen, politisch meist etwas links der Mitte stehen. Er warnt zugleich davor, den Medien allzu viel Macht im Diskurs zuzutrauen: "Die Medien haben auf die Bildung von politischen Meinungen weniger Einfluss als wir es gern hätten." Und er sagt: "Wenn wir morgen Social Media verbieten, würde sich am Zuspruch für die AfD gar nichts ändern." Zugleich warnt Kucklick vor allzu starker Regulierung. In der Debatte um die umstrittenen Äußerungen des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther, der eine stärkere Regulierung von Medien gefordert hatte, ist Kucklick sehr deutlich. Er sagt: "Die einzige Antwort auf die Frage nach Zensur muss Nein sein." Ausführlich diskutieren die Hosts auch die strukturellen Veränderungen, mit denen die Medienbranche kämpft. Kucklick sagt: "Wir erleben eine fundamentale Veränderung im Journalismus – Leserfinanzierung macht den Journalismus zugespitzter und polarisierter." Und mit dem Aufstieg von Audio und Video sieht er "einen zivilisatorischen Schwenk: Wir bewegen uns weg von einer schriftbasierten gesellschaftlichen Wissensbasis.“ Dennoch ist Kucklick optimistisch: "Wir haben das beste Mediensystem, das diese Welt je gesehen hat." Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Igor Levit in "Das Politikteil": Am 27. Januar gehen Tina und Heinrich in die Oper und sprechen in der Berliner Staatsoper Unter den Linden live mit dem weltberühmten Pianisten Igor Levit über den schwierigen Begriff Heimat: Was heißt es, dazuzugehören? Wo fühlt Levit sich zu Hause? Karten sind im Verkauf der Berliner Staatsoper und unter diesem Link erhältlich. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    1 h y 1 m
  • "Das System muss man zweimal stürzen": Fällt das Mullah-Regime im Iran?
    Jan 16 2026

    Nicht das erste Mal gehen im Iran Hunderttausende Menschen auf die Straßen, um gegen die Führung der radikalislamischen Republik zu protestieren. Doch die aktuelle Protestbewegung unterscheidet sich von früheren in einem entscheidenden Punkt: Anders als 2019 oder 2022 klagen die Demonstranten nicht Misswirtschaft und Korruption oder den gewaltsamen Tod einer jungen Frau in Polizeigewahrsam an – die Proteste richten sich gegen das Regime selbst. Und obwohl die Machthaber mit äußerster Brutalität gegen ihre Kritiker vorgehen, ist bereits klar: Der Wille nach radikaler Veränderung lässt sich nicht totprügeln. Selbst wenn die Proteste niedergeschlagen werden, wirkt er weiter – und verändert das Land.

    In der neuen Ausgabe von "Das Politikteil" sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend mit Azadeh Zamirirad von der Stiftung Wissenschaft und Politik über die aktuelle Entwicklung im Iran – und deren langfristige Folgen. Zamirirad beschreibt, warum die jüngsten Proteste breitere Bevölkerungsgruppen umfassen und wieso die Angst vor der Gnadenlosigkeit des Regimes ihre lähmende Wirkung verliert – und das, obwohl die staatlichen Gewaltexzesse mehr Menschen treffen als je zuvor. Sie geht der Frage nach, ob der Iran gerade einen "Jetzt-oder-nie-Moment" erlebt, analysiert, welche Rolle der 86-jährige, durch Krankheiten geschwächte Staatspräsident Ali Chamenei noch spielt, und erläutert, warum dessen Sturz noch lange nicht das Ende des Regimes bedeuten würde.

    Die Iranexpertin beleuchtet zudem die überragende Bedeutung der Revolutionsgarden für die Stabilität des Gottesstaates, setzt sich mit der Rolle des Schah-Sohnes Reza Pahlavi innerhalb der Opposition auseinander, deutet aus, welche Motivation hinter Trumps Drohungen mit Militärschlägen steckt – und beschreibt, was der Westen gern übersieht: dass es Millionen Menschen gibt, die das System unterstützen.

    Azadeh Zamirirad wurde im Iran geboren, hat in Potsdam Politikwissenschaft und Amerikanistik studiert, ist promoviert, war unter anderem als Redakteurin der Fachzeitschrift "WeltTrends" und als Lehrbeauftragte für Internationale und Vergleichende Politik an der Uni Potsdam tätig. Sie arbeitet seit 2015 für die Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin – und leitet dort seit 2024 die Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten. Der Iran und die Atomverhandlungen sind dabei ihr Forschungsschwerpunkt.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Peter Dausend und Ileana Grabitz sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.

    Und am 27. Januar 2026 gibt es dann erneut etwas Besonders: Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing sprechen dann in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin mit dem Pianisten Igor Levit über das Thema Heimat. Es gibt noch wenige Karten, und zwar hier.

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    57 m
  • Jede Menge Fragen an das alte Jahr. Und viel Hoffnung für das neue.
    Dec 19 2025

    Christstollen, Weihnachtsplätzchen – und eine Welt voller Probleme: Alle Jahre wieder versammeln sich die vier Moderatoren von "Das Politikteil" zur mittlerweile schon traditionellen Weihnachtsausgabe.

    In diesem Jahr beantworten Tina Hildebrandt, Ileana Grabitz, Heinrich "The Voice" Wefing und Peter Dausend die Fragen der Hörerinnen und Hörer. Darüber hinaus gewährt jeder von ihnen Einblick in das, was ihn oder sie im vergangenen Jahr besonders bewegt hat (dabei geht es nicht ausschließlich um Politik). Und die vier geben Auskunft darüber, mit welcher inneren Haltung sie auf das kommende Jahr 2026 blicken. So viel darf man verraten: So düster, wie man meinen könnte, sind die Prognosen gar nicht.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir im Regelfall jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch.

    In den kommenden beiden Wochen pausieren wir mit aktuellen Ausgaben – und wiederholen dafür zwei besondere Folgen aus dem vergangenen Jahr. In einer reden wir mit dem Amerikanisten Volker Depkat darüber, ob sich die USA unter Trump in einen faschistischen Staat verwandeln. Und in der anderen erläutert Sibylle Anderl, Ressortleiterin Wissen der ZEIT, ob wir Erdlinge in absehbarer Zeit Besuch von Außerirdischen bekommen.

    Und am 27. Januar 2026 gibt es dann erneut etwas Besonders: Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing sprechen in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin mit dem Pianisten Igor Levit über das Thema Heimat. Es gibt noch wenige Karten.

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    59 m
  • Wer braucht schon einen König?
    Dec 5 2025

    Mit allem zeremoniellen Pomp hat der britische König Charles III. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in London empfangen, inklusive Kutschen, Käse und Gala-Diner. Warum eigentlich? Was bringt eine solche Visite – außer schönen Bildern? Ist ein König überhaupt noch zeitgemäß? Oder hilft er womöglich mehr im Kampf gegen den Populismus als ein gewähltes Staatsoberhaupt?

    Darüber sprechen wir diese Woche in Das Politikteil, dem politischen Podcast der ZEIT, mit einem Mann, der sogar schon einmal der Queen die Hand geschüttelt hat: Zu Gast bei Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing ist Patrik Schwarz, geschäftsführender Redakteur der ZEIT, als gebürtiger Bayer Freund des Barocken und alles Überflüssigen und in dieser Eigenschaft der geborene royale Reporter der ZEIT. Er begleitet den Staatsbesuch des Bundespräsidenten im Vereinigten Königreich.

    Patrik Schwarz erzählt, welche Gastgeschenke Steinmeier dabeihat, zum Beispiel Biokäse aus Brandenburg: „Cheese is coming home.“ Und er erklärt, dass ein solcher Staatsbesuch kein Familienausflug ist, sondern eine hochpolitische Angelegenheit. Der König empfängt nicht zu seinem Privatvergnügen, sondern im Auftrag des Premierministers. Hinter der Einladung Steinmeiers steckt eine klare strategische Absicht. King Charles III., sagt Patrik Schwarz, ist eine "Geheimwaffe", das Vereinigte Königreich mache "mit seinen working royals Politik".

    Dass die Monarchie in der Krise ist, wegen Prince Harry und mehr noch wegen der mutmaßlichen Verwicklung von Prince Andrew in den Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein, ändert offenbar nichts daran, dass sie nützlich ist: "Die Monarchie ist in der Krise – was soll’s? Heinrich der Achte war auch kein netter Kerl", sagt Patrik Schwarz.

    Wir sprechen außerdem über die Lage Großbritanniens gut fünf Jahre nach dem Brexit, dem Austritt aus der EU. Patrik Schwarz sagt: "Inzwischen fühlen sich viele Briten mit dem Brexit so, wie wenn man zu lange im Pub gewesen ist." Aber er erklärt auch, warum einer der Anführer der Brexit-Bewegung, Nigel Farage, dennoch in den Umfragen immer stärker wird und womöglich sogar der nächste Premierminister werden könnte.

    Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

    Weihnachtspodcast: Weil wir auch ein interaktiver Podcast sind, beantworten wir in unserer Weihnachtsfolge wieder ein paar Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Fragen Sie uns, was Sie schon immer wissen wollten, aber sich nie zu fragen getraut haben. Gerne kurz und knapp an die bekannte Adresse daspolitikteil@zeit.de. Oder als Sprachnachricht per WhatsApp (Telefonnummer: +494074305513)

    Igor Levit in Das Politikteil: Am 27. Januar gehen Tina und Heinrich in die Oper und sprechen in der Berliner Staatsoper Unter den Linden live mit dem weltberühmten Pianisten Igor Levit über den schwierigen Begriff Heimat: Was heißt es dazuzugehören? Wo fühlt Levit sich zu Hause?

    Karten sind im Verkauf der Berliner Staatsoper und unter diesem Link erhältlich:www.staatsoper-berlin.de/das-politikteil-live.

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    51 m
  • Ist das mentale Erbe der DDR schuld am Erfolg der AfD?
    Nov 28 2025

    Sehnsucht nach starker Führung, Russlandnähe, die Überzeugung, die DDR sei der moralisch überlegene Staat gewesen: Dreieinhalb Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer wirken die mentalen Muster der längst untergegangenen Deutschen Demokratischen Republik immer noch nach. In Verbindung mit enttäuschten Erwartungen, Verlusterfahrungen und dem weitverbreiteten Gefühl der moralischen Ausgrenzung bilden sie den Hintergrund des scheinbar unaufhaltsamen Aufstiegs der AfD in Ostdeutschland. Zwar sind die Rechtspopulisten auch im Westen auf dem Vormarsch, doch in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnten sie nach den Wahlen im kommenden Jahr sogar regieren – und ihre antidemokratische Agenda durchsetzen. Wie kann man sie stoppen?

    In der neuen Ausgabe von "Das Politikteil" sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend vor Live-Publikum in der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit der Schriftstellerin Anne Rabe über die Gefährdung der Demokratie durch den Siegeszug des Rechtspopulismus. Aufgewachsen in den 90er Jahren, zwischen demokratischem Aufbruch und den mentalen Restbeständen der DDR, analysiert Rabe, wie der Mix aus Diktaturprägung, frustrierten Hoffnungen und den Gewalterfahrungen der "Baseballschläger-Jahre" die politische Haltung vieler Menschen im Osten bis heute prägt. Rabe beschreibt die Fehleinschätzung der Politik, dass sich nach dem Mauerfall eine funktionierende Zivilgesellschaft aus sich selbst heraus entwickeln würde. Sie kritisiert den anhaltenden Versuch der Union, die AfD dadurch bezwingen zu wollen, indem sie deren Wortwahl und deren Forderungen – zumindest teilweise – übernimmt. Heftig widerspricht sie der Überlegung, die AfD durch Einbindung in Regierungsverantwortung entzaubern zu wollen. Und sie zeigt auf, wie die zunehmende Verachtung der Moral die AfD stärkt.

    Anne Rabe ist eine deutsche Dramatikerin, Lyrikerin, Drehbuchautorin und Essayistin. 1986 in Wismar geboren, studierte sie von 2005 an zunächst Germanistik an der FU Berlin. Von April 2006 bis Februar 2010 studierte sie Szenisches Schreiben an der Fakultät Darstellende Kunst der Universität der Künste Berlin. Sie veröffentlichte zu dieser Zeit erste Gedichte und Theaterstücke. Einem größeren Publikum wurde sie mit ihrem 2023 erschienenen, autobiografisch geprägtem Romandebüt "Die Möglichkeit von Glück" bekannt, das auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises sowie des "aspekte"-Literaturpreises stand. 2025 veröffentlichte sie das Essaybuch "Das M-Wort. Gegen die Verachtung der Moral".

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.

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    1 h y 19 m
  • Epstein-Files, steigende Lebensmittelpreise, Demokraten im Aufwind: Wird es jetzt eng für Donald Trump?
    Nov 21 2025

    Jahrelang schien es, als könnte niemand und nichts Donald Trump etwas anhaben – im Gegenteil: Seine ständigen Grenzüberschreitungen und seine demonstrative Ausländer- und Frauenfeindlichkeit schienen seine Popularität sogar noch zu erhöhen. Doch jetzt scheint der US-Präsident zum ersten Mal an Grenzen zu stoßen: Der Epstein-Skandal um den systematischen Missbrauch von Minderjährigen, die jüngsten Erfolge der Demokraten bei den Wahlen in New Jersey, Virginia und New York, aber auch die wirtschaftliche Lage im Land bringen Trump in diesen Wochen stärker unter Druck als jemals zuvor.

    Mit Kerstin Kohlenberg, Autorin und langjähriger Washington-Korrespondentin der ZEIT, diskutieren wir in der neuen Folge von "Das Politikteil", ob die Melange an brisanten Themen den Höhenflug des US-Präsidenten stoppen könnte. Was hat Trump von den Epstein-Files zu befürchten, deren Veröffentlichung er überraschend zustimmte? Wie würde die MAGA-Bewegung reagieren, sollte sich herausstellen, dass er doch mehr weiß, als er bislang zugibt? Und wie sehr beflügeln die steigenden Lebenshaltungskosten den Zuspruch für die Demokraten?

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.

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    55 m
  • Können hier Menschen würdig leben? – Über die Lage in Syrien ein Jahr nach dem Sturz Assads
    Nov 14 2025

    Vor fast einem Jahr fiel das Assad-Regime – ein historischer Moment, der für viele Syrerinnen und Syrer eine große Befreiung war und Hoffnung auf einen Neuanfang bedeutete. Doch wie sieht das Land heute aus? Was hat sich seit dem Machtwechsel wirklich verändert? Und wie erleben die Menschen vor Ort die neue Realität?

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit der renommierten Syrienexpertin Kristin Helberg. Sie hat selbst sieben Jahre in Damaskus gelebt, zahlreiche Bücher über das Land geschrieben und ist bestens vernetzt – in Syrien wie auch in der syrischen Community in Deutschland. Wir fragen: Wie stabil sind die neuen Machtverhältnisse? Welche Herausforderungen prägen den Alltag der Menschen – von der Versorgungslage bis zur Rolle internationaler Organisationen beim Wiederaufbau? Wie werden Frauen in der neuen Gesellschaft gesehen, und wie groß ist der Einfluss der alten Eliten noch immer?

    Und wir unternehmen gemeinsam mit ZEIT-Reporter Christian Vooren eine virtuelle Reise nach Harasta, jenen Ort nahe Damaskus, über den Außenminister Johann Wadephul sagte: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben." Und damit eine Debatte über die Rückkehr der Syrer und Syrerinnen in ihre Heimat auslöste. Gibt es eine "patriotische Pflicht" für syrische Geflüchtete, beim Wiederaufbau ihres Landes zu helfen, wie Unions-Fraktionschef Jens Spahn es formulierte? Wie realistisch ist die Vorstellung, dass Syrerinnen und Syrer in ihre Heimat zurückkehren – und wie sicher wäre das überhaupt?

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.

    Más Menos
    58 m