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Das Politikteil

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Kann die Zeitenwende gelingen? Wie weit geht der Aufstieg der Populisten? Und welche Macht gewinnt KI über unser Leben? Am Ende der Woche sprechen wir über Politik – was sie antreibt, was sie anrichtet, was sie erreichen kann. Jeden Freitag zwei Moderatoren, ein Gast und ein Geräusch. Im Wechsel hören Sie hier Ileana Grabitz, Peter Dausend, Tina Hildebrandt, und Heinrich Wefing. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Auch in der ZEIT und auf zeit.de berichten wir ausführlich über das politische Geschehen. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/politikteil-aboZEIT ONLINE Ciencia Política Política y Gobierno
Episodios
  • "Wenn Donald Trump über den Zenit ist, macht ihn das noch gefährlicher“
    Jan 24 2026

    Von einem historischen Weltwirtschaftsgipfel in Davos über Donald Trumps Ansprüche auf Grönland bis zur harschen Reaktion der Europäer, vom wackelnden Mercosur-Abkommen bis hin zu Trumps Board of Peace und den festgefahrenen Verhandlungen zur Ukraine: Hinter uns liegt eine dramatische, vielleicht sogar historische Woche. Und im Zentrum steht die überraschende Meldung, dass der US-Präsident und Nato-Generalsekretär Mark Rutte einen Rahmen für eine Grönlandeinigung präsentiert haben, von der niemand genau weiß, was sie beinhaltet, und die offenbar ohne Beteiligung Dänemarks und Grönlands zustande gekommen ist.

    Es ging Schlag auf Schlag, und am Ende dieser chaotischen Woche versuchen Heinrich Wefing und Ileana Grabitz einmal, die Ereignisse zu sortieren und einzuordnen – gemeinsam mit ihren Gästen, den ZEIT-Auslandsexperten Anna Sauerbrey und Jörg Lau.

    Warum hat Donald Trump seine Drohungen doch zurückgezogen? Was beinhaltet die mutmaßliche Einigung über die Zukunft Grönlands? Welche Rolle spielte Mark Rutte? Und was erzählen uns all diese Ereignisse über den Zustand der Nato: Leben wir womöglich bereits in dem "postamerikanischen Zeitalter", das der kanadische Premier Mark Carney in der wohl besten Rede von Davos prophezeite?

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

    Igor Levit in "Das Politikteil": Am 27. Januar sprechen die Hosts in der Berliner Staatsoper Unter den Linden live mit dem weltberühmten Pianisten Igor Levit über den schwierigen Begriff Heimat: Was heißt es, dazuzugehören? Wo fühlt Levit sich zu Hause?

    Karten sind im Verkauf der Berliner Staatsoper und unter diesem Link erhältlich.

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    48 m
  • "Die einzige Antwort auf die Frage nach Zensur muss Nein sein"
    Jan 23 2026
    Immer wieder haben Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, uns in den vergangenen Monaten gebeten, mal ein "Politikteil" über uns selbst zu machen, über die Rolle der Medien in der politischen Dauerkrise, die wir gerade erleben. Sie haben geschrieben: "Reflektiert mal euren eigenen Anteil am Aufstieg der AfD! An der Daueraufgeregtheit des Diskurses! Warum sprecht ihr dauernd über Trump und die AfD, warum kommen Themen aus Afrika oder Südostasien fast nie vor? Ihr seid viel zu proisraelisch," sagten die einen, "Ihr seid viel zu propalästinensisch," die anderen. Über alle diese Fragen, Vorwürfe, Anregungen sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil", dem politischen Podcast der ZEIT, mit einem der klügsten und einflussreichsten Beobachter der Branche: Zu Gast bei Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing ist Christoph Kucklick, bis vor Kurzem Leiter der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Kucklick ist Soziologe, er hat für für "GEO", "Stern", die ZEIT und andere geschrieben, und war unter anderem fünf Jahre lang Chefredakteur von "GEO". Sein Buch „Die granulare Gesellschaft. Wie das Digitale unsere Wirklichkeit auflöst“ stand mehrfach auf der Bestenliste von SZ und NDR. Kucklick erklärt, warum junge Menschen, die Journalisten und Journalistinnen werden wollen, politisch meist etwas links der Mitte stehen. Er warnt zugleich davor, den Medien allzu viel Macht im Diskurs zuzutrauen: "Die Medien haben auf die Bildung von politischen Meinungen weniger Einfluss als wir es gern hätten." Und er sagt: "Wenn wir morgen Social Media verbieten, würde sich am Zuspruch für die AfD gar nichts ändern." Zugleich warnt Kucklick vor allzu starker Regulierung. In der Debatte um die umstrittenen Äußerungen des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther, der eine stärkere Regulierung von Medien gefordert hatte, ist Kucklick sehr deutlich. Er sagt: "Die einzige Antwort auf die Frage nach Zensur muss Nein sein." Ausführlich diskutieren die Hosts auch die strukturellen Veränderungen, mit denen die Medienbranche kämpft. Kucklick sagt: "Wir erleben eine fundamentale Veränderung im Journalismus – Leserfinanzierung macht den Journalismus zugespitzter und polarisierter." Und mit dem Aufstieg von Audio und Video sieht er "einen zivilisatorischen Schwenk: Wir bewegen uns weg von einer schriftbasierten gesellschaftlichen Wissensbasis.“ Dennoch ist Kucklick optimistisch: "Wir haben das beste Mediensystem, das diese Welt je gesehen hat." Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Igor Levit in "Das Politikteil": Am 27. Januar gehen Tina und Heinrich in die Oper und sprechen in der Berliner Staatsoper Unter den Linden live mit dem weltberühmten Pianisten Igor Levit über den schwierigen Begriff Heimat: Was heißt es, dazuzugehören? Wo fühlt Levit sich zu Hause? Karten sind im Verkauf der Berliner Staatsoper und unter diesem Link erhältlich. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    1 h y 1 m
  • "Das System muss man zweimal stürzen": Fällt das Mullah-Regime im Iran?
    Jan 16 2026

    Nicht das erste Mal gehen im Iran Hunderttausende Menschen auf die Straßen, um gegen die Führung der radikalislamischen Republik zu protestieren. Doch die aktuelle Protestbewegung unterscheidet sich von früheren in einem entscheidenden Punkt: Anders als 2019 oder 2022 klagen die Demonstranten nicht Misswirtschaft und Korruption oder den gewaltsamen Tod einer jungen Frau in Polizeigewahrsam an – die Proteste richten sich gegen das Regime selbst. Und obwohl die Machthaber mit äußerster Brutalität gegen ihre Kritiker vorgehen, ist bereits klar: Der Wille nach radikaler Veränderung lässt sich nicht totprügeln. Selbst wenn die Proteste niedergeschlagen werden, wirkt er weiter – und verändert das Land.

    In der neuen Ausgabe von "Das Politikteil" sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend mit Azadeh Zamirirad von der Stiftung Wissenschaft und Politik über die aktuelle Entwicklung im Iran – und deren langfristige Folgen. Zamirirad beschreibt, warum die jüngsten Proteste breitere Bevölkerungsgruppen umfassen und wieso die Angst vor der Gnadenlosigkeit des Regimes ihre lähmende Wirkung verliert – und das, obwohl die staatlichen Gewaltexzesse mehr Menschen treffen als je zuvor. Sie geht der Frage nach, ob der Iran gerade einen "Jetzt-oder-nie-Moment" erlebt, analysiert, welche Rolle der 86-jährige, durch Krankheiten geschwächte Staatspräsident Ali Chamenei noch spielt, und erläutert, warum dessen Sturz noch lange nicht das Ende des Regimes bedeuten würde.

    Die Iranexpertin beleuchtet zudem die überragende Bedeutung der Revolutionsgarden für die Stabilität des Gottesstaates, setzt sich mit der Rolle des Schah-Sohnes Reza Pahlavi innerhalb der Opposition auseinander, deutet aus, welche Motivation hinter Trumps Drohungen mit Militärschlägen steckt – und beschreibt, was der Westen gern übersieht: dass es Millionen Menschen gibt, die das System unterstützen.

    Azadeh Zamirirad wurde im Iran geboren, hat in Potsdam Politikwissenschaft und Amerikanistik studiert, ist promoviert, war unter anderem als Redakteurin der Fachzeitschrift "WeltTrends" und als Lehrbeauftragte für Internationale und Vergleichende Politik an der Uni Potsdam tätig. Sie arbeitet seit 2015 für die Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin – und leitet dort seit 2024 die Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten. Der Iran und die Atomverhandlungen sind dabei ihr Forschungsschwerpunkt.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Peter Dausend und Ileana Grabitz sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.

    Und am 27. Januar 2026 gibt es dann erneut etwas Besonders: Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing sprechen dann in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin mit dem Pianisten Igor Levit über das Thema Heimat. Es gibt noch wenige Karten, und zwar hier.

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    57 m
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