"Ich bin bereit, dafür zu kämpfen!" Podcast Por  arte de portada

"Ich bin bereit, dafür zu kämpfen!"

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Mehr Tiere als Frauen – so lautet das Fazit der kroatischen Historikerin Lydija Sklevicky, das vermutlich nicht nur für die jugoslawische Geschichtsschreibung gilt. Warum Frauen im Vergleich zu Tieren so selten als Akteurinnen in der Geschichte auftauchen, und warum insbesondere weiblicher Widerstand selten Gegenstand der Geschichtsschreibung ist, darüber spricht Fabienne Imlinger in der dritten Folge mit der Politikwissenschaftlerin Brigita Malenica und der Historikerin Olena Petrenko. Gewalt steht dabei im Zentrum des Gesprächs, und insbesondere der Zusammenhang von Gewalt, Nation und Geschlecht. Welche Rolle spielt der weibliche Körper in nationalistischen Diskursen, insbesondere im Kontext von Kriegs- und Konfliktsituationen? Warum wird der Angriff auf andere Länder häufig mit der gewaltvollen Penetration des weiblichen Körpers assoziiert? Inwiefern verhindert gerade die Sicht auf Frauen als Opfer ihre Wahrnehmung als Akteurinnen, die mitunter gewalttäti, ja: auch Täterinnen sein können? Diese Fragen erörtern wir vor dem Hintergrund von zwei sehr unterschiedlichen historischen Kontexten: dem Jugoslawien-Krieg in den 1990er Jahren und den ukrainischen nationalistischen Untergrundbewegungen der 1930 bis 1950er Jahre.
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