Episodios

  • Die größte Lüge der IT: Wir bauen Systeme für den User
    Apr 13 2026

    In dieser On-the-Road-Episode 🚗🎙️ geht es um mehr als nur IT. Es geht um ein grundlegendes Missverständnis zwischen Technologie und den Menschen, die sie nutzen sollen. Ausgelöst durch eine einfache Beobachtung in einer Postbankfiliale entsteht eine zentrale Frage: Versteht die IT eigentlich noch ihre Anwender? 🤔💻

    Wir sprechen ständig über Innovation, Cloud, Security und Compliance, doch verlieren dabei genau diejenigen aus dem Blick, für die wir das alles tun: die User. 🧑‍💻⚙️ Wenn Systeme langsam sind, unverständlich wirken oder Prozesse nicht mehr zur Realität passen, entsteht Frust. Und dieser Frust ist kein Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem. ⚠️📉

    Ich zeige, warum fehlende Kommunikation, technische Fachsprache und steigende Komplexität dazu führen, dass IT und Business zunehmend aneinander vorbeireden. Warum selbst gut gemeinte Transformationen scheitern können, wenn sie nicht verständlich gemacht werden. Und weshalb Begriffe, Richtlinien und Systeme oft eher abschrecken als unterstützen. 🧠🧩

    Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern um Haltung: Für wen bauen wir eigentlich IT? Und was passiert, wenn wir diese Frage nicht klar beantworten? 💡

    Du bekommst konkrete Denkanstöße, wie wir IT wieder näher an die Realität der Anwender bringen können – durch bessere Kommunikation, klarere Sprache, starke Key User und mehr Bewusstsein für den tatsächlichen Arbeitskontext. 🔄📊

    Kernbotschaft: IT, die nicht verstanden wird, wird nicht genutzt und damit scheitert jede noch so gute Idee. 🚫🚀

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    37 m
  • Wenn Digitalisierung scheitert: Teil 5 - Customization Hölle
    Apr 9 2026

    In dieser Homeoffice-Episode 🏠🎙️ geht es um Teil 5 meiner Mini-Serie „Wenn Digitalisierung scheitert“ – und um ein Thema, das viele Unternehmen unterschätzen: die Customization-Hölle. 🔥💻 Was wie Flexibilität und schnelle Lösung wirkt, führt oft zu mehr Komplexität, steigenden Kosten und wachsenden technischer Schulden. ⚠️📉

    Warum werden Standardlösungen so häufig verbogen, bis sie kaum noch beherrschbar sind. Doch neben klassischem SAP-Customizing geht es auch um moderne Varianten wie Citizen Development, Low-Code, No-Code und KI-gestütztes White Coding. 🧩🤖 Für mich oft nichts anderes als Customizing in neuer Form, nur schneller und riskanter.

    Ich zeige, warum Lösungen aus Power Apps & Co. ohne Governance schnell zur Shadow IT mit schöner Oberfläche werden: unklare Verantwortlichkeiten, unkontrollierte Datenflüsse und wachsende Abhängigkeiten. 🕸️🔐

    Dazu ein Blick auf SAP: historisch gewachsene Customizing-Landschaften sind ein zentraler Grund, warum S/4HANA-Transformationen ausufern. Der Weg zurück zum Standard ist schwer. Genau deshalb spreche ich über Clean Core und konsequente Standardisierung. 🏗️📘 Kernbotschaft: Geschwindigkeit ohne Governance ist keine Innovation. Was heute schnell gebaut wird, kommt morgen als technische Schuldenzurück, mit Zinsen. 💡📛

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    33 m
  • Wenn Digitalisierung scheitert: Teil 4 - Buzzword IT
    Apr 2 2026

    In dieser Homeoffice-Episode 🏠🎙️ geht es um die vierte Folge meiner Mini-Serie „Failed Innovation – oder wenn Digitalisierung scheitert“. Diesmal steht ein Muster im Mittelpunkt, das in Strategiepapieren, Herstellerpräsentationen und Vorstandsrunden erstaunlich gut aussieht, in der Realität aber oft zum Problem wird: Buzzword-IT. Also genau jene Art von Digitalisierung, bei der Begriffe wie AI, Cloud, IoT, Big Data, Automation oder Blockchain schon wie ein Zukunftsbeweis klingen sollen, obwohl am Ende oft unklar bleibt, wie daraus überhaupt ein belastbares Betriebsmodell entstehen soll. ☁️🤖📊

    Denn nicht alles, was modern klingt, ist automatisch strategisch sinnvoll. Und nicht alles, was auf einer Folie perfekt vernetzt aussieht, funktioniert auch operativ. Genau darum geht es in dieser Folge: Warum Unternehmen dazu neigen, Trends statt Lösungen zu kaufen, weshalb Marketingbilder häufig echte Architektur ersetzen und wieso aus „alles integriert, alles intelligent, alles zukunftssicher“ am Ende nicht selten nur Komplexität, Abhängigkeit und Enttäuschung werden. 🎯⚠️

    Als Beispiel schaue ich auf SAP Leonardo, ein Projekt, das mit großen Versprechen rund um KI, IoT, Blockchain und Analytics angetreten ist und lange wie die ideale Antwort auf die Anforderungen moderner Enterprise-IT wirkte. Ein Anbieter, eine Plattform, alle Zukunftsthemen auf einmal. Klingt verlockend. In der Praxis zeigte sich aber sehr schnell, wie gefährlich es wird, wenn ein starkes Narrativ nicht von einer klaren Architektur, belastbaren Referenzmodellen und einem echten Betriebskonzept getragen wird. Leonardo ist damit weniger ein Einzelfall als vielmehr ein sehr sichtbares Beispiel für ein strukturelles Problem. 🏢📉

    Außerdem geht es um die Frage, was CIOs, CDOs, IT-Einkäufer und andere Entscheider daraus lernen sollten. Welche Fragen muss man stellen, wenn ein Anbieter behauptet, seine Plattform könne „alles“? Welches konkrete Problem wird wirklich gelöst? Welche Prozesse verändern sich tatsächlich? Welche Komponenten sind kritisch – und wie kommt man wieder heraus, wenn der große strategische Wurf sich doch nur als Buzzword-Konstrukt entpuppt? Genau an dieser Stelle wird aus Technologieverantwortung echte Führungsaufgabe. 🧠🛠️

    Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Buzzwords erzeugen Aufmerksamkeit, aber keine Wertschöpfung. Innovation entsteht nicht durch Schlagworte, sondern durch Zielbilder, saubere Prozesse, realistische Roadmaps und disziplinierte Umsetzung. Oder anders gesagt: Wenn Marketing schneller ist als Architektur, gewinnt irgendwann die Realität. Und die ist meistens deutlich weniger beeindruckend als jede Hochglanzfolie. 🔍🚧

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    18 m
  • Wenn Digitalisierung scheitert: Teil 3 - Wenn UX das Projekt killt
    Mar 29 2026

    In dieser Homeoffice-Episode 🏠🎙️ wird’s wieder kritisch, konkret und sehr nah an der Praxis: In Folge 3 meiner Mini-Serie „Wenn Digitalisierung scheitert“ geht es um ein Thema, das in IT-Projekten regelmäßig unterschätzt wird, obwohl es am Ende oft über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: User Experience. Oder einfacher gesagt: Was nützt die beste Architektur, wenn Menschen mit dem System nicht arbeiten wollen? 💻⚠️

    Denn viele digitale Lösungen scheitern nicht an fehlender Funktionalität, mangelnder Stabilität oder schlechter Technik. Sie scheitern daran, dass sie im Alltag Reibung erzeugen. Zu viele Klicks, unklare Navigation, unnötige Komplexität, schlechte Performance oder Prozesse, die theoretisch sauber wirken, praktisch aber einfach nerven. Genau darum geht es in dieser Folge: Warum Nutzer am Ende stärker sind als Architektur, weshalb technisch brillante Systeme trotzdem scheitern können und was CIOs, CDOs und andere Entscheider daraus lernen müssen. 🧩📉

    Ich schaue dabei auf bekannte Beispiele wie Windows Vista, überladene Enterprise-Portale auf SharePoint-Basis oder den gescheiterten 3D-TV-Hype. Drei sehr unterschiedliche Fälle, aber mit einem gemeinsamen Muster: Die Technologie war da, die Ambition auch, doch Komfort, Klarheit und echte Alltagstauglichkeit haben gefehlt. Und genau an diesem Punkt kippt Akzeptanz in Frustration. 📺🖥️📂

    Am Ende bekommst du konkrete Prüffragen für die Praxis: Wie lange dauert eine typische Aufgabe wirklich? Wie viele Klicks braucht es? Können neue Mitarbeitende das System intuitiv bedienen? Würde es irgendjemand freiwillig nutzen? Und was machen Menschen stattdessen, wenn das System sie ausbremst? Denn UX ist keine Kosmetik. UX ist Strategie. Und dort, wo digitale Reibung entsteht, beginnt oft schon das Scheitern. 🔍🚧

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    21 m
  • Innovation braucht Augenmaß – wo Veränderung wirklich Sinn macht
    Mar 23 2026

    In dieser On-the-Road-Episode 🚗🎙️ wird’s strategisch, ehrlich und ziemlich praxisnah: Zwischen Ladestopp, Parkplatz und der Fahrt Richtung CloudFest in Rust geht es um eine Frage, die in vielen Unternehmen viel zu schnell beantwortet wird und genau deshalb oft falsch: Wo sollte Innovation eigentlich wirklich ansetzen? Denn nicht alles, was neu ist, ist automatisch sinnvoll. Und nicht alles, was alt ist, gehört sofort abgeschafft. ⚙️📈

    In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen blindem Veränderungsdrang und echter strategischer Weiterentwicklung. Ich spreche darüber, warum Innovation eben nicht nur aus der IT heraus gedacht werden darf, weshalb auch das Business klare Prioritäten setzen muss und warum Unternehmen gut beraten sind, nicht jedem Hype reflexhaft hinterherzulaufen. Gerade bei Themen wie KI, Cloud oder neuen digitalen Geschäftsmodellen gilt: Wer nur dem Buzz folgt, riskiert, funktionierende Cashflows gegen teure Hoffnung zu tauschen. 🤖☁️💶

    Dafür schaue ich auf die klassische BCG-Matrix und übertrage sie auf heutige Innovationsfragen: Welche Themen sind echte Zukunftsfelder? Wo muss investiert werden? Was finanziert das Morgen? Und von welchen Angeboten, Produkten oder Services sollte man sich vielleicht bewusst verabschieden? Zwischen Question Marks, Stars, Cash Cows und Dogs wird schnell klar: Innovation braucht Fokus, wirtschaftliche Vernunft und den Mut, nicht nur Neues aufzubauen, sondern an der richtigen Stelle auch loszulassen. 📊🧠

    Die Folge ist damit auch ein Plädoyer gegen radikale Veränderungsrhetorik ohne Substanz. Denn Unternehmen werden nicht besser, nur weil sie alles gleichzeitig umbauen. Sie werden besser, wenn sie verstehen, wo Veränderung wirklich Mehrwert schafft, welche Bereiche Stabilität liefern und wie sich Zukunft finanzieren lässt, ohne das Fundament leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Oder anders gesagt: Innovation ist kein Selbstzweck. Sie muss die Situation verbessern. Immer. 🎯

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    32 m
  • Wenn Digitalisierung scheitert: Teil 2 - KI, die nicht funktioniert
    Mar 18 2026

    In dieser Homeoffice-Episode 🏠🎙️ wird’s kritisch, konkret und ziemlich alltagsnah: In Folge 2 meiner Mini-Serie „Wenn Digitalisierung scheitert“ geht es um ein Thema, das aktuell in aller Munde ist, aber in der Praxis längst nicht immer funktioniert: KI. Zwischen großen Versprechen, starken Demos und glänzenden PowerPoint-Folien wird oft so getan, als könnten Algorithmen fast jedes Problem besser lösen als Menschen. Die Realität sieht oft anders aus. 🤖⚠️

    Viele KI-Projekte scheitern nicht an der Technologie selbst, sondern an schlechter Datenbasis, fehlender Governance, überzogenen Erwartungen und Prozessen, die schon ohne KI kaum sauber laufen. Genau darum geht es in dieser Folge: Warum KI-Initiativen trotz hoher Investitionen im Alltag versanden, warum aus Gamechangern schnell teure Experimente werden und was CIOs, CDOs und andere Entscheider daraus lernen sollten. 💶📉

    Ich schaue auf prominente Beispiele wie IBM Watson Health, fehleranfällige Predictive-Maintenance-Ansätze oder Recruiting-Systeme mit problematischem Bias. Das Muster dahinter ist oft gleich: starke Vision, schwache Datengrundlage und am Ende schlägt die Realität jedes Laborergebnis. 📊🩺🏭

    Am Ende bekommst du 5 zentrale Prüffragen für jedes KI-Projekt: Woher kommen die Daten? Wer verantwortet ihre Qualität? Wie werden Fehler korrigiert? Wie erklärbar sind die Ergebnisse? Und was passiert eigentlich ohne KI? Denn KI ist kein Zaubertrick. Sie ist ein Organisationsprojekt und ohne Struktur beschleunigt sie vor allem eines: bestehende Probleme. 🔍🧠

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    23 m
  • Innovation braucht Zeit – warum Veränderung nicht nebenbei funktioniert
    Mar 12 2026

    In dieser On-the-Road-Folge geht es wieder um Innovation – genauer gesagt um einen Punkt, der in Veränderungsprojekten oft unterschätzt wird: Zeit.

    ⏳ Innovation scheitert nicht nur an fehlenden Ideen, fehlendem Budget oder mangelndem Management-Support. Sie scheitert oft daran, dass Unternehmen Veränderung wollen, aber nicht die nötige Zeit dafür einräumen.

    Denn selbst wenn alle „an Bord“ sind, Business Case und Projektteam stehen und die Richtung klar ist, bleibt eine entscheidende Frage: Wann genau soll die Veränderung eigentlich stattfinden – zusätzlich zum Tagesgeschäft?

    🎯 In dieser Episode spreche ich darüber,

    warum Veränderungsprojekte fast immer Zielkonflikte erzeugen, weshalb Projektarbeit, Abstimmung, Training und Umstellung echte Zeitfresser sind, warum neue Systeme trotz guter Vorbereitung zunächst oft mehr Aufwand statt Entlastung bringen, und weshalb nachhaltige Innovation nur dann gelingt, wenn Unternehmen den beteiligten Menschen bewusst Raum für Veränderung geben.

    Ich teile dazu konkrete Beobachtungen aus der Praxis – von Projektleitung über Key User bis hin zu den Mitarbeitenden, die am Ende mit neuen Systemen, Prozessen und Erwartungen arbeiten müssen.

    💡 Die zentrale Botschaft: Wer Innovation wirklich will, darf nicht erwarten, dass sie „irgendwie nebenbei“ passiert. Veränderung braucht Fokus, Priorität, Kommunikation – und vor allem ausreichend Zeit.

    🎧 Wenn euch die Folge gefällt: abonniert den Kanal, lasst ein Like da, teilt die Episode gern mit eurem Netzwerk und diskutiert mit. Denn genau diese Perspektive auf Innovation wird in vielen Unternehmen noch immer viel zu selten offen angesprochen.

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    41 m
  • Innovation braucht Menschen – nicht nur Budget
    Mar 2 2026

    In dieser On-the-Road-Folge geht es wieder um Innovation, genauer: um den Moment, in dem gute Ideen auf die Realität treffen.

    💡 Innovation scheitert selten an der Idee. Sie scheitert daran, wie Veränderung im Alltag ankommt – bei den Menschen, die sie umsetzen, aushalten, mittragen oder auch still ausbremsen.

    Denn selbst wenn Business Case und Management-Support da sind, prallt das „Neue“ irgendwann auf echte Rahmenbedingungen:

    • auf gelebte Prozesse und Routinen,
    • auf informelle Kommunikationswege,
    • auf Komfortzonen und berechtigte Bedenken,
    • und auf die Frage, ob Veränderung als Aufwertung oder als Abwertung erlebt wird.

    🎯 In dieser Episode spreche ich darüber,

    • warum „neu“ nicht automatisch „innovativ“ ist,
    • weshalb Innovation immer auch messbaren Nutzen liefern muss (und nicht nur Buzzwords),
    • welche zwei Extreme ich oft beobachte (Ideen verschwinden in der Schublade vs. „durchdrücken um jeden Preis“),
    • und wie man Veränderung ehrlich, wirksam und menschlich begleitet: Kommunikation, Training, Vorleben – und das ernsthafte Mitdenken der Betroffenen.

    Am Ende steht ein klarer Appell: Lasst euch nicht entmutigen. Denkt nach vorne, aber vergesst nicht: Unternehmen sind soziale Systeme. Wer Innovation will, muss Menschen mitnehmen.

    🎧 Wenn euch die Folge gefällt: If you like it, subscribe it – teilt sie gern, kommentiert, und wenn ihr Lust habt, mal als Gesprächspartner dabei zu sein: meldet euch.

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    35 m