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Dreierbob

Dreierbob

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Der "Dreierbob" ist der Wintersport-Podcast von Sächische.de und RedaktionsNetzwerk Deutschland, moderiert von Tino Meyer und Fabian Deicke. Die beiden Reporter laden Akteure unterschiedlichster Disziplinen zu Gesprächen ein. Es geht um Perspektiven, Einblicke und Meinungen zu aktuellen Entwicklungen und Ergebnissen. Neben sportlichem Wettkampf steht vor allem der Sport und sein gesellschaftlicher Stellenwert im Vordergrund. Der Podcast geht im Winter 2025/26 in seine siebente Saison. Erstmals erschienen ist er im Februar 2020 anlässlich der Bob- und Skeleton-WM in Altenberg. Auch in der aktuellen Saison wird hinter die Kulissen geblickt - mit Fakten, Hintergründen und vielen spannenden Gesprächen aus der Welt des Wintersports und insbesondere des Bobsports. Großes Highlight werden die Olympischen Spiele in Cortina im Februar 2026.Sächsische.de Política y Gobierno
Episodios
  • Kein Grund mehr zum Schämen - Olympiasiege sind in Sachsen jetzt mehr wert
    Mar 27 2026
    Kaum ist die eine Saison für Sachsens Wintersportler vorbei, hat nahezu nahtlos die nächste begonnen. Julia Taubitz zum Beispiel, zweifache Rodel-Olympiasiegerin aus Annaberg-Buchholz, hat den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) in diesen Tagen öfter gesehen als ihren Trainer. Denn ein Empfang jagt den nächsten, dazu Sponsorenbesuche, Gesprächsrunden, Ehrungen und Galas. Und außerdem: das große Saisonfinale im „Dreierbob“, dem Wintersport-Podcast von Sächsische.de und RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Als die Olympioniken des Freistaats jetzt in der Staatskanzlei für ihre Erfolge vor knapp vier Wochen bei den Winterspielen in Cortina geehrt wurden, war das verbunden mit einer auch finanziellen Würdigung. Der Freistaat hat der Olympia-Prämie deutlich angehoben - von 4000 Euro für Goldmedaillengewinner auf 20.000 Euro. Und für Silber und Bronze gibt es ab sofort 15.000 und 10.000 Euro. „Eigentlich müsste man im Boden versinken vor Scham“, sagt Kretschmer am Podcast-Mikrofon und meint die bisherige Regelung. Schließlich sei eine Olympiamedaille ein sehr besonderes Ergebnis jahrelangen Schindens und Leistungbringens. Zwei fast schon perfekte Beispiele, wie das sächsisch geht, sind Francesco Friedrich und eben Taubitz. Und während die Rodel-Königin von Cortina längst schon entschieden hat, die Karriere noch ein paar Jahre fortzusetzen und im Podcast deshalb über ihre Urlaubsplanung spricht, überlegt der Bob-Dominator noch. Im „Dreierbob“ nennt er die Hintergründe für seine Bedenkzeit. Macht er weiter? Die Podcast-Hosts Tino Meyer und Fabian Deicke analysieren die Lage - und fragen nach. Bei Francesco Friedrich selbst und dessen Heimtrainer sowie stellvertretenden Bob-Bundestrainer Gerd Leopold. Und dann erzählt diese „Dreierbob“-Folge noch die Geschichte von Jörn Wenzel, der als Anschieber von Johannes Lochner zu Olympiagold fuhr und jetzt selbst Bob-Pilot wird. Der Altenberger lässt quasi dafür sogar seinen Urlaub sausen - und genießt die Empfänge, Ehrungen und Galas in diesen Tagen umso mehr.
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    44 m
  • Der Rodelzoff von Altenberg und die Krönung von Julia Taubitz
    Mar 10 2026
    Ausgerechnet das Weltcup-Finale in Altenberg, das letzte Wiedersehen vor der Sommerpause, bescherte der sonst so heilen und tatsächlich ein Stück auch familiären Rodel-Welt ungeahnte Probleme. Drei deutsche Olympiasieger, die erst kürzlich bei den Winterspielen in Cortina die Goldmedaille gewannen, fehlen beim Heimweltcup? Das konnte nicht widerspruchslos bleiben, und der Rodelzoff von Altenberg ist deshalb auch Thema in der aktuellen Folge „Dreierbob“, dem Wintersportpodcast von Sächsische.de und RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Das hat mich sehr bewegt in den letzten Tagen“, sagte der Altenberger Bahnchef Jens Morgenstern bei der Weltcup-Vorab-Pressekonferenz - und machte öffentlich, was offensichtlich längst beschlossen war, doch so niemand verraten wollte. Dass die deutschen Olympiasieger Max Langenhan und Tobias Wendl/Tobias Arlt beim deutschen Heimweltcup nicht am Start sind. Selbst er als Organisator habe von der Absage nur über drei Ecken erfahren, erklärte Morgenstern und kritisierte die Entscheidung. „Da geht es für mich um Wertschätzung für die Leute vor Ort, und da geht es mir vor allem auch um eine Wertschätzung für die Fans und Zuschauer. Wir reden immer über den Stellenwert des Kufensports, so schaffen wir uns selbst ab“, verdeutlicht Morgenstern auch noch einmal im Podcast. Der Ton war gesetzt, die Stimmung gedrückt, der Rodelzoff perfekt. Was folgte dann auf diese wütenden Aussagen? Die beiden Podcast-Hosts Tino Meyer und Fabian Deicke analysieren die Geschehnisse des Wochenendes. Denn da passierten dann doch so manche wundersame bis fragwürdige Dinge. Das Trio Langenhan, Wendel, Arlt war dann nämlich doch zu erleben - wobei Langenhans Erscheinen wie ein Pflichtbesuch wirkte. Eingeflogen per Hubschrauber war der Thüringer als Gesamtweltcup-Dritter bei der Siegerehrung am Sonntagmittag dabei, um dann zeitnah wieder zurückzufliegen in den benachbarten Freistaat. Denn 16 Uhr fand zu Hause in Friedrichroda sein offizieller Olympia-Empfang statt - während zeitgleich in Altenberg die Sieger der Team-Staffel geehrt wurden ... Die Gewinnerin des Wochenendes hieß indes Julia Taubitz. Nach ihren zwei Olympiasiegen in Cortina krönte die Annaberg-Bucholzerin die bislang erfolgreichste Saison ihrer Karriere mit dem Triumph im Gesamtweltcup. Vier Punkte Vorsprung hatte sie nach den insgesamt neun Rennen vor Teamkollegin Merle Fräbel. „Und das auf meiner Heimbahn in Altenberg – das ist das i-Tüpfelchen“, sagte Taubitz in einer ersten Reaktion, bevor sie dann am Podcast-Mikro den Emotionen freien Lauf ließ. Ohne Weltcup-Finale, dafür nicht minder emotional endete der Winter indes für das Altenberger-Winterberger Doppel Jessica Degenhardt/Cheyenne Rosenthal. Ein Sturz beim Training machte einen Start unmöglich. Es fügte sich letztlich ins Bild einer Saison, die trotz EM-Titel so gar nicht nach den Vorstellungen des Weltklasse-Duos lief. Ihre Bilanz, was jetzt kommt und das neue große Ziel - davon erzählen beide im Podcast-Gespräch.
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    33 m
  • Bussi im Ziel statt Beef im Bob: Die Olympiabilanz und das Ende des Duells Lochner-Friedrich
    Feb 23 2026
    Zwei Wochen Olympia - vorbei wie im Flug. Oder, um es gleich ins richtige Bild zu rücken, fast so schnell rum wie eine Fahrt von oben nach unten auf der Pista olimpica Eugenio Monti, wie der Eiskanal in Cortina heißt. Das Ende der Spiele hätte zudem aus deutscher Sicht packender und emotionaler kaum sein können: Am Samstag rast Laura Nolte im Zweierbob vor Landsfrau Lisa Buckwitz zu Gold. Am Sonntag der nächste Doppelsieg: Johannes Locher wird auch im Viererbob Olympiasieger vor Francesco Friedrich und feiert den krönenden Abschluss einer langen Bobkarriere. Der Wintersportpodcast „Dreierbob“ von Sächsischer Zeitung und Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) war dabei. In dieser großen Olympia-Abschlussfolge kommen alle zu Wort. Die Sieger, die zweiten Sieger - und auch eine Lokalpolitikerin, die sich zwar über Olympia gefreut hat, aber sich jetzt Sorgen um die Zukunft ihrer Stadt macht. Im Mittelpunkt steht jedoch ein letztes Mal das Dauerduell von Bob-Dominator Friedrich und dem ewigen Zweiten Lochner, die beim großen Finale in Cortina allerdings die Rollen getauscht haben. Noch größer, noch emotionaler sind die Szenen danach im Ziel. Beide Weltklasse-Piloten herzlich Arm in Arm. Und sehr wertschätzend reden später dann auch beide übereinander am Podcast-Mikrofon. „Zum Schluss haben wir [...] hier und da was liegen lassen und dann hat Hansi einfach verdient gewonnen“, sagt Friedrich. Und Lochner findet wertschätzende Worte für seinen Dauer-Konkurrenten. Er sagt: „Francesco ist ein krasser Gewinner, aber auch ein guter Verlierer - und das respektiere ich brutal an ihm.“ Wie es für Lochner jetzt weitergeht, ist klar. Der 35-Jährige beendet seine Karriere, ist in Cortina seine letzten Bobrennen gefahren. Und seine Anschieber Thorsten Margis, mit fünf Goldmedaillen jetzt der erfolgreichste Bobfahrer bei Olympia, sowie Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer? Sie verraten ihre Pläne ebenso im „Dreierbob“ wie auch Friedrich, der für die Zeit nach Olympia schließlich angekündigt hatte, zu überlegen, ob es und wie es weitergeht. Nun gibt es erste Tendenzen und Hinweise. Auf Cortina warten indes nun die Paralympics, die am 6. März beginnen. Und danach? Was bleibt von Winterspielen im einstigen Nobelskiort? Gemeinderätin Roberta de Zanna ist einigermaßen skeptisch. Warum erklärt sie im Podcast.
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    50 m
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