Episodios

  • Europas Verteidigung scharf stellen
    Apr 14 2026
    Die NATO als Verteidigungsbündnis hält nicht mehr, deshalb muss Europa seine Stärken entdecken und geopolitisch ins Feld führen, sagt die Politologin Jana Puglierin. Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Die Zeiten, als Europa sich unter dem Schutzschirm der NATO wähnte und sich auf das Bekenntnis zu Frieden verlassen konnte, sind Vergangenheit. Das signalisieren die USA seit langem und Präsident Donald Trump bringt es drastisch zum Ausdruck. Diese Gangart wird bleiben, ist sich die deutsche Politikwissenschaftlerin Jana Puglierin sicher. Konkret, sagt sie, setzen die aktuellen Großmächte ihre imperialistischen Pläne um und alles, was in solchen Zeiten zählt, ist die eigene Wehrhaftigkeit.

    Wenn die Macht des Stärkeren regiert, muss sich Europa neu erfinden und eine gemeinsame geopolitische Strategie finden. Was da dazu gehört? Vor allem und zuerst das entsprechende Mindset, dass es sich tatsächlich um eine bedrohliche Situation handelt, sagt Puglierin. Ist das einmal verinnerlicht, werden gemeinsame Verteidigungsstrategien, Aufrüstung auf allen Ebenen und das Entdecken von Narrativen der Stärke folgen, ist sie überzeugt, mahnt aber vor den vielen Hürden.

    Die Feinde von Europas Wehrhaftigkeit sind nicht nur Mächte von außen, sondern kommen auch von innerhalb der EU. Puglierin kennt deren Argumente und hat Antworten parat. Und sie erzählt nicht nur von den Lücken, sondern auch von den vielversprechenden Verteidigungsprojekten innerhalb der Europäischen Union.

    Unser Gast in dieser Folge:
    Jana Puglierin ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten deutsche, europäische und globale Sicherheitsthemen, Verteidigung und Leiterin des Think-Tanks European Council on Foreign Relations (ECFR) in Berlin. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Politikwissenschaft und Zeitgeschichte sowie im Studiengang Nordamerikastudien an der Universität Bonn. Danach leitete Puglierin das Alfred von Oppenheim Center for European Policy Studies der Deutschen Gesellschaft für Ausländische Politik (DGAP) und forschte im Rahmen des Berlin Future Forums.

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    36 m
  • Wahlen in Ungarn: Magyar gegen Orbán
    Apr 7 2026
    Am 12. April entscheidet Ungarn über eine neue Regierung. Vielleicht kommt nach 16 Jahren Fidesz Péter Magyar mit seiner Partei Tisza an die Macht? Die Politologin Eszter Kováts analysiert den Wahlkampf. Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Insgesamt 16 Jahre ist Victor Orbán mit seiner Partei Fidesz in Ungarn an den Hebeln der Macht. Mit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament konnte er das Land nach seinen Vorstellungen umgestalten. Alle wichtigen politischen Institutionen sind mit Leuten aus seiner Partei besetzt, die Medien in staatlicher Hand.

    Victor Orbán selbst hat den Begriff einer illiberalen Demokratie geprägt, eine an Mehrheit ausgerichtetes Programm, das er nun verteidigen muss. Sein Herausforderer heißt Péter Magyar. Er kommt aus der Fidesz-Partei und tritt nun als Frontmann der Partei Tisza gegen den Langzeit-Premier Ungarns an.

    Die aus Ungarn stammende Politologin Eszter Kováts verfolgt den Wahlkampf in Ungarn mit angespannter Aufmerksamkeit. Im Podcast charakterisiert sie die Kontrahenten, analysiert die zentralen politischen Themen in Ungarn und lotet aus, was nach dem 12. April alles passieren könnte. Orbán punktet seit Jahren mit dem Slogan „No war, no gender, no migration“, hat die wichtigen Institution im Land mit den eigenen Leuten besetzt und ist nun selbst die Elite, gegen die er vormals kampagnisiert hat. Diese Karte kann nun Péter Magyar ziehen.

    Tisza liegt in den Umfragen voran, unklar hingegen ist, wie hoch sein Sieg ausfallen wird. Doch genau davon hängt ab, welche Kompromisse er wird schließen müssen. Und: Die Tisza-Partei selbst ist eine Bewegung und muss sich personell erst einmal formieren, um ihre Versprechen einhalten zu können.

    Unser Gast in dieser Folge:
    Eszter Kováts ist Politologin und forscht derzeit als Post-Doc-Assistentin im Forschungsbereich Politik und Geschlecht am Institut für Politikwissenschaften an der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Politische Theorie, Gender-Studies und gesellschaftlicher Pluralismus. Kováts Werdegang: Sie hat Germanistik, Romanistik und Soziologie studiert und von 2009 bis 2019 das Genderprogramm der Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest betreut. 2020 war sie mit einem Forschungsstipendium in Berlin und promovierte 2022 zu „Feindbild, Hegemonie und Reflexion – Bedeutung und Funktion des Gender-Begriffs in der Politik des Orbán-Regimes und der deutschen radikalen Rechten“. Seit September 2024 ist sie als Marie Skodłowska-Curie Postdoctoral Fellow tätig und forscht zu „Social Justice or cancel culture“. Sie pendelt zwischen Budapest und Wien.

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    33 m
  • machtHunger: Brot und Kuchen
    Mar 31 2026
    Die Pragmaticus-Podcastserie machtHunger geht in die fünfte Staffel und widmet sich in der ersten Folge dem täglichen Brot und dem Backwerk, das zu hohen Feiertagen auf den Tisch kommt. Dieser Tage sind es die Colomba oder die Osterpinzen: Peter Peter erzählt in einer neuen Folge von machtHunger, warum Brot etwas Heiliges ist. Ein Podcast von Der Pragmaticus.Das Thema:Jedes Jahr zu Ostern kommt besonderes Gebäck auf den Tisch. Die Osterpinze in Österreich, in Italien ist es die Colomba, also die Taube. Der Gastrosoph Peter Peter spannt einen weiten Bogen. Die Osterpinze macht dabei nur den Anfang. In der Folge wird es um die Kulturgeschichte von Brot im Allgemeinen gehen, um die Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland und die Frage, warum das Baguette ein Brot zur Gewaltvermeidung im öffentlichen Raum ist.Interessant auch die Frage, ob Brot tatsächlich überall gebacken oder nicht manchmal auch gekocht wird. Hörer und Hörerinnen erfahren, warum Haltbarkeit ein entscheidender Faktor ist und warum Gustave Flaubert Pumpernickel als Gotisches Brot bezeichnete. Und ob das deutsche Abendbrot im 21. Jahrhundert noch eine Überlebenschance hat.Last but not least geht es aber um Religiöses, die Transsubstation, also die Wandlung in der heiligen Messe, in der Christi Leib in Form von Brot gegessen wird. Und noch etwas: Wir haben nun auch Songs zum jeweiligen Thema in jeder Folge integriert. Playlist: Kalle Klang. Backe, backe Kuchen. Jan Rimkeit. Family Screen GmbH Hungry Food Band: The Baguette Song Motern Media Albano and Romina Power: Felicità. G. De Stefani. Ariola Express Jonny Cash: Breaking Bread. Rick Rubin American Recordings CatalogueÜber machtHungerIn unserer Podcastreihe machtHunger geht es um die Kulturgeschichte des Essens und alle wirtschaftlichen Verstrickungen und politischen Machtspiele, die mit dem Essen und mit kulinarischen Traditionen verbunden sind. machtHunger ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).Staffel I machtHunger I: Nationalgerichte machtHunger II: FrankreichmachtHunger III: ItalienmachtHunger IV: Das SchnitzelmachtHunger V: Globale KüchemachtHunger VI: Zucker!machtHunger VII: Slawische KüchemachtHunger VIII: Jenseits des FleischesStaffel IImachtHunger I: Die Geschichte der MuskatnussmachtHunger II: Der lange Weg zum BesteckmachtHunger III: Weltenlenkerin KartoffelmachtHunger IV: Alkohol – Geschichte einer rosaroten BrillemachtHunger V: Salz, Ursprung von fast AllemmachtHunger VI: Ekel: Das Grauen bei Tischmachthunger VII: Wie der Tee drei Mal nach Europa kammachthunger VIII: Es trieft! Eine Geschichte vom FettStaffel III machthunger I: Bittersüß: Die Geschichte der Zitrusfrüchtemachthunger II: Warum dieses Weihnachtsessen?machthunger III: Klasse Wein machthunger IV: Gurken für die Ewigkeitmachthunger V: Gemästete Mäuse: Das Essen der Antikemachthunger VI: Die Freiheit der Donauküchen Staffel IVmachtHunger I: Reis, das harte BrotmachtHunger II: Alles Käse, was Alpenküche kannmachtHunger III: O'zapft is: Der Kult ums BiermachtHunger IV: Wer lesen kann, kann kochenmachtHunger V: Geschichten hinter GerichtenmachtHunger VI: From nose to tail: Das ganze Tier essen
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    43 m
  • Zeitumstellung: Wie das Sonnenlicht unseren Körper steuert
    Mar 24 2026
    Ist die Zeitumstellung gut für die zirkadianen Rhythmen des Körpers? Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Zwei Mal im Jahr die selbe Herausforderung für den Organismus: Die Uhren werden umgestellt. Am 29. März startet wieder die Sommerzeit. Die Uhren werden vorgestellt, dadurch bleibt es abends länger hell. Welche Auswirkungen hat diese Veränderung auf den menschlichen Organismus? In diesem Podcast geht es um zirkadiane Rhythmen und die Frage, wie sehr Licht ein Schrittmacher für die Funktionen des Körpers ist.

    Die Epidemiologin Eva Schernhammer beschäftigt sich seit vielen Jahren damit, kennt die Studienlage und erklärt, was die Wissenschaft über den Einfluss von Tag und Nacht auf die Zellen weiß. Dabei geht es um das Gehirn als Steuerzentrale für unterschiedliche Körperfunktionen, über die langfristigen Folgen von Beeinträchtigungen des Tag-Nacht-Rhythmus wie Nachtschichten oder Jetlags aber auch um sogenannte Bunkerstudien, in denen untersucht wurde, was passiert, wenn Menschen vollkommen ohne Licht auskommen müssen.

    In den vergangenen Jahren wurde dazu viel geforscht und neue Rezeptoren für Licht im Auge entdeckt. Ein Gespräch über Tag und Nacht, über Schlaf und Krankheit und die leidige Frage, für wen die jährlich zwei Mal stattfindenden Zeitumstellungen tatsächlich vorteilhaft sind. Plus: Ein Tipp, wie sich alle für den Sonntag, den 29. März 2026, optimal vorbereiten könnten.

    Unser Gast in dieser Folge:
    Eva Schernhammer ist Leiterin der Abteilung für Epidemiologie‚ und stellvertretende Leiterin des Zentrums für Public Health der Medizinischen Universität Wien. Sie ist in Wien geboren, hat Medizin und Psychologie studiert und die Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin absolviert. Sie promovierte 2003 an der Harvard T.H. Chan School of Public Health zum Doctor of Public Health. Anschließend forschte und lehrte sie an der Harvard Medical School und Harvard T.H. Chan School of Public Health, bis sie 2015 an die Medizinische Universität Wien wechselte.

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    26 m
  • Neustart für Österreich: Sozialstaat schrumpfen
    Mar 17 2026
    Neustart für Österreich: Wie das Sozialsystem kostengünstiger werden kann. Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Die österreichische Wirtschaft steht nicht gut da, sagt der Ökonom Martin Halla, weil er sich regelmäßig mit den relevanten Kennzahlen für das wirtschaftliche Wohlergehen des Landes beschäftigt. Bruttoinlandsprodukt, Exportraten, Teuerung? Das alles muss besser werden, wenn das Land für nächste Generationen fit sein soll. Er ist überzeugt, dass Österreich in vielen Bereichen einen zu aufgeblähten Staat betreibt. Dass es durchaus möglich wäre, die teilweise undurchschaubar komplexen Systeme zu vereinfachen, zeigt er am Beispiel des Sozialsystems. Viele unterschiedliche Institutionen sind bei den vielen unterschiedlichen Sozialleistungen involviert. Das erzeugt einen Dschungel an Vorschriften und Zuständigkeiten, bindet Ressourcen und führt oft dazu, dass Bezugsberechtigte oft gar nicht die ihnen zustehenden Leistungen bekommen, sagt er.

    Unser Gast in dieser Folge:
    Martin Halla ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität in Wien. Er hat an der Johannes Kepler Universität in Linz studiert und Studienaufenthalte an der Universität Stockholm und an der University of California in Berkley absolviert. Sein Forschungsschwerpunkt ist angewandte Mikroökonomie in den Bereichen Arbeit, Familie und Gesundheit. Er hat zwei kleine Söhne und lebt in Wien.

    Mehr zu Neustart für Österreich:
    derpragmaticus.com/neustart


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    Illustration: Michael Pleesz
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    30 m
  • Nahost-Krieg - Pulverfass für die ganze Welt
    Mar 10 2026
    Im Nahen Osten sprechen die Waffen. Es ist ein Krieg auf sehr vielen Fronten, sagen Matthias Wasinger vom Österreichischen Bundesheer und die Nahost-Expertin Gudrun Harrer. Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Es sollte eine schnelle militärische Aktion sein. Die USA und Israel schalten das Mullah-Regime im Iran aus. Die seit Jahren immer wieder aufständische Protestbewegung nutzt die Gunst der Stunde übernimmt und etabliert ein neues Regime. Eines das auf Kooperation und nicht auf Konfrontation setzt und das Israel als Player in der Region akzeptiert. Das war der Plan, die Wirklichkeit stellt sich komplexer dar. Oberst Matthias Wasinger vom Österreichischen Bundesheer beleuchtet die militärischen Dimensionen des Konflikts. Wie lang kann sich der Iran wehren? Warum greift er die Golfstaaten an? Und welche Rolle könnten die Kurden als Infanteristen der USA spielen?

    Die Nahost-Expertin Gudrun Harrer hingegen analysiert die internen Strukturen des iranischen Machtapparats. Warum ist das Regime nicht zusammengebrochen? Und warum ist die Protestbewegung alles andere als einheitlich. Harrer entwirft eine Reihe von Zukunftsszenarien, in denen auch der Zerfall des Iran eine Option sein könnte. Einstweilen sprechen die Waffen, erzeugen Chaos und Unsicherheit. Die Expertise von Matthias Wasinger und Gudrun Harrer machen aber auch klar, dass der Krieg im Nahen Osten auch ein geopolitische Komponente hat, es ist das Kräftemessen zwischen den USA und China und ihren Verbündeten.

    Unsere Gäste in dieser Folge:
    Matthias Wasinger und Gudrun Harrer.
    Matthias Wasinger ist Offizier beim Österreichischen Bundesheer und Kommandant der Gebirgsjägerbataillons 24 in Lienz. Gudrun Harrer ist eine österreichische Journalistin und Nahost-Expertin.

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    40 m
  • Liberal, digital, fatal?
    Mar 3 2026
    Globalisierung, Landflucht und Social Media geben dem Rechtspopulismus Aufwind. Das bringt vor allem den Liberalismus in Gefahr, sagt Buchautor Fritz Jergitsch. Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Wer im digitalen Zeitalter Politik macht, kann das nicht mehr ohne Social Media tun. Doch wer dort wirklich reüssieren will, setzt vor allem auf Empörung. Es ist das Gefühl, das am besten mobilisiert. Und genau das machen rechtspopulistische Parteien sehr erfolgreich. Differenzierte Darstellung, rationales Denken und liberale Positionen geraten ins Hintertreffen, stellt der Buchautor Fritz Jergitsch in Heulen hilft uns auch nicht weiter (Residenz Verlag) fest.

    Aber nicht nur das. Jergitschs Diagnose geht viel weiter. Eine immer größer werdende Gruppe von Menschen fühlt sich von den aktuellen weltpolitischen Entwicklungen überrollt. Die Globalisierung hat den Arbeitsmarkt in vielen Ländern gesprengt, die Produktion von Waren ist in weiten Teilen nach Asien transferiert worden. Ein weiteres Phänomen ist die Landflucht; die Lebenswirklichkeiten zwischen der Stadtbevölkerung und denen, die am Land leben, ist komplett unterschiedlich und die Basis für die gesellschaftliche Spaltung.

    All diese Faktoren zusammen betrachtet, sind die Ursache dafür, warum sich immer mehr Menschen autoritären Führern zuwenden, weil die sagen, wo es lang gehen soll und das Gefühl von Ermächtigung vermitteln.

    Donald Trump verkörpert viele dieser Entwicklungen. Jergitsch verteidigt in diesem Buch Vernunft und rationales Denken und sucht nach Lösungen. Denn das digitale Zeitalter erfordert ein radikales Umdenken, neue Strategien und Optimismus, damit liberale Werte wieder erstrebenswert werden. Insofern versteht er sein Buch als Plädoyer für die Freiheit, die er auch in diesem Podcast verteidigt .

    Unser Gast in dieser Folge:
    Fritz Jergitsch hat in Utrecht Volkswirtschaft studiert und 2013 die Satire-Plattform „Die Tagespresse“ gegründet. Dort wird „Jeden Tag eine Nachricht, die nicht stimmt“ publiziert, die 500.000 Menschen monatlich abrufen. Als online-only Medium ist Fritz Jergitsch auch ein Experte für Social Media geworden. Und er ist Buchautor. 2001 hat er Die Geister, die ich teilte veröffentlicht. Letztes Monat ist „Heulen hilft uns auch nicht weiter“ erschienen.

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    35 m
  • Die Lehren aus dem Krieg in der Ukraine
    Feb 24 2026
    Vor vier Jahren hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Ein Ende ist nicht in Sicht, weil Europa im geopolitischen Macht-Poker nicht mitspielen will.
    Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    In vielen Ländern Europas glauben die Menschen, der Krieg in der Ukraine würde eines Tages einfach zu Ende sein. Die Front ist weit weg und das Wissen über die geopolitischen Zusammenhänge unzureichend, weil jeden Tag neue Nachrichten kommen. Deshalb ist Wegschauen und Ignorieren einfacher als sich mit den harten Tatsachen zu konfrontieren. Vier Jahre Krieg in der Ukraine – die Soldaten auf beiden Seiten sind in einer Art Pattstellung. Die Fäden ziehen andere.

    Wie sieht die Zukunft dieses Konflikts, in dem die gesamte Welt involviert ist, aus? Darüber spricht der Politologe Gerhard Mangott in diesem Pragmaticus-Podcast. Es geht um verpasste Chancen, die Unentschlossenheit Europas und einen Abnützungskrieg, in dem vor allem die USA die Fäden ziehen.

    Unser Gast in dieser Folge:
    Gerhard Mangott ist Politologe an der Universität Innsbruck, wo er Professor für Internationale Beziehungen ist. Sein Spezialgebiet ist die geopolitische Entwicklung in der postsowjetischen Ära. Von 2009 bis 2016 war er Scientific Adviser on Post-Soviet Affairs am Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) in Wien.

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    30 m