"Es ist nicht die Einzelne" Podcast Por  arte de portada

"Es ist nicht die Einzelne"

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In der zweiten Folge spricht Fabienne Imlinger mit Jessica Glause und Miriam Ibrahim. Beide Regisseurinnen beschäftigen sich im Rahmen von Female Peace Palace mit Aktivistinnen des frühen 20. Jahrhunderts: Frauen wie Lida Gustava Heymann oder Hope Bridges Adams-Lehmann stehen im Zentrum von Anti War Women von Jessica Glause. Die afro-amerikanischen Frauenrechtlerin Mary Church Terrell, die sich weltweit für die Rechte von Schwarzen Menschen und PoC einsetzte, inspiriert in my hands I carry von Miriam Ibrahim. „Ich klage die Geschichtsschreibung an!“ Mit diesen starken Worten drückt Miriam Ibrahim aus, was den Einsatzpunkt der beiden Regisseurinnen bildet: das Fehlen eines feministischen Erbes. Wir wissen oft wenig von den Akteur*innen, die in der Vergangenheit gegen Krieg und Gewalt, gegen Rassismus, Sexismus und strukturelle Ungleichheit kämpften. Wie lassen sich ihre Visionen, ihren Mut und insbesondere die Kraft des Kollektiven für die Gegenwart fruchtbar machen? Wie mit den Ambivalenzen und Widersprüchen dieser Figuren um gehen? Wie mit einer Sprache, die verletzt, und mit kollektiven Traumata der Geschichte?
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