Episodios

  • #75 | Sustainability in Wayfinding
    Apr 9 2026

    Sustainability in signage is a subject that often feels abstract. In conversation with Erik Sørensen Ruiz of Modulex, it becomes far more concrete. Modulex has worked with modular systems for many years and continues to explore how wayfinding can become more durable and more circular.

    Erik explains how deeply this mindset is embedded within the company. For Modulex, sustainability means considering materials across their entire life cycle: cleaning, recoating, reusing or recycling locally – depending on what is most appropriate from an environmental perspective.

    One example is ReBond, a material produced from discarded carpets from the hospitality sector. The textiles are shredded, processed and pressed into new panels. An independent CO₂ analysis shows that ReBond carries significantly lower emissions than conventional aluminium composite sheets.

    The discussion also turns to how designers and clients can make informed, sustainable choices: through certified raw materials, aluminium sourced from regions powered by renewable energy, local procurement and a clear understanding of genuine recycled content. The CO₂ footprint can act as a shared language – provided the data is gathered in a comparable way.

    Another key point: the most powerful levers often lie in design. The size, number and placement of signs influence the environmental impact more strongly than material selection alone. To support this, Modulex has developed a carbon modelling service that evaluates projects holistically and highlights early on where emissions arise.

    Towards the end, Erik reflects on the market share of sustainable solutions. It remains small. Pricing structures and limited awareness both play a role. Modulex therefore focuses on sharing knowledge and making alternatives more widely accessible.

    This episode illustrates how sustainability in wayfinding can emerge – not as an addon, but as an integral part of material, process and responsibility.

    Shownotes

    https://modulex.com

    Modulex | How to implement a sustainable signage project

    Modulex | Eco-Friendly Signage

    Modulex | Billund Upcycling

    Turning Waste into Worth: How Modulex Designs for a Circular Future

    Modulex | Carbon Modelling: How We Can Measure the Carbon Footprint of Your Project

    https://www.motasdesign.com

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    34 m
  • #74 | What Gaming Teaches Wayfinding
    Mar 16 2026

    How do we find our way through spaces we have never visited before? And what happens when orientation is shaped less by signs and more by atmosphere, landmarks and subtle spatial cues?

    In this episode, Christian Lunger speaks with Ari Lorenzana and Simon Borg from Populous, a global architecture and design firm specialising in large‑scale public venues. Their work spans sports environments and immersive settings, always with a focus on how people move through and experience a building.

    The conversation explores how gaming influences our understanding of navigation. Open worlds instead of linear routes. Exploration rather than simple direction. Spaces that guide through their own character.

    Ari and Simon describe how these ideas can be translated into real architecture: through spatial choreography, through light, through landmarks, through buildings that lead without instructing. And why wayfinding becomes more meaningful when it is considered from the very beginning of the design process.

    A calm, focused half hour on movement, perception and the question of how spaces can speak — quietly, but with intention.

    Shownotes

    https://populous.com

    https://www.motasdesign.com

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    33 m
  • #73 | Wie Besucherführung und Abläufe rund um die Mautstation im Kaiserbachtal verbessert wurden
    Feb 12 2026

    In dieser Episode spricht Christian Lunger mit Hannes Embacher von den Österreichischen Bundesforsten über die Neugestaltung des Informations- und Zahlungsprozesses an der Mautstraße ins Kaiserbachtal. Gemeinsam mit motasdesign wurde der Ablauf rund um die Mautstation – und an den wichtigsten Orientierungspunkten weiter oben – so überarbeitet, dass er für Besucher*innen leichter nachvollziehbar ist und der Betrieb spürbar ruhiger läuft.

    Die Umstellung vom alten Schrankensystem auf eine kamerabasierte Lösung brachte allerdings neue Herausforderungen. Viele Besucher*innen waren unsicher, ob ihr Kennzeichen wirklich erfasst wurde oder wann genau sie bezahlen sollten. Schon kleine Irritationen führten zu Beschwerden – und die summierten sich.

    Weil das Kaiserbachtal ein stark frequentierter Naturraum ist, wurde die gesamte Besucherreise genau unter die Lupe genommen: Wo entstehen Unsicherheiten? Welche Hinweise braucht es tatsächlich? Und wie lässt sich der Ablauf so gestalten, dass er sich von selbst erklärt – ohne zusätzliche Erklärungen oder Eingriffe?

    Aus dieser Analyse entstand ein bewusst reduziertes Leitsystem: klare Beschilderung, eindeutige Symbole, große Schrift und Bildschirme, die sofort Rückmeldung geben. Ein zentraler Schritt war die Umstellung des Bezahlens – nicht mehr bei der Einfahrt, sondern erst bei der Ausfahrt.

    Wichtig war auch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. motasdesign moderierte die Gespräche, strukturierte die Anforderungen und half dabei, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Die Visualisierung der Abläufe machte Entscheidungen greifbarer und zeigte, wo kleine Anpassungen große Wirkung entfalten.

    Heute ist die Veränderung deutlich spürbar: weniger Fehlerfälle, weniger Beschwerden, ein ruhigerer Betrieb und ein klarer Anstieg der Onlinezahlungen. Das System funktioniert, weil die Informationen im richtigen Moment kommen – und weil der gesamte Ablauf konsequent aus der Sicht der Nutzer gedacht wurde.

    Shownotes

    Österreichische Bundesforste – Willkommen, wo die Natur zuhause ist. – Österreichische Bundesforste

    https://www.motasdesign.com

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    23 m
  • #72 | Klarheit auf großen Werksarealen: Wie Pfeifer Holz sein Leitsystem zukunftsfähig gemacht hat
    Jan 15 2026

    In dieser Episode spricht Christian Lunger mit Peter Grander von Pfeifer Holz über ein Projekt, das zeigt, wie Orientierung in einem gewachsenen Industriebetrieb neu gedacht werden kann. Gemeinsam mit motasdesign wurde das Werk in Kundl Schritt für Schritt weiterentwickelt – mit einem klaren Blick auf die täglichen Abläufe und die Menschen, die sich darin bewegen.

    Pfeifer Holz hat in den vergangenen Jahren viel in seine Logistik investiert. Ein neuer Vorstauparkplatz, veränderte Zufahrten und ein digitalisierter Anmeldeprozess haben das Werk moderner gemacht – und gleichzeitig sichtbar gemacht, dass Orientierung ein entscheidender Teil davon ist. Das neue Leitsystem sorgt heute dafür, dass Wege verständlicher werden und sich der Alltag für Fahrer*innen, Mitarbeitende und Besucher*innen spürbar leichter anfühlt.

    Das Werk in Kundl ist über Jahrzehnte gewachsen. Es ist dicht bebaut, stark frequentiert und geprägt von großen Maschinen, hohen Stapeln und vielen parallelen Prozessen. Wer zum ersten Mal auf das Gelände kommt, merkt schnell, wie komplex die Umgebung ist. Hinzu kommt, dass viele LKW‑Fahrer*innen aus unterschiedlichen Ländern anreisen. Orientierung muss hier ohne viele Worte funktionieren – klar, eindeutig und intuitiv.

    In der Zusammenarbeit entstand ein Leitsystem, das auf mehreren Ebenen wirkt: eine Beschilderung, die auch in anspruchsvollen Situationen gut sichtbar bleibt; eine piktogrammbasierte, mehrsprachige Kommunikation; ein reduzierter Lageplan, der digital, gedruckt und vor Ort eingesetzt wird; und Self‑Service‑Terminals, die den Anmeldeprozess vereinfachen. Der Lageplan wurde dabei zu einem verbindenden Element. Er schafft ein gemeinsames Verständnis – intern wie extern – und hilft schon vor der Anreise, sich zurechtzufinden.

    Peter Grander betont, wie wichtig es war, alle relevanten Bereiche früh einzubinden: Logistik, Produktion, Einkauf, Werksleitung. Nur so entsteht ein System, das den tatsächlichen Abläufen entspricht. Das Projekt zeigt auch, wie hilfreich klare Visualisierungen sind, um komplexe Wege nachvollziehbar zu machen. Und es macht deutlich, dass man in großen Industriearealen groß denken muss. Beschilderung muss sich gegen Maschinen, Stapel und Entfernungen behaupten – erst dann erfüllt sie ihren Zweck.

    Diese Folge zeigt, wie Orientierung entsteht – nicht als grafisches Detail, sondern als strategisches Werkzeug. Und sie macht sichtbar, wie ein bestehendes Werk so weiterentwickelt werden kann, dass es sicherer, effizienter und zukunftsfähiger wird.

    Shownotes

    https://www.pfeifergroup.com

    https://www.motasdesign.com

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    23 m
  • #71 | Wayfinding Future Thinking – Räume, die Geschichten erzählen
    Dec 11 2025

    Vier Tage London, ein Symposium – und Eindrücke, die Markus Scheiber und Christian Lunger mitgebracht haben. In dieser Folge berichten sie vom Symposium Wayfinding: Future Thinking, Teil des London Design Festival 2025, organisiert von SDS und SEGD. Im Mittelpunkt standen sechs Vorträge, die Themen wie multisensorisches Gestalten, Placemaking und den Einsatz von KI in der Orientierung behandelten.

    Warum der Vortrag von Ángel Sánchez (From Wayfinding to Sensefinding) neue Perspektiven auf die Rolle der Sinne eröffnet hat. Wie Stratosphærica mit GuerillaPlacemaking in Turin brachliegende Orte in lebendige Begegnungsräume verwandelt. Und weshalb die Diskussion um KI nicht nur Technik betrifft, sondern Designer zunehmend zu „ecosystem designers“ und Kuratoren macht.

    Das Symposium hat deutlich gemacht: Zukunft heißt nicht allein digital. Analoge, sinnliche Erfahrungen bleiben entscheidend – für Orientierung, für Gemeinschaft und für lebenswerte Räume. Gerade die Verbindung von Technologie und Sinnlichkeit, von Theorie und Praxis, von globalen Impulsen und persönlichen Begegnungen hat diese Tage in London geprägt und ihnen besondere Qualität verliehen.

    Shownotes

    London Design Festival

    https://signdesignsociety.co.uk

    https://segd.org

    Vortrag von Ángel Sánchez, Gensler Europe – From Wayfinding to Sensefinding: https://www.gensler.com/

    Stratosphærica: GuerillaPlacemaking in Turin – Torino Stratosferica: https://torinostratosferica.it/en/

    KI in der Orientierung: Präsentation von Allison Rings, Endpoint London: https://www.weareendpoint.com/

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    38 m
  • #70 | Iconic Japanese Pictograms – Design, das bewegt
    Nov 13 2025

    Vier Tage London, ein Symposium – und eine Ausstellung, die Markus Scheiber und Christian Lunger nachhaltig beeindruckt hat.

    In dieser Folge berichten sie über die Ausstellung “Pictograms: Iconic Japanese Designs” im Japan House London, gestaltet vom Nippon Design Center. Gezeigt wurden historische und aktuelle Arbeiten – von den legendären Sportpiktogrammen der Olympischen Spiele 1964 in Tokio bis zum Experience Japan Pictograms Project von 2019.

    Warum diese Ausstellung beide „geflasht“ hat. Wie Piktogramme dreidimensional, animiert und interaktiv inszeniert wurden. Welche Rolle Kultur, Sprache und Alltag in der Gestaltung spielen. Und warum Piktogramme weit mehr sind als funktionale Zeichen – nämlich ein Spiegel von Gesellschaft und Identität.

    Der zweite Teil folgt demnächst und widmet sich dem Symposium “Wayfinding: Future Thinking” – Teil des London Design Festival 2025, organisiert von SDS und SEGD London Chapter.

    Shownotes

    London Design FestivalJapan House London – The Cultural Home of Japan in London

    https://www.japanhouselondon.uk/whats-on/pictograms-virtual-exhibition/

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    18 m
  • #69 | Wayfinding: Future Thinking – Symposium in London
    Sep 4 2025

    How do we envision the future of wayfinding — and what does it take to integrate sustainability, technology and artificial intelligence into meaningful design strategies? How can individual measures come together to form a coherent system that benefits places, people and infrastructure?

    In this episode, Christian Lunger, host of geraumt and service designer at motasdesign, speaks with Andrew Barker, information designer, wayfinding specialist and Chair of the Sign Design Society. The occasion: Wayfinding: Future Thinking, a symposium taking place on 18 September 2025 at The Building Centre in Bloomsbury, London — co-organised by the Sign Design Society and SEGD as part of the London Design Festival.

    The symposium explores key themes shaping the future of the wayfinding industry: smart cities, multisensory and inclusive design, personalised navigation in the age of agentic AI, and the role of sustainable materials and behavioural data. Presentations by Alison Richings, Ángel Sánchez, Nadine Smith, Simon Borg, Luca Ballarini & Marta Doria, and Peter Reynolds offer a diverse mix of perspectives and approaches.

    Why this event matters. What surprised us about the proposals. Why the future of wayfinding must go beyond technology. And what we would do differently next time.

    A conversation for those who see wayfinding not as a background utility, but as a strategic and experiential element of place-making, communication and design.

    Shownotes https://signdesignsociety.co.uk/the-segd-sds-2025-symposium-ldf2025-wayfinding-future-thinking

    https://londondesignfestival.com/activities/wayfinding-future-thinking

    https://www.buildingcentre.co.uk

    https://www.motasdesign.com

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    34 m
  • #68 | Wie Hinterglemm das Parkleitsystem erfolgreich umgesetzt hat
    Jul 10 2025

    Wie plant man ein Parkleitsystem, das Gäste gezielt lenkt – und gleichzeitig Betrieb, Ort und Infrastruktur entlastet? Was braucht es, damit aus vielen Einzelmaßnahmen ein funktionierendes Gesamtsystem wird?
    In dieser Folge sprechen wir mit Florian Eberharter, technischer Leiter der Hinterglemmer Bergbahnen. Die Bergbahnen waren Impulsgeber für ein Leitsystem, das gemeinsam mit motasdesign entwickelt wurde – von der Straße bis zur Piste durchdacht, getestet unter WM-Bedingungen und gestaltet mit Blick fürs Wesentliche.
    Warum sich die Investition gelohnt hat. Wie Fehlverkehr und Wildparkerei deutlich reduziert wurden. Welche Rolle Beschilderung, Schriftwahl und Regelkommunikation spielen. Was man beim nächsten Mal anders machen würde – und warum externe Perspektiven so wertvoll sind.
    Ein Gespräch für alle, die Parken nicht als Nebensache sehen, sondern als Teil des Gästeerlebnisses – und als strategische Aufgabe für Bergbahnen und Gemeinden.

    Shownotes

    https://www.saalbach.com/

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    27 m