Wer Halloween nicht mag, den holt der Butzemann
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Im Herbst wird's eng, der Elternkalender ist voll: Erst die Einschulung groß feiern, dann Erntedank, Laternenbasteln, und bald ziehen auch schon die Weihnachtswichtel ein. Und dazwischen natürlich noch Halloween! War dieses Fest früher bloßer amerikanischer Kulturimperialismus, den man höchstens aus dem Fernsehen kannte, zählt der gruselige Feiertag 2025 längst zu den Höhepunkten des Festtagskalenders für alle unter einem Meter dreißig. Und für viele darüber auch. ZEIT-Podcaster Lars Weisbrod jedenfalls ist großer Fan – schon viele Tage vor dem 31. Oktober bringt er die Kinder (und sich) mit dem Halloween-Filmklassiker "The Nightmare Before Christmas" in Stimmung. Seine Kollegin Nina Pauer hingegen steht dem Fest höchst skeptisch gegenüber, auch wenn selbst sie inzwischen mal ein Horrorfratze in einen Biokürbis schnitzt, weil's halt heute alle machen.
Woher kommt diese neue Lust an neuen Ritualen? Welche Leere, die sonst in jungen Familien klaffen würde, muss offenbar unbedingt gefüllt werden, wenn das ganze Jahr schön säuberlich in sorgfältig kuratierte Brauchtümer durchstrukturiert wird? Kann man an Allerheiligen nicht einfach in die Kirche gehen wie früher? Und warum ist ausgerechnet Halloween so ein Riesending geworden – dieses seltsame Fest, bei dem Kinder mit offenen Zombiegehirnen und blutverschmierten Vampirzähnen durch die Straßen laufen? Hat das Ganze am Ende mit der Hoffnung auf den Sozialismus zu tun?
Diesen Fragen widmen sich die beiden Hosts in der aktuellen Halloweenfolge des Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart".
Sie erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de. Weitere Links zur Folge finden Sie hier.