Savitri – Das Sonnenwort Podcast Por SRI AUROBINDO BHAVAN arte de portada

Savitri – Das Sonnenwort

Savitri – Das Sonnenwort

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„Für die Öffnung des Seelischen, für das Wachstum des Bewusstseins und selbst für die Verbesserung der Englischkenntnisse, ist es gut, eine oder zwei Seiten aus Savitri zu lesen.“ (Die Mutter) Savitri ist die Aufzeichnung eines Sehers, einer Erfahrung von nicht gewöhnlicher Art und oft sehr weit entfernt von dem, was der Verstand sieht und erfährt. Die Mutter betrachtete Savitri als „die höchste Offenbarung der Vision Sri Aurobindos“ und nannte es „das wundervolle prophetische Gedicht, das der Wegweiser der Menschheit zu ihrer künftigen Verwirklichung sein wird... Savitri zu lesen bedeutet Yoga und spirituelle Konzentration zu praktizieren. Man kann dort alles entdecken, was nötig ist, um das Göttliche zu finden.“ O Sun-Word, thou shalt raise the earth-soul to Light And bring down God into the lives of men... O Sonnenwort, du wirst die Erdenseele zum Licht erheben Und Gott herniederbringen in das Leben der Menschen... (Savitri XI.1.999-1000)SRI AUROBINDO BHAVAN BERCHTESGADENER LAND Ciencia Ciencias Sociales Espiritualidad Filosofía
Episodios
  • Das Sterbliche und die Berührung des Ewigen
    Mar 24 2026

    Studienkreis: SAVITRI – DAS SONNENWORT

    Thema: Der Gesang des Unendlichen und Ewigen || Auszüge aus Savitri

    Titel: Das Sterbliche und die Berührung des Ewigen

    Buch I – Das Buch von den Anfängen

    Canto 1 – Das Sinnbild Morgendämmerung

    Zeilen 215-240

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    25 m
  • Das Gottlicht
    Mar 8 2026

    Studienkreis: SAVITRI – DAS SONNENWORT

    Thema: Der Gesang des Unendlichen und Ewigen || Auszüge aus Savitri

    Titel: Das Gottlicht

    Buch I – Das Buch von den Anfängen

    Canto 1 – Das Sinnbild Morgendämmerung

    Zeilen 102-185

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  • Die Offenbarung und die Flamme
    Mar 1 2026

    Studienkreis: SAVITRI – DAS SONNENWORT

    Thema: Der Gesang des Unendlichen und Ewigen || Auszüge aus Sri Aurobindos Savitri

    Titel: Die Offenbarung und die Flamme

    Buch I – Das Buch von den Anfängen

    Canto 1 – Das Sinnbild Morgendämmerung

    Zeilen 48–101

    Autor und Sprecher: Wilfried Schuh

    Die Offenbarung und die Flamme

    Ein ungeformtes Bewusstsein wünschte Licht
    Und ein bloßes Ahnen sehnte sich nach ferner Wandlung.

    Als mahnte ein kindlich Finger, auf eine Wange gelegt,
    Die unachtsame Mutter des Universums
    An die unaufhörliche Bedürftigkeit der Dinge,
    So umklammerte eine junge Sehnsucht die düstere Weite.

    Unmerklich begann irgendwo ein Bruch:
    Eine lange einsame Linie zögernder Färbung
    Gleich einem vagen Lächeln, das lockt ein verödet Herz,
    Wühlte auf den fernen Saum des Lebens dunklen Schlaf.

    Von der anderen Seite der Grenzenlosigkeit angelangt,
    Spähte ein Gottheitsauge durch die stummen Untiefen;
    Ein Späher auf Erkundung von der Sonne her,
    So schien es inmitten einer schweren kosmischen Ruhe,
    Der Erstarrung einer kranken und überdrüssigen Welt,
    Nach einem einsamen und verzweifelten Geist zu suchen,
    Zu tief gefallen, um sich vergessener Seligkeit zu erinnern.

    Eingreifend in ein mentalloses Universum,
    Schlich seine Botschaft durch die widerstrebende Stille,
    Rufend das Abenteuer des Bewusstseins und der Freude,
    Und, erobernd der Natur ernüchterte Brust,
    Erzwang erneute Zustimmung zum Sehen und Fühlen.

    Ein Gedanke ward gesät in der klanglosen Leere,
    Ein Sinn ward geboren in den Tiefen der Finsternis,
    Eine Erinnerung erbebte im Herzen der Zeit
    Als würde eine längst verstorbene Seele zum Leben erweckt:
    Doch das Vergessen, das dem Falle folgt,
    Hatte die vollen Tafeln der Vergangenheit gelöscht,
    Und alles, was vernichtet wurde, musste neu errichtet
    Und alte Erfahrung neu erarbeitet werden.

    Alles kann getan werden, wenn da die Hand Gottes ist.

    Eine Hoffnung stahl sich ein, die kaum zu sein sich wagte
    In der trostlosen Gleichgültigkeit der Nacht.

    Als ob es sich anbot in einer fremden Welt
    Scheu und verwegen mit unwillkürlicher Anmut,
    Verwaist und hinausgetrieben ein Heim zu suchen,
    Ein umherirrend Wunderbares ohne einen Platz zum Leben,
    So kam in einen entlegenen Winkel des Himmels
    Die leise flehentliche Bitte einer zögerlich wundersamen Geste.

    Die anhaltende Erregung einer verklärenden Berührung
    Überzeugte die träge schwarze Stille
    Und Schönheit und Wunder brachten Gottes Gefilde durcheinander.

    Eine schweifende Hand aus blass zauberhaftem Lichte,
    Die an der Schwelle eines dahinschwindenden Augenblicks erglühte,
    Errichtete aus goldnen Paneelen und schillernden Scharnieren
    Ein Tor aus Träumen, halb offen zur Schwelle des Mysteriums.

    Eine lichte Ecke, die das Verborgene sichtbar machte,
    Zwang die blinde Unermesslichkeit der Welt zum Sehen.

    Die Dunkelheit verging und glitt wie ein fallender Umhang
    Vom ruhenden Körper eines Gottes ab.

    Dann, durch den schmalen Spalt, der zunächst
    Kaum groß genug erschien für einen Rinnsal von den Sonnen,
    Ergossen sich die Offenbarung und die Flamme.

    Das flüchtige immerwährende Zeichen tauchte oben wieder auf.

    I.1.48-101

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