[Rezensiert] Was Männer kosten: Der hohe Preis des Patriarchats (Boris von Heesen) Zusammengefasst.
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- Weiterlesen: https://german.9natree.com/read/B09ZY6WL7D/
#Patriarchat #Männlichkeit #Gleichstellung #GesellschaftlicheKosten #Gewaltprävention #WasMnnerkosten
Dies sind die Erkenntnisse aus diesem Buch.
Erstens, Patriarchat als Kostenfaktor für Gesellschaft und Staat, Ein zentrales Thema des Buches ist die Frage, wie sich patriarchale Strukturen in messbare und spürbare Kosten übersetzen. Dabei geht es nicht nur um Budgets, sondern um systematische Folgelasten, die entstehen, wenn Macht, Ressourcen und Status an traditionelle Männlichkeitsnormen gekoppelt bleiben. Der Autor zeigt, wie Ausgaben für Krisenbewältigung, Strafverfolgung, Gesundheitsversorgung oder soziale Sicherung steigen können, wenn Prävention und Gleichstellung politisch nachrangig behandelt werden. Diese Betrachtung verschiebt den Rahmen: Gleichstellung wird nicht als Zusatzprojekt verstanden, sondern als wirtschaftliche und gesellschaftliche Notwendigkeit. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen direkten Kosten, etwa Ausgaben infolge von Gewalt oder Unfällen, und indirekten Kosten, etwa Produktivitätsverluste, langfristige Erkrankungen oder geringere Teilhabe. Die Argumentation macht deutlich, dass patriarchale Muster wie Dominanzorientierung, Abwertung von Fürsorgearbeit oder die Norm des Unverletzlichen eine Infrastruktur der Ineffizienz schaffen. Wer diese Zusammenhänge erkennt, versteht Gleichstellung als Investition in Stabilität, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit. Das Thema lädt außerdem dazu ein, die Debatte über Steuergelder, Sozialpolitik und öffentliche Prioritäten neu zu führen, ohne einzelne Gruppen zu beschuldigen, sondern Strukturen zu verändern.
Zweitens, Gesundheit, Risiko und die Folgekosten traditioneller Männlichkeit, Das Buch behandelt ausführlich, wie sich Männlichkeitsnormen auf Gesundheit und Risikoverhalten auswirken und welche Konsequenzen daraus für Individuen und Systeme entstehen. Traditionelle Erwartungen, stark zu sein, Schmerz zu ignorieren oder Probleme allein zu lösen, können dazu führen, dass Männer Vorsorge seltener nutzen, später Hilfe suchen und psychische Belastungen eher verdrängen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit schwererer Krankheitsverläufe und damit die Kosten für Behandlung und Rehabilitation. Hinzu kommt ein kulturell gefördertes Risikoverhalten, das sich etwa in gefährlicheren Freizeit- und Verkehrspraktiken, Suchtverhalten oder höherer Gewaltbereitschaft ausdrücken kann. Der Autor verbindet diese Muster mit der Frage, wer die Folgen trägt: Betroffene selbst, Familien, Arbeitgeber, das Gesundheitssystem und letztlich die Allgemeinheit. Besonders relevant ist dabei die Perspektive, dass Prävention nicht nur medizinisch, sondern auch kulturell gedacht werden muss. Wenn Fürsorge, emotionale Kompetenz und frühzeitige Unterstützung als legitime Bestandteile von Männlichkeit gelten, sinkt die Wahrscheinlichkeit kostenintensiver Eskalationen. Das Thema verdeutlicht, dass Geschlechterrollen auch ein Public-Health-Thema sind und dass eine Modernisierung von Männlichkeit konkrete Vorteile für Lebensdauer, Lebensqualität und gesellschaftliche Resilienz bringen kann.
Drittens, Gewalt, Kriminalität und Sicherheit als patriarchale Nebenwirkungen, Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Gewalt und ihren Kosten, wobei das Buch die Verbindung zwischen patriarchalen Machtlogiken und erhöhter Gewaltwahrsch...
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