Episodios

  • "Outcome": Eine Hollywood-Satire ohne Biss
    Apr 17 2026

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “DTF St. Louis” verbindet Crime- und Drama-Elemente mit einem modernen Blick und entwickelt daraus eine überraschend dichte Geschichte über Beziehungen, Macht und Abgründe. Die Serie lebt von ihrer Atmosphäre und den Figuren, die mehr sind als bloße Klischees; die Dokumentation “Super/Man: The Christopher Reeve Story” ist ein bewegendes Porträt über Stärke und Würde. Ohne Pathos, aber mit großer Nähe erzählt sie von einem Leben, das weit über die ikonische Rolle hinaus Bedeutung bekommt; “Outcome” setzt auf Stil, prominente Besetzung und trockenen Humor, bleibt dabei jedoch stellenweise etwas zu sehr an der Oberfläche. Die Inszenierung stimmt, aber emotional geht der Film nicht ganz so tief, wie er könnte; “The Madison” präsentiert sich als ruhiges, atmosphärisches Ensemble-Drama, das von seinen Bildern lebt. Die Serie nimmt sich Zeit und entfaltet dabei eine stille, aber auch erzählerische Kraft.

    Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!

    Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.

    Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.

    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):

    “DTF St. Louis” - HBO Max

    “Super/Man: The Christopher Reeve Story” - HBO Max

    “The Madison” - Paramount+

    “Outcome” - Apple TV



    Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
    Más Menos
    33 m
  • Warum wir plötzlich wieder zum Mond schauen
    Apr 10 2026

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Mit Artemis II rückt der Mond wieder in den Fokus - als der Punkt, an dem Raumfahrt Geschichte schrieb. Und mit ihm die Bilder und Erzählungen, die diesen Moment bis heute tragen.

    “Die Eroberung des Mondes” von Robert Stone ist dabei mehr als ein historischer Rückblick. Die Dokumentation zeigt die Mondlandung nicht als glatte Heldengeschichte, sondern als Balanceakt zwischen politischem Druck, technischer Grenzerfahrung und menschlicher Unsicherheit. Auch “From the Earth to the Moon” verzichtet auf große Gesten und nähert sich den Apollo-Missionen über Details, über Entscheidungen und über Menschen. Die Serie versteht, dass Größe nicht im Pathos liegt, sondern in der Summe der kleinen Schritte. Und dann ist da noch “For All Mankind”, die den vielleicht spannendsten Gedanken formuliert: Was wäre gewesen, wenn wir nie aufgehört hätten, zum Mond zu fliegen?

    Im Kontext der Artemis II Mission wirken diese Werke plötzlich wieder offen, fast gegenwärtig. Nicht wie abgeschlossene Kapitel, sondern wie Erinnerungen an etwas, das wir gerade erst wieder aufnehmen.

    Die Rückkehr zum Mond ist kein Neuanfang. Sie ist eine Fortsetzung.

    Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!

    Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.

    Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.

    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):

    “Die Eroberung des Mondes” - Prime Video / Apple TV / ARTE Mediathek

    “From the Earth to the Moon” - HBO Max

    “For All Mankind” - Apple TV

    “Artemis 2 - Zurück zum Mond” - ARD Mediathek

    “Mercy (2026)” - Prime Video



    Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
    Más Menos
    39 m
  • “Daredevil: Born Again” zeigt, wie komplex ein Held sein kann
    Apr 3 2026

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Mit “Daredevil: Born Again” hat Marvel eine Figur zurückgebracht, die nicht mehr beweisen muss, wie hart sie zuschlagen kann, sondern die sich der Frage stellen muss, was von ihr übrig bleibt, wenn der Kampf nicht mehr alles ist. Genau hier setzt auch die zweite Staffel an, ohne sich in Effekten oder sinnlosem Krawall zu verlieren, sondern mit einer fast schon ungewohnten Ruhe, die dieser Serie erstaunlich gut steht.

    Charlie Cox spielt “Matt” Murdock weiterhin mit einer stillen Intensität, die nicht auf große Gesten angewiesen ist. Man sieht einen Mann, der Entscheidungen nicht mehr aus Reflex trifft, sondern aus Erfahrung. Diese Entwicklung wird zum Glück nicht tot erklärt.

    Die zweite Staffel wirkt dadurch noch geschlossener, viel konzentrierter als das, was man aus dem Genre kennt. Sie erzählt weiter, ohne sich krampfhaft neu erfinden zu wollen, und genau das macht sie so überzeugend. Keine Übertreibung, kein Selbstzweck, sondern eine klare Linie, die zeigt, dass diese Geschichte verstanden hat, worum es ihr geht.

    “Daredevil: Born Again” bleibt sich treu.

    Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!

    Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.

    Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.

    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: April 2026):

    “Daredevil (Film)” - Disney+

    “Marvel’s Daredevil” - Disney+

    “Marvel’s The Defenders” - Disney+

    “Spider-Man: No Way Home ” - Disney+

    “She-Hulk: Attorney at Law” - Disney+

    “Echo” - Disney+

    “Daredevil: Born Again” - Disney+



    Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
    Más Menos
    24 m
  • Chuck Norris: Das Ende der einfachen Antworten
    Mar 27 2026

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Der Tod von Chuck Norris markiert das Ende einer Welt, in der Probleme noch mit einem Roundhouse-Kick gelöst wurden und moralische Grauzonen ungefähr so selten waren wie Zweifel an der eigenen Männlichkeit. Seine Filme von “Missing in Action” bis “The Delta Force” waren nicht gerade bekannt für Zwischentöne. Eher für klare Fronten. Gut gegen Böse, Amerika gegen den Rest, und mittendrin ein Mann, der aussah, als hätte er mit Diplomatie ungefähr so viel zu tun wie ein Vorschlaghammer mit Feinarbeit.

    Das war schon damals nicht ganz unproblematisch. Diese einfachen Weltbilder, diese Härte, diese Art von Heldentum löst heute eher Stirnrunzeln als Applaus aus. Und trotzdem hat man es sich angeschaut. Vielleicht gerade deswegen. Weil es so radikal eindeutig war. Und dann war da noch “Walker, Texas Ranger”. Im Grunde die Verlängerung dieser Haltung ins Fernsehen, nur mit etwas mehr Moralpredigt zwischen zwei Faustschlägen. Chuck Norris war kein Schauspieler im klassischen Sinne. Er war ein Symbol. Für eine Zeit, die sich die Welt gern einfacher gemacht hat, als sie war.

    Und vielleicht ist genau das sein Vermächtnis. Ein Stück Popkultur, das heute gleichzeitig Kult und Kommentar ist und bei dem man nicht so genau weiß, ob man es ernst nehmen oder einfach nur darüber schmunzeln soll.

    Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!

    Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.

    Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.

    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: März 2026):

    “The Octagon” - WOW/Sky

    “McQuade, der Wolf” - WOW/Sky

    “Missing in Action” - WOW/Sky

    “Missing In Action II: The Beginning” - WOW/Sky

    “Braddock: Missing in Action III” - WOW/Sky

    “Cusack - Der Schweigsame” - WOW/Sky

    “Invasion U.S.A.” - WOW/Sky

    “The Delta Force” - WOW/Sky

    “Delta Force 2: The Colombian Connection” - WOW/Sky

    “Sidekicks” - Joyn



    Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
    Más Menos
    50 m
  • "Kacken an der Havel": Wirklich witzig oder nur bemüht?
    Mar 20 2026

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “Kacken an der Havel” ist bemüht-provokante deutsche Satire, die auf derbe Pointen setzt, dabei aber selten über platte Geschmacklosigkeit hinauskommt. Vieles wirkt zu gewollt und trifft nur selten; die spanische Serie “Jene Nacht” von Jason George hingegen ist ein solider Thriller. Die Show entwickelt aus einer einzigen Nacht ein dichtes Netz aus Geheimnissen und Spannungen, das weitgehend überzeugt; die ABC-Serie “Lord of the Flies” bleibt deutlich hinter ihrem Anspruch zurück: Die Neuinterpretation des Roman-Klassikers wirkt erstaunlich oberflächlich, die Figuren bleiben blass und die gesellschaftliche Fallhöhe wird eher behauptet als packend erzählt.

    Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!

    Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.

    Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.

    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: März 2026):

    “Kacken an der Havel” - Netflix

    “Jene Nacht” - Netflix

    “Lord of the Flies” - WOW/Sky



    Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
    Más Menos
    34 m
  • "War Machine": Wenn Popcorn-Action einfach funktioniert
    Mar 13 2026

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “Young Sherlock” von Guy Ritchie erzählt die frühen Jahre des berühmten Detektivs und zeigt ihn als hochbegabten Studenten, der erstmals in ein komplexes Rätsel aus Verbrechen und Intrigen gerät; “War Machine” mit Alan Ritchson ist dagegen schnörkellose Action: Ein Soldat gerät in einen militärischen Einsatz, der sich plötzlich als Kampf gegen eine außerirdische Bedrohung entpuppt; der Dokumentarfilm “Melania” über Melania Trump wiederum wirkt erstaunlich glatt: Statt kritischer Einordnung dominiert eine kontrollierte Selbstdarstellung, die mehr inszeniert wirkt, als dass sie etwas hinterfragt.

    Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!

    Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.

    Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.

    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: März 2026):

    “Young Sherlock” - Prime Video

    “War Machine” - Netflix

    “Melania” - Prime Video



    Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
    Más Menos
    42 m
  • "The Bluff": Piraten ohne Wind in den Segeln
    Mar 6 2026

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    “Die Bleikinder” erzählt von einem Umwelt- und Medizinskandal im Polen der 1970er-Jahre, als eine Ärztin entdeckt, dass Kinder durch Industrieabfälle schwer vergiftet werden; “Man on the Run” blickt auf Paul McCartney nach dem Ende der “Beatles” und zeigt, wie er mit seiner Band “Wings” eine zweite Karriere aufbaut; “The Pitt” begleitet eine Gruppe Ärztinnen und Ärzte durch eine gnadenlose Schicht in einer überlasteten Notaufnahme; “The Bluff” dagegen ist ein erstaunlich inspirationsloses Abenteuer: trotz großer Kulisse bleibt der Film spannungsarm, die Figuren bleiben blass und vieles fühlt sich nach müder Genre-Routine an.

    Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!

    Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.

    Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.

    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: März 2026):

    “Die Bleikinder” - Netflix

    “Man on the Run” - Prime Video

    “The Pitt” - HBO Max

    “The Bluff” - Prime Video



    Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
    Más Menos
    36 m
  • "Famous Last Words": Eric Danes letzte Offenheit
    Feb 27 2026

    Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:

    Vier Titel zwischen Abschied, Beziehungsökonomie und Sommergrusel: “Famous Last Words” zeigt Eric Dane in einem Gespräch, das durch seine Offenheit und Verletzlichkeit berührt - ein starkes Konzept, das emotional trifft, stellenweise jedoch spürbar auf Wirkung hin inszeniert ist; “Was ist Liebe wert - Materialists” seziert moderne Partnersuche mit kühler Präzision und lebt von der kontrollierten Zurückhaltung von Dakota Johnson; auch “Daddio” setzt ganz auf Johnsons Präsenz in einem dialoggetriebenen Kammerspiel - reduziert, intensiv und zum Glück nicht immer bequem; “Monster Summer” hingegen bleibt trotz Retro-Versprechen erschreckend blutleer, dramaturgisch vorhersehbar und eher wie ein müder Abklatsch besserer Vorbilder als ein eigener, überzeugender Film.

    Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!

    Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.

    Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.

    Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Februar 2026):

    “Famous Last Words” - Netflix

    “Was ist Liebe wert – Materialists” - Netflix

    “Daddio” - Prime Video

    “Monster Summer” - Prime Video



    Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
    Más Menos
    25 m