LandAussichten Podcast Por Andreas Hermes Akademie arte de portada

LandAussichten

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De: Andreas Hermes Akademie
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Unsere Abteilung Entwicklung ländlicher Räume steigt jetzt auch mit der Reihe „LandAussichten“ in den AHA-Podcast ein. Wir werfen einen genauen Blick auf die vielfältigen Themen und Fragestellungen, die die ländlichen Räume in Deutschland beschäftigen. Ehrenamt, Landnutzung, Zukunftsbilder oder neue Narrative – gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus den ländlichen Räumen werden diese und weitere Bereiche genauer unter die Lupe genommen.

Einmal im Monat ist eine neue Folge auf allen gängigen Plattformen zu hören (z. B. Apple Podcasts, Spotify sowie auf unserem YouTube-Kanal).

Andreas Hermes Akademie (AHA) im Bildungswerk der Deutschen Landwirtschaft e.V.
Ciencias Sociales
Episodios
  • #43 - Coworking auf dem Land: Wohin geht die Reise?
    Jan 13 2026

    Noch vor 10 Jahren war das Konzept eher typisch für urbane Szenekieze wie Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Mittlerweile finden sich in vielen Landgemeinden und Kleinstädten in Bahnhöfen, Schulen oder anderen umgenutzten Gebäuden CoWorking Spaces. Hier wird gemeinschaftlich und flexibel gearbeitet, sich ausgetauscht und neue Orte der Begegnung geschaffen.

    Einer, der an der Verbreitung von CoWorking Spaces auf dem Land nicht ganz unschuldig ist, ist Tobias Kremkau. Er ist unser Gast in der neuen Folge LandAussichten und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen New Work und CoWorking im Kontext ländlicher Räume. Als Berater für die Genossenschaft CoWorkLand unterstützt er Betreiber*innen von Coworking Spaces, schreibt Studien und begleitet Projektgruppen, die sich auf den Weg gemacht haben, neue Arbeits- und Begegnungsorten auf dem Land zu schaffen.

    Im Gespräch mit Louis Schlag gibt er Einblicke aus seinem beruflichen Alltag, teilt seine Begeisterung für das Thema und macht die Herausforderungen und Chancen deutlich, die mit der Schaffung und dem Betrieb von CoWorking Spaces einhergehen. Besonders geht es dabei darum, wie vielfältig ländliche CoWorking Gemeinschaften sind und welche Bedeutung CoWorking-Spaces und MehrWertOrten als Begegnungsorte und Andockorte für die regionale Entwicklung tragen. Abschließend haben wir auch über die Veränderungen des Konzepts in den letzten Jahren gesprochen und darauf geblickt, wie sich seine eigene Philosophie zum Thema verändert hat.

    Weitere Informationen und weiterführende Links zur Episode findet ihr hier:

    · Mehr zur CoWorkLand eG erfahrt ihr auf ihrer Website unter: https://coworkland.de/

    · Zum Konzept der MehrWertOrte lest ihr unter: https://coworkland.de/mehrwertorte/

    · Die von Tobias angesprochene Studie zu Coworking im ländlichen Raum, inkl. Typologie, Trends und Beschreibung findet ihr unter: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/user_upload/Coworking_im_laendlichen_Raum.pdf

    · Wo die zentralen Erfolgsfaktoren der Gründung liegen, lässt sich in der Broschüre "Coworking auf dem Land – Wie es gelingt und was es dafür braucht" nachlesen: https://www.bmleh.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/coworking-land-bule.html

    Wir freuen uns auf eure Gedanken und Kommentare zur Episode!

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    41 m
  • #42 – Ein Kiosk für die Gesundheit
    Dec 9 2025

    #42 – Ein Kiosk für die Gesundheit

    In der heutigen Folge von "LandAussichten" nehmen wir euch mit zu den Gesundheitskiosken in Thüringen – Orte, an denen Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum neu gedacht wird. Diese Kioske sind mehr als nur medizinische Anlaufstellen: Sie verbinden Beratung, Prävention und Telemedizin mit sozialer Vernetzung und schaffen Begegnungsräume, in denen Menschen unkompliziert Antworten auf Fragen zu Gesundheit und Alltag finden. Sie schließen Versorgungslücken, erleichtern den Zugang zu Ärzt:innen und vernetzen die Menschen vor Ort.

    Unsere Gäste, Christopher Kaufmann, Bürgermeister und Initiator der Gesundheitskioske, und Kerstin Faber, Planerin und frühere Projektleiterin bei der IBA Thüringen, berichten aus erster Hand von der Entstehung, den architektonischen und sozialen Aspekten sowie der Akzeptanz der Kioske in der Bevölkerung. Diese Kioske agieren wie kleine Trabanten, die Informationen aus der Region aufnehmen und weitergeben, und sind Teil eines größeren Netzwerks, das medizinische Versorgung, Beratung und Gemeinschaft miteinander verbindet. Die Gestaltung, Sichtbarkeit und die Einbindung der Bevölkerung sind entscheidend für ihren Erfolg. Die Kioske sind dabei bewusst so angelegt, dass sie Menschen zusammenbringen, Beteiligung ermöglichen und den ländlichen Raum stärken. Statt einer Eistüte weht am Kiosk ein kleines Fähnchen mit ‚Offen‘, das den Weg weist und zum Eintreten einlädt.

    Im Gespräch geht es um die Vision einer ganzheitlichen Gesundheitsversorgung, die weit über Medizin hinausgeht. Diese zielt darauf ab, den Alltag der Menschen insgesamt zu erleichtern und soziale Belange stärker einzubeziehen. Wir diskutieren, wie Architektur, Vernetzung und Technologie Brücken zwischen medizinischer Versorgung, Telemedizin und sozialer Teilhabe schlagen können, welche Chancen sich durch regionale Netzwerke ergeben und wie kleine Impulse in ländlichen Räumen große Wirkung entfalten. Besonders deutlich wird, dass die Umsetzung solcher Projekte Mut, Experimentierfreude und langfristiges Engagement erfordert – und dass selbst scheinbar kleine Maßnahmen, wie ein gut gestalteter, sichtbarer Kiosk, nachhaltige Veränderungen vor Ort bewirken können.

    Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, wie Gesundheitskioske die Gesundheitsversorgung in Thüringen neu denken und ländliche Räume stärken, hört rein!

    Für vertiefende Infos zum Projekt und den Inhalten des Gesprächs empfehlen wir:

    • Die Website der Projektinitiatorin – Stiftung Landleben / Gesundheitskioske: http://www.stiftung-landleben.de/unsere-partner/gesundheitskioske.html
    • Die Projektübersicht der IBA Thüringen / Region Seltenrain zum Thema Gesundheitskioske: https://iba-thueringen.de/projekte/region-seltenrain-gesundheitskioske
    • Ein Fachbeitrag im Onlinemagazin Baunetzwissen zum Thema Gesundheitskioske: https://www.baunetzwissen.de/sonnenschutz/objekte/sonderbauten/gesundheitskioske-in-thueringen-8186002
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    1 h
  • #41 - Wissenschaftskommunikation und Ländliche Räume? Heimspiel Wissenschaft!
    Nov 11 2025

    Im Rahmen unserer Rural Science Slams bringt die Andreas Hermes Akademie aktuelle Forschung zu ländlichen Räumen in die Hauptstadt. Aber wer bringt eigentlich Wissenschaft, Kommunikationsformate, Inhalte und Ideen aus der Forschung aufs Land, wo doch die meisten Forschungseinrichtungen in Städten angesiedelt sind?

    In dieser Episode unseres Podcasts "Landaussichten" diskutieren Louis Schlag und Philipp Schrögel über die Herausforderungen und Chancen der Wissenschaftskommunikation in ländlichen Räumen. Sie beleuchten das Projekt "Heimspiel Wissenschaft", das darauf abzielt, Wissenschaftsinhalte auch für die Bevölkerung in ländlichen Regionen zugänglich zu machen. Hierbei nutzt das Projekt persönliche Verbindungen, in dem es Forschende, die aus ländlichen Regionen stammen, für einen Vortrag in die heimische Kneipe, Vereinsheim oder Feuerwehrhaus zurückbringt.

    Im Gespräch teilt Philipp Schrögel Anekdoten und Highlights aus den „Heimspielen“ und betont die Bedeutung des lokalen Bezugs und persönlichen Kontakts für den Erfolg solcher Formate. Dabei geht es um das Ernstnehmen kultureller Barrieren zwischen Stadt und Land, warum eine Moderation und ein Rahmen entscheidend sind und wie das Projekt und der Ansatz auch die Bildungsmobilität in Deutschland stärken kann.

    Heimspiel Wissenschaft war ein gemeinsames Projekt der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der con gressa GmbH und dem #Wisskomm Lab am Käte Hamburger Kolleg für Apokalyptische und Postapokalyptische Studien (CAPAS) der Universität Heidelberg. Gefördert wurde es ursprünglich durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Mittlerweile wird der Ansatz von einzelnen Hochschulen weitergeführt. Auch die Max Planck-Gesellschaft hat das Format aufgegriffen und organisiert Heimspiele mit Forschenden aus Max Planck-Instituten.

    Aus dem Gespräch lassen sich verschiedene Kernpunkte mitnehmen:

    · Die Wissenschaft genießt in Deutschland ein moderat positives Vertrauen.

    · Die persönliche Geschichte und der Bezug der Vortragenden spielen eine wichtige Rolle für das Gelingen der Veranstaltungen.

    · Etablierten mobilen WissKommformaten wie Wanderausstellungen fehlt es häufig an persönlichen Verbindungen in die Gemeinden hinein.

    · Das Setting und die Örtlichkeit spielen eine wichtige Rolle: Bekannte Begegnungsorte wie Kneipen oder Vereinsheime schaffen eine Atmosphäre des Vertrauens und erleichtern damit den Austausch.

    · Wissenschaftskommunikationsveranstaltungen in ländlichen Räumen sind oft erfolgreicher, je kleiner die Gemeinde ist.

    · Es gibt ein großes Interesse an Wissenschaft in ländlichen Regionen und vergleichbare Angebote sind in ländlichen Räumen oft begrenzt.

    · In den Veranstaltungen geht es nicht immer nur um die Inhalte, sondern auch um die Biografien und Werdegänge der Forschenden.

    · Die Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation liegen in der Finanzierung und Zeit der Forschenden.

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    40 m
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