Episodios

  • 28 Tage, Wochen, Jahre - Das Franchise im Kulturdisco-Deep Dive (Teil 2/3)
    Jan 30 2026
    Nach 28 Days Later geht’s bei Art und Tom weiter in der Apokalypse – diesmal mit „28 Weeks Later“. Mehr Budget, mehr Militär, mehr Eskalation. Und vor allem: mehr Streitpotenzial. Denn während der Rage-Virus wieder ausbricht, brechen bei Kulturdisco diesmal ganz andere Dinge auf: Geschmack, Erwartungen und die große Frage, was eine gute Fortsetzung eigentlich leisten muss. Ist 28 Weeks Later ein unterschätzter Franchise-Baustein? Oder ein Film, der die falschen Entscheidungen trifft – trotz starker Momente? Art und Tom kommen diesmal überhaupt nicht überein. Und genau deshalb wird’s interessant: Es geht um Tonwechsel, Figuren, Horror-Logik, die berühmte Eröffnungssequenz – und darum, warum manche Filme sich anfühlen wie ein sauber geplanter Kontrollverlust. Eine Folge über Endzeitkino, enttäuschte Hoffnungen, überraschende Highlights – und das beruhigende Gefühl, dass man sich auch bei Weltuntergang noch gepflegt widersprechen kann.
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    1 h
  • 28 Tage, Wochen, Jahre - Das Franchise im Kulturdisco-Deep Dive
    Jan 16 2026
    Nach kurzer Winterpause melden sich Art und Tom zurück – und zwar direkt aus der Apokalypse. Pünktlich zum Kinostart von „28 Years Later – The Bone Temple“ graben sie sich durch die Geschichte eines der einflussreichsten Horror-Franchises der letzten Jahrzehnte. Vom ikonischen „28 Days Later“ über das oft unterschätzte „28 Weeks Later“ bis hin zur Frage, warum diese Welt auch Jahre später noch funktioniert: Art und Tom schauen sich alle Filme an, sprechen über Angst als Zeitdiagnose, über Zombies (die eigentlich keine sind), über Rage, Gesellschaft und das britische Talent, Endzeit erstaunlich nüchtern aussehen zu lassen. Was macht diese Reihe so langlebig? Warum fühlt sie sich heute vielleicht sogar aktueller an als damals? Und braucht man wirklich noch einen weiteren Teil – oder genau jetzt erst recht? Eine Folge über Virusfilme, kulturelle Nachwirkungen und das schöne Gefühl, dass man nach einer Pause einfach wieder dort weitermachen kann, wo alles angefangen hat: bei Kultur, Gespräch und ein bisschen Untergang.
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    59 m
  • Turnstile entschlüsselt - Ein Kulturdisco-Experiment (Teil 2/2)
    Dec 19 2025
    In der letzten Folge wollten Art und Tom eigentlich nur eine einfache Frage klären: Warum sind Turnstile so erfolgreich? Hardcore? Pop? Euphorie mit Moshpit-Garantie? Dann mussten die Kinder ins Bett. Jetzt, in Teil 2 der Episode, wird das Projekt wieder aufgenommen – und zwar kompromisslos. Art hat beschlossen (und beschlossen heißt: endgültig), dass man Turnstile nur versteht, wenn man die komplette Diskografie hört. Von den frühen Releases über stilistische Verschiebungen bis zu dem Punkt, an dem plötzlich alle mitfühlen, die eigentlich nie Hardcore gehört haben. Tom stellt sich der Geduldsprobe. Gemeinsam arbeiten sich beide durch Songs, Phasen und Stimmungen, sprechen über Szenegrenzen, Sound-Öffnungen und die Frage, ob Turnstile überhaupt noch Hardcore sind? Eine Folge über Entwicklung, Energie und die seltsame Magie einer Band, die gleichzeitig laut, zugänglich und ernsthaft euphorisch ist.
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    1 h y 24 m
  • Turnstile entschlüsselt - Ein Kulturdisco-Experiment (Teil 1/2)
    Dec 5 2025
    Turnstile sind gerade überall: ausverkaufte Hallen, explodierende Social-Feeds, Post-Hardcore-Ekstase. Und während das Internet versucht, die Energie dieser Band in Worte zu fassen (Spoiler: unmöglich), machen Art und Tom das, was Kulturdisco am besten kann: Sie wollen’s wissen. Wirklich wissen. Art hat nämlich eine Theorie: Man versteht Turnstile erst dann, wenn man die komplette Diskografie hört – von den frühen EPs bis zur Stadion-euphorischen Glow On. Das Problem: Dafür braucht man Geduld. Und wer muss die aufbringen? Genau: Tom. Gemeinsam graben sich Art und Tom durch Riffs, Rausch, Rhythmus und Radau, sprechen über Turnstiles radikale Positivität, ihre Hardcore-Wurzeln, ihr Popgefühl, ihre Live-Mystik und diesen ganz bestimmten Optimismus, der niemanden ausschließt. Eine Reise durch Songs, Stile, Schweiß – und die Frage: Was macht diese Band so gut? Und warum fühlen sich alle plötzlich zehn Jahre jünger? Zwei Teile. Zwei Kapitel Euphorie. Eine Band, die sich weigert, stillzustehen. Und zwei Podcaster, die das Geheimnis entschlüsseln wollen – oder zumindest glücklich scheitern.
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    51 m
  • Kulturdisco schenkt ein: Vier Rettungsringe fürs Weihnachtsfest
    Nov 24 2025
    Weihnachten kommt immer überraschend – wie Verwandtschaft, die plötzlich „schon auf dem Weg“ ist. Und während draußen Lichterketten brennen, brennen drinnen die Nerven: Was soll man bloß schenken? Art und Tom haben die Antwort. Genauer: vier Antworten, sorgfältig kuratiert, kulturfestlich verpackt und garantiert Weihnachtsbaum-tauglich: 1) Cat Power Sings Dylan: The 1966 Royal Albert Hall Concert (2023): Für alle, die Bob Dylan lieben, Cat Power lieben – oder zumindest so tun, als wären sie schon immer in der Royal Albert Hall gewesen. 2) Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind: Der ideale Roman für alle, die gerne in E-Mails lieben, aber nicht in Meetings. 3) Paul Lynch – Das Lied des Propheten: Für alle, die sich gern existenziell erschüttern lassen – literarisch, nicht familiär. Intensiv, preisgekrönt und garantiert eindrücklicher als jeder Gutschein. 4) Caleb Carr – Die Einkreisung (als Hörbuch): Historische Ermittlungen, dunkle Ecken New Yorks und die perfekte Begleitung für winterliche Bahnhofsfahrten. Vier Tipps, die Weihnachten retten. Oder zumindest stilvoller scheitern lassen. Die Kulturdisco wünscht: Frohes Schenken!
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    1 h y 9 m
  • Tom reagiert: Possession – Liebe, Schleim und andere Dämonen
    Nov 11 2025
    In dieser Folge wagt Art ein Experiment – und Tom ist das Versuchskaninchen. Das neue Format heißt „Tom reagiert“: ein Thema, das Tom vorher nicht kennt. Kein Skript, keine Vorbereitung – nur blanke Reaktion. Diesmal trifft es Andrzej Żuławskis Kultfilm „Possession“ (1981), mit Isabelle Adjani und Sam Neill in den Hauptrollen. Ein psychosexuelles Beziehungsdrama, ein Horrorklassiker, ein Grenzgang zwischen Körper, Religion und Wahnsinn. Art hat den Film nicht zufällig ausgewählt: Tom's Skepsis gegenüber Herzogs „Nosferatu“ musste schließlich Konsequenzen haben. Also gibt’s jetzt Berlin, Dämonen, Tentakel und eine Ehekrise, die außer Kontrolle gerät. Was folgt, ist ein Gespräch über Ekstase, Ekel und Emotion – über die Frage, warum Possession so verstörend wie faszinierend bleibt, und ob Kunst eigentlich weh tun darf.
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    1 h y 9 m
  • Zwischen Satzzeichen und Schweigen – Lydia Davis und die Kunst des genauen Lesens
    Oct 24 2025
    Diesmal hat die Kulturdisco literarischen Besuch: Lydia Davis ist da – also, zumindest in Buchform. „Unsere Fremden“ ist eine Sammlung so kurzer Geschichten, dass man fast blinzeln muss, um sie zu erwischen. Dafür bleibt genug Zeit, um sich zu fragen: Was macht eine gute Miniatur aus? Warum übersetzt Lydia Davis am liebsten selbst? Und wie klingt eigentlich Fremdheit, wenn man sie laut liest? Art und Tom haben sich dafür Verstärkung geholt: Suse, Germanistin, Literaturfan und Expertin im genauen Lesen. Zusammen wird diskutiert, gelacht, seziert – und manchmal einfach geschwiegen, weil Lydia Davis das so wollen würde. Ein Gespräch über Sprache, Schweigen und das große Ganze im ganz Kleinen.
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    1 h y 2 m
  • 1994 – Das Jahr, das Rockmusik unsterblich machte? (Teil 5/5)
    Oct 10 2025
    Sechs letzte Kapitel in einem Jahr, das einfach nicht aufhören wollte, groß zu klingen. Im großen Finale ihrer Reise durch 1994 tauchen Art und Tom noch einmal tief ein – in Sounds zwischen Aggression, Groove, Experiment und Emotion. Obituary bringen mit "World Demise" den Tod zum Grooven, Soul Coughing mischen auf "Ruby Vroom" Jazz, Sampling und Spoken Word zu urbanem Popwahnsinn. "Blowout Comb" von Digable Planets öffnet das Fenster zum Hip-Hop der Zukunft, während Sunny Day Real Estate mit "Diary" den Grundstein für Emo legen. Sonic Youth zerlegen auf "Experimental Jet Set, Trash and No Star" die Popformel in schillernde Fragmente – und Mother Tongue liefern mit ihrem selbstbetitelten Album ein vergessenes Juwel zwischen Funk, Alternative und Wucht. Und diesmal wagen Art und Tom den entscheidenden Schritt. Nach all den Klassikern, Geheimtipps und Überraschungen versuchen sie, die große Frage endlich zu beantworten: War 1994 wirklich das beste Jahr in der Geschichte der Rockmusik? Oder einfach das letzte, in dem alles möglich schien?
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    1 h y 11 m