Episodios

  • Folge 10: Lacans Epistemologie im Deutschrap – Fler: „Lifestyle der Armen und Gefährlichen“
    Mar 1 2026

    Deep Dive PodcastLacans Epistemologie im Deutschrap – Fler: „Lifestyle der Armen und Gefährlichen“

    Diese Deep-Dive-Episode wurde mit Unterstützung von NotebookLM produziert und verbindet KI-gestützte Wissensaufbereitung mit kulturwissenschaftlicher Analyse.

    Im Zentrum steht eine erkenntnistheoretische Untersuchung des Songs „Lifestyle der Armen und Gefährlichen“ von Fler aus der Perspektive der Psychoanalyse Jacques Lacans.

    Die Episode analysiert, wie sich im Deutschrap zentrale Dimensionen lacanianischer Erkenntnistheorie artikulieren:

    • Das Imaginäre – Identität als Inszenierung von Erfolg, Status und Luxus

    • Das Symbolische – Sprache, Macht und die performative Rebellion gegen autoritative Bedeutungsordnungen

    • Das Reale – die „Beton“-Existenz als Erfahrung des Nicht-Integrierbaren, das sich Reflexion und Symbolisierung entzieht

    Deutschrap erscheint dabei nicht nur als Musikgenre, sondern als epistemischer Erfahrungsraum, in dem Subjekte ihr Verhältnis zu Welt, Macht und Selbst performativ herstellen.

    Der Podcast greift zentrale Ergebnisse aus dem kommenden Buch auf:

    Bildung im Takt – Subjektivierung, Ästhetik und Erkenntnis: Deutschrap als Gegenstand integrativer Bildungsforschung

    von
    David Kergel · Birte Heidkamp-Kergel · Jules El-Khatib

    Das Projekt versteht Deutschrap als eigenständigen Bildungs- und Erkenntnisraum, in dem ästhetische Praxis, gesellschaftliche Erfahrung und Subjektivierungsprozesse ineinandergreifen. Popkultur wird hier nicht als Gegenstand von Bildung analysiert, sondern als Ort ihrer Hervorbringung.

    • Lacans Epistemologie verständlich erklärt

    • Subjektivierung im Gangsta-Rap

    • Deutschrap als Raum von Erkenntnis und Bildung

    • Ästhetik, Macht und Identität

    • KI-gestützte Wissenschaftskommunikation mit NotebookLM

    Für alle, die sich interessieren für:

    Psychoanalyse · Bildungsforschung · Kultursoziologie · Deutschrap · Philosophie · Kritische Gesellschaftsanalyse · Digitale Wissensformate


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    24 m
  • Folge 9 - noch ein toller Podcast zu dem Band Inklusionsräume und Diversität im digitalen Zeitalter ... hören beweist Stil!
    Feb 20 2026

    Dieser Podcast greift zentrale Denkbewegungen aus dem Band
    „Inklusionsräume und Diversität im digitalen Zeitalter“ von David Kergel auf.

    Das Buch analysiert die Tiefenstruktur digitaler Gesellschaft: die Standardisierung von Differenz, die epistemischen Voraussetzungen von Diversitätspolitik und die Formierung des Subjekts im Spannungsfeld von Macht und Digitalisierung.

    Statt Diversity als Managementinstrument zu behandeln, entwickelt der Band eine sozio-epistemologische und bildungsethische Perspektive auf Inklusion im digitalen Zeitalter.

    🎧 Produziert mit Google NotebookLM.

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    15 m
  • Folge 8 - Podcast zum dem Band Inklusionsräume und Diversität im digitalen Zeitalter ... es wird toll... unbedingt hören!
    Feb 20 2026

    Dieser Podcast basiert auf dem Band
    „Inklusionsräume und Diversität im digitalen Zeitalter. Sozio-Epistemologie und Ethik einer Subjektformation“von David Kergel.

    Er verdichtet zentrale Argumente des Buches und entfaltet eine Analyse moderner Wissensordnungen: Wie werden Diversität und Inklusion im digitalen Zeitalter gedacht? Welche Formen von Subjektivität entstehen durch digitale Ordnungen, Normalisierung und Macht?

    Im Mittelpunkt steht die Idee des Inklusionsraums als ethisch-politische Perspektive auf Gegenwartsgesellschaft.

    🎧 Diese Audiofassung wurde mit Google NotebookLM generiert.

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    14 m
  • Folge 7: Erziehung zu Wut - noch ein toller Podcast zu einem noch tolleren Buch
    Feb 19 2026

    Wie formt Gesellschaft Charakter?
    Und wie wird aus Verunsicherung politische Affektökonomie?

    Dieser Podcast greift zentrale Gedanken aus „Erziehung zur Wut“ von David Kergel auf und untersucht, wie bürgerliche Leistungsnormen, symbolische Ordnungen und Erziehungskonstellationen autoritäre Dynamiken hervorbringen.

    Im Fokus stehen die Genealogie des bürgerlichen Subjekts, die Standardisierung von Individualität und die Transformation von Angst in gesellschaftliche Wut.

    Nicht moralisch.
    Nicht polemisch.
    Sondern machttheoretisch fundiert.

    Die Audiofassung wurde mit Google NotebookLM produziert.

    Gesellschaft verstehen heißt: ihre Subjektformationen lesen lernen.

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    18 m
  • Folge 6: Erziehung zur Wut I - Der Podcast zum Buch
    Feb 19 2026


    Warum wird aus Angst Moralismus?
    Warum kippt bürgerliche Ordnung in autoritäre Wut?

    Dieser Podcast basiert auf dem Buch „Erziehung zur Wut“ von David Kergel und analysiert die Tiefenstruktur bürgerlicher Gesellschaft: die Standardisierung des Ichs, die Rolle von Erziehung als Disziplinierung – und die Figur des Wutbürgers als Symptom unserer Zeit.

    Keine Empörung, sondern Analyse.
    Keine Schlagzeilen, sondern Strukturkritik.

    Produziert wurde diese Audiofassung mit Google NotebookLM.

    Theorie trifft Gegenwart. Macht trifft Subjekt. Wut wird erklärbar.

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    15 m
  • The Subaltern Speak in Digital Times - Folge 5
    Feb 22 2025

    Fachbegriffe ermöglichen einen analytischen Zugang zur sozialen Wirklichkeit. Begriffe ermöglichen die Selbstbeschreibung/Identifikation von Akteuren sowie die Entwicklung von Interventionsmöglichkeiten. Hier setzt die Diskussion dieser Podcast-Episode an. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit dem Begriff Subaltern. Ausgangspunkt ist die Frage, ob der Begriff Subaltern abwertende/stigmatisierende Implikationen enthält oder eine Emanzipation von sozialen Akteuren ermöglicht, die nicht diskursiv angemessen oder gar nicht repräsentiert worden sind. Die Diskussion hierum führen in alphabetischer Reihenfolge Jakob Graf, David Kergel und Stephan Schneider.

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    1 h y 11 m
  • The Subaltern Speak in Digital Times - Folge 4
    Feb 22 2025

    Wir leben in einer Welt, in der oft zwischen „rosa“ und „hellblau“ unterschieden wird – von geschlechtsspezifischen Produkten wie Windeln und Überraschungseiern bis hin zu Studien, in denen Mediennutzung strikt in „männlich“ und „weiblich“ kategorisiert wird. Solche Beispiele zeigen, dass queere Identitäten in unserer Gesellschaft noch immer unzureichend repräsentiert sind.

    Erst seit Kurzem werden trans- und queerfeindliche Straftaten systematisch erfasst. Täglich werden durchschnittlich etwa zwei Übergriffe gemeldet – wobei Experten von einer erheblichen Dunkelziffer ausgehen. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) schätzt diese Dunkelziffer auf bis zu 9 %.

    Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Welche Rolle spielt die digitale Welt in einer oft gewaltvollen Lebensrealität? Bieten digitale Medien einen Schutzraum oder fungieren sie als Plattform für ungeschützte Anfeindungen? Diesen Fragen gehen wir heute mit Dr. Krell nach.

    Ein Blick auf die Zahlen des Bundesinnenministeriums zeigt die Dringlichkeit des Themas:
    Im Jahr 2020 wurden – bis zum 31.01.2021 – insgesamt 204 Straftaten im Bereich „Geschlecht/Sexuelle Identität“ erfasst, darunter 40 Gewaltdelikte mit transfeindlichen Motiven. Im Unterthemenfeld „Sexuelle Orientierung“ registrierte man 578 Straftaten, davon 114 als homophob motivierte Gewaltdelikte. Insgesamt ergaben sich 782 Hasskriminalitätsdelikte gegen LSBTI-Personen – darunter 154 Gewaltdelikte –, was einem Anstieg von 36 % gegenüber 2019 entspricht. Drei schwulenfeindlich motivierte Morde blieben dabei unberücksichtigt.

    Diese Zahlen verdeutlichen die Herausforderungen bei der Erfassung von Hasskriminalität, da viele Delikte als rechtsmotiviert oder unklar zugeordnet werden. Die offiziellen Daten für 2021 folgen Anfang Mai.

    Verpassen Sie nicht dieses Gespräch, in dem wir gemeinsam mit Dr. Krell die Rolle der digitalen Welt als Schutzraum und als Spiegel gesellschaftlicher Vorurteile beleuchten.

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    59 m
  • The Subaltern Speak in Digital Times - Folge 3
    Feb 22 2025

    Heute begrüßen wir Cati Aal – Autorin von Frauen und Digitalität. In ihrem neuen Buch beleuchtet sie, wie Lehrkräfte aktiv die Digitalisierung an Schulen gestalten können. Sie hinterfragt, warum IT-Beauftragte oft männlich besetzt sind, und diskutiert gemeinsam mit Fachexpert:innen, wie weibliche Lehrkräfte als zentrale Akteure der schulpädagogischen Transformation gestärkt werden können. Tauchen Sie mit uns ein in spannende Perspektiven und innovative Ansätze der digitalen Bildung.

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    48 m