Folge 1392: THE BOSTON STRANGLER - Interpretation eines Frauenmörders
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Und so ist THE BOSTON STRANGLER mehr eine Interpretation als eine möglichst akkurate Wiedergabe eines echten Falls (wie zum Beispiel Finchers ZODIAC). Albert DeSalvo (Tony Curtis) wird gezeigt als ein Mörder mit Persönlichkeitsstörung, der erst in den Vernehmungen der Polizei ahnt, dass in ihm der Mörder steckt.
Erst einmal nimmt sich der Film die Zeit, die mühsame und wenig erfolgreiche Ermittlungsarbeit zu zeigen – gerade hier wird sichtbar, dass der Film aus einer Zwischenzeit stammt: Die 1950er mit ihrem klaren Weltbild sind vorbei, es ist zu spüren, dass die Welt sich ändern wird, aber die „Revolutionen“ kommen erst noch. Die Polizisten (stark: Henry Fonda und George Kennedy) sind die Soldatengeneration des Zweiten Weltkriegs. Jetzt ist der Feind viel schwerer zu erkennen und zu finden.
Im Podcast diskutieren wir die Stärken und Schwächen des Films, besprechen die Aufteilung des Films in zwei doch sehr unterschiedliche Hälften und Patrick erklärt en detail die beeindruckenden Split Screens.
Über den Regisseur: Richard Fleischer gehört zu den Regisseuren, deren Filme berühmter sind als sie selbst. Vier Jahrzehnte hat er in Hollywood gearbeitet und dabei sehr verschiedene Genres bedient. Zu seinen Werken gehören unter anderem DIE WIKINGER mit Kirk Douglas, CONAN DER ZERSTÖRER und RED SONJA, der aufwändige Abenteuerfilm 20.000 MEILEN UNTER DEM MEER, DOCTOR DOLITTLE, der Kriegsfilm TORA! TORA! TORA! und der dystopische und erschreckend aktuelle Science-Fiction-Film SOYLENT GREEN. Unter dem Titel „Soylent Screen“ widmen wir uns in unregelmäßigem Abständen diesem SF-Meilenstein. Richard Fleischer starb im Alter von 89 Jahren vor 20 Jahren – am 25. März 2006 – in Los Angeles.
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