Essay: Wenn Freude sich nicht sicher anfühlt – wie Schutzmuster aus der Vergangenheit heute noch wirken (12:50 Min)
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Freude kann nährend und regulierend sein, aber für manche Menschen ist sie nicht sicher. Dann können plötzlich Scham oder Unruhe auftreten oder das Empfinden “gleich passiert was Schlimmes”. In dieser Essay-Folge geht es darum, warum unser Nervensystem das Freude und das Gute manchmal als Risiko bewertet – und wie du dem liebevoll begegnen kannst.
In dieser Folge:
Warum Freude sich wie „zu viel“ anfühlen kann (Scham, Unruhe, Kleinreden)
Drei typische Muster: zu laut und zu viel sein, „gleich wird’s mir genommen“ oder Schuld/Verrat
Wie frühe Prägungen Freude dämpfen können
Die sanfte Einladung, ein klein wenig länger beim Gefühl der Freude zu bleiben
🎧 Zusatzfolge zum Thema: „EFT-Meditation: Freude behutsam willkommen heißen“ → hier klicken
Zum Blogartikel: hier klicken
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Manchmal haben wir nicht Angst vor Schmerz, sondern vor innerer Weite und Freude, vor Anerkennung, vor dem Moment, in dem etwas leicht wird. Dann reagiert unser System, als wäre Freude gefährlich: als könnte sie Beschämung nach sich ziehen, Neid, Strafe, Verlust – oder das Gefühl, dem Guten nicht gerecht zu werden.
Ich spreche über typische Alltagsmomente: Komplimente, Erfolg, ein leichter Tag. Und darüber, warum wir dann abwinken, etwas kleinreden oder plötzlich nervös werden. Wenn wir das tun, dann hat unser Nervensystem irgendwann gelernt: Sichtbarkeit ist riskant. Freude und Lebendigkeit sind riskant.
Die drei häufigsten Muster:
Freude = zu bunt, zu lebendig (wenn Ausgelassenheit früher Abwertung oder Strafe bedeutete)
Freude = „gleich wird’s mir wieder genommen“ (wenn nach schönen Momenten ein Einbruch folgte)
Freude = Schuld/Verrat (wenn Bravsein, Funktionieren, Loyalität wichtiger waren als die eigene Lebendigkeit)
Ein sanfter Impuls aus der Folge
Wenn du Freude spürst – auch nur als Hauch – probiere aus, zwei Atemzüge länger dort zu bleiben.
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🎧 Zusatzfolge: „EFT-Meditation: Freude behutsam willkommen heißen“ → hier klicken
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Wenn du dir Unterstützung wünschst, um dich in dir ein Stück freier und leichter zu fühlen und alte Themen behutsam zu integrieren, dann buche dir gerne ein kostenfreies Kennenlerngespräch:
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Hinweis
Dieser Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.