Episodios

  • Rückblick, Herzmomente & Zukunft der TGI – unsere Jubiläumsfolge 20
    Mar 25 2026

    20. Folge: In dieser besonderen Folge feiern wir ein kleines Jubiläum: 20 Folgen von der tiergestützte Podcast.

    Wir nehmen euch mit auf einen persönlichen Rückblick – unter anderem zur IEMT-Fachtagung in Basel (Schweiz), bei der wir mit unserem Podcast den Posteraward gewinnen durften. Ein Moment, der uns sehr bewegt hat – genauso wie die vielen Herzmomente, die wir durch den Podcast sammeln konnten.

    Auch in dieser Folge darf ein Herzmoment nicht fehlen: Wir hören einen Beitrag von Karin Hediger und lassen uns von ihrer Perspektive berühren.

    Für unsere Jubiläumsfolge haben wir uns etwas Besonderes überlegt: Wir spielen das Spiel "Darf ich dich das fragen?" vom Podcast Hotel Matze und stellen uns gegenseitig Fragen aufgeteilt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

    Wir sprechen darüber:
    • welche Tiere und Erlebnisse uns in unserer Kindheit geprägt haben
    • warum uns manche Dinge vielleicht aus anderen Perspektiven „merkwürdig“ erscheinen
    • worauf wir stolz sein dürfen
    • wie wir zu unserem Unternehmensnamen gekommen sind
    • was uns in Zukunft erwartet und worauf wir uns freuen
    • und was oder wer uns immer wieder glücklich macht

    Eine sehr persönliche Folge über Entwicklung, Haltung und die Verbindung zu unseren Tieren – damals, heute und in Zukunft.

    Danke, dass DU uns auf diesem Weg begleitest 💛

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    27 m
  • IAHAIO & tiergestützte Intervention weltweit: Ethik, Netzwerke und Zukunft der TGI
    Mar 18 2026

    19. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte Podcast sprechen wir erneut mit Michael Kaufmann – diesmal mit einem klaren Fokus auf die internationale Vernetzung der tiergestützten Intervention.

    Michael ist Interimspräsident der IAHAIO (International Association of Human-Animal Interaction Organizations)und gibt uns einen umfassenden Einblick in die Arbeit dieser weltweiten Organisation. Wir sprechen darüber, welche Rolle IAHAIO für die Entwicklung und Professionalisierung der tiergestützten Arbeit spielt und welche Bedeutung die internationalen White Paper für fachliche Standards haben.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der ethischen Grundhaltung der IAHAIO sowie auf den Möglichkeiten, sich selbst weiterzubilden – zum Beispiel durch kostenlose Webinare, die auch für Einzelpersonen zugänglich sind.

    Michael bringt zudem viele Beispiele aus seiner internationalen Arbeit mit und zeigt auf, wie unterschiedlich die Rahmenbedingungen für tiergestützte Intervention in verschiedenen Ländern und Kontinenten sein können – und welche Auswirkungen das auf die praktische Arbeit hat.

    Gleichzeitig wird deutlich: Trotz wachsender Professionalisierung bleibt die finanzielle Situation im Bereich der tiergestützten Arbeit eine große Herausforderung.

    Zum Abschluss richten wir den Blick nach vorne: Es geht um die Frage, wie wir als Fachkräfte weltweit stärker zusammenarbeiten können. Statt Unterschiede in den Vordergrund zu stellen, plädieren wir dafür, uns auf unsere Gemeinsamkeiten zu besinnen und das internationale Netzwerk weiter zu stärken – für eine TGI, die global vernetzt ist und voneinander lernt.

    Eine Folge über Ethik, Austausch, internationale Perspektiven und die gemeinsame Zukunft der tiergestützten Intervention.

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    26 m
  • Tiergestützte Therapie in den USA: Michael Kaufmann über Green Chimneys, Natur & Tiere
    Mar 11 2026

    18. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte Podcast ist Michael Kaufmann zu Gast. Er lebt und arbeitet in den USA und ist seit über 20 Jahren Leiter von Green Chimneys im Bundesstaat New York – einer Einrichtung, die Schule, Natur und tiergestützte Arbeit miteinander verbindet.

    Michael nimmt uns mit auf seinen persönlichen Weg zur tiergestützten Arbeit und erzählt, wie sich dieses Arbeitsfeld in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Als er begann, stand tiergestützte Therapie noch am Anfang – heute eröffnet sie viele neue Möglichkeiten in pädagogischen und therapeutischen Berufsfeldern.

    Wir sprechen über die Geschichte und die Strukturen von Green Chimneys, über den Schulalltag der Kinder, die dort betreut werden, und über die verschiedenen Formen der Unterstützung, die sie erhalten. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist die Verbindung von Natur, Tieren und Menschen: Auf der Farm leben zahlreiche Tiere, die in die pädagogische Arbeit einbezogen werden.

    Michael berichtet außerdem über die große Bedeutung von Vertrauen zwischen Mensch und Tier, über die Entscheidung, bei Green Chimneys nicht mehr mit Pferden zu reiten, und über seine besondere Arbeit mit einer außergewöhnlichen Tierart: Trampeltieren.

    Wir sprechen auch über Verantwortung – gegenüber den Kindern, den Mitarbeitenden und den rund 300 Tieren, die auf der Farm leben. Dazu gehört auch die schwierige Entscheidung, sich von Tieren zu trennen, die sich im tiergestützten Setting nicht wohlfühlen oder für die Arbeit mit Kindern nicht geeignet sind, und ihnen ein gutes neues Zuhause zu ermöglichen.

    Ein weiterer Einblick gilt der Finanzierung der Einrichtung, die zu großen Teilen durch Spenden unterstützt wird und so die Versorgung der Tiere und die pädagogische Arbeit ermöglicht.

    Wenn ihr mehr über Green Chimneys erfahren oder mit Michael Kaufmann in Kontakt treten möchtet, könnt ihr ihn direkt erreichen unter:
    mkaufmann@greenchimneys.org

    Eine spannende Folge über tiergestützte Arbeit, Naturpädagogik und die besondere Verbindung zwischen Mensch, Tier und Umwelt.

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    42 m
  • Hund in der Kita: Chancen und Herausforderungen der hundegestützten Pädagogik
    Mar 4 2026

    17. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte Podcast sprechen wir über den Einsatz eines Kitabegleithundes im Kita- und Krippenalltag. Zu Gast ist Lisa, staatlich anerkannte Erzieherin und mit ihrer Hündin Ava als Kitabegleithundeteam tätig. Außerdem befindet sie sich in der Weiterbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention.

    Lisa erzählt, wie sie zur tiergestützten Arbeit gekommen ist und warum sie den Einsatz eines Hundes in der Kindertagesstätte als besonders wertvoll erlebt. Wir sprechen über die kleinschrittige Eingewöhnung von Ava in den Kita-Alltag, über Reizgewöhnung, klare Regeln, Abläufe und Rituale – und über die Bedeutung von Rückzugsbereichen sowie festen Rückzugsräumen außerhalb des Geschehens.

    Auch Marie berichtet von der Eingewöhnung ihres Pädagogikbegleithundes Miro im Kita- und Krippenkontext. Gemeinsam vergleichen wir zwei Wege: mit Hund fest angestellt in der Kita arbeiten oder als externe Fachkraft für hundegestützte Einsätze gebucht werden.

    Wir beleuchten die Herausforderungen, die das System Kita für Fachkräfte mit Hund mit sich bringt, sprechen über Belastungen, strukturelle Grenzen und unterschiedliche berufliche Entscheidungen. Gleichzeitig geht es um die enorme Chance früher Hundebegegnungen: Kinder lernen Körpersprache zu deuten, Bedürfnisse zu erkennen und sicher im Umgang mit Hunden zu werden – ein wichtiger Beitrag zur Unfallprävention.

    Eine ehrliche, praxisnahe Folge über Struktur, Verantwortung, Systemfragen und die besondere Wirkung hundegestützter Pädagogik im frühen Kindesalter.

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    36 m
  • Ohne Leistung wertvoll: Tiere, Beziehung und Haltung im tiergestützten Kontext
    Feb 25 2026

    16. Folge: „Warum haben wir eigentlich Esel und Kaninchen auf dem Lernhof? Die machen doch gar nichts Sinnvolles wie die Hühner, die Eier legen.“

    Mit dieser ehrlichen Kinderfrage starten wir in die neue Folge von der tiergestützte Podcast – und tauchen tief ein in das Thema Leistung, Wert und bedingungslose Beziehung in der tiergestützten Intervention.

    Was bedeutet überhaupt „sinnvoll“? Warum muss ein Tier etwas leisten? Und nach welchen Kriterien entscheiden wir, welche Tierarten wir in unserer Arbeit einsetzen und mit uns leben lassen?

    Wir sprechen darüber, dass unsere Tiere nicht wegen besonderer Fähigkeiten oder Leistungen bei uns sind, sondern aufgrund von Beziehung, Bindung und Liebe. Wir werfen einen Blick auf kranke Tiere oder Tiere mit Einschränkungen – und darauf, warum ihr Wert niemals von ihrer „Nützlichkeit“ abhängt.

    Gleichzeitig übertragen wir diese Gedanken auf unsere Klient*innen, die in einer Leistungsgesellschaft aufwachsen, in Schulen, die stark auf Bewertung und Funktion ausgerichtet sind. Was bedeutet es für Kinder und Jugendliche, wenn Tiere einfach sein dürfen – ohne etwas leisten zu müssen?

    Und schließlich schauen wir auch auf uns als Fachkräfte: Wir achten auf unsere Tiere, wir achten auf unsere Klient*innen – aber achten wir auch auf uns selbst? Welchen Leistungsanspruch leben wir vor? Und was vermitteln wir damit?

    Eine sehr persönliche, reflektierte Folge über Haltung, Wertschätzung und die Frage, was wirklich zählt – in der TGI und darüber hinaus.

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    25 m
  • Welche Tiere eignen sich für die TGI? Richtlinien, Ethik und Vertrauen im Einsatz
    Feb 18 2026

    15. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte Podcast beschäftigen wir uns mit einer zentralen Frage der tiergestützten Intervention: Welche Tiere setzen wir unter welchen Voraussetzungen, in welchen Rahmenbedingungen und mit welchen Klient*innen ein?

    Zunächst werfen wir einen Blick auf bestehende Richtlinien im tiergestützten Bereich. Wir sprechen über das Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde (QNS) und die dort veröffentlichten Broschüren für den Einsatz von Schulbegleithunden. Außerdem schauen wir uns die Merkblätter der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) genauer an: Welche Tierarten werden dort berücksichtigt? Welche Inhalte sind besonders relevant? Und welche Aspekte halten wir für besonders wertvoll?

    Darüber hinaus stellen wir uns die ethische Frage: Welche Tiere dürfen überhaupt in der TGI eingesetzt werden? Wo liegen Unterschiede zwischen domestizierten Tieren und beispielsweise Reptilien oder Fischen? Und warum sind frühere Praktiken, die nicht tiergerecht waren, mit unserer heutigen professionellen Haltung nicht mehr vereinbar?

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Praxis: Welche Bedürfnisse bringen unsere Klientinnen mit? Welche Möglichkeiten eröffnen unterschiedliche Tierarten? Welche Tiere eignen sich für mobile Einsätze – und bei welchen Settings kommen die Klientinnen zum Tier? Wir sprechen offen darüber, wie wir selbst unsere Tierauswahl treffen und welche Verantwortung damit verbunden ist.

    Im Kern geht es um Vertrauen: Vertrauen in die eigenen Tiere, Vertrauen in die Klient*innen im Umgang mit ihnen – und Vertrauen in sich selbst als Fachkraft. Denn neben allen Richtlinien und Merkblättern bleibt das eigene Bauchgefühl ein wichtiger Bestandteil professioneller, tierethisch verantwortlicher Arbeit.

    Eine differenzierte, praxisnahe Folge über Tierauswahl, Ethik, Rahmenbedingungen und Vertrauen in der tiergestützten Intervention.

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    37 m
  • Warum Bindung in der TGI alles verändert – im Gespräch mit Dirk Emmrich
    Feb 11 2026

    14. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte Podcast sprechen wir über Bindung in der tiergestützten Intervention – ihre Grundlagen, ihre Wirkung und ihre enorme Bedeutung für Mensch und Tier. Zu Gast ist Dirk Emmrich, Pflegewissenschaftler, Tierpsychologe, Verhaltensberater (menschplushund), Ausbilder in der tiergestützten Arbeit und Vorstandsmitglied im QNS.

    Gemeinsam klären wir zunächst: Was ist Bindung überhaupt? Warum ist sie bedingungslos – und wie verändert sie das Miteinander zwischen Mensch und Tier? Wir sprechen über Bindungs- und Kommunikationstheorien, wissenschaftliche Studien und die große Bedeutung von Sprache und Körperkontakt im Mensch-Tier-Kontakt. Ein zentraler Gedanke dabei ist Dirks Haltung:

    „Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Grund, mit meinem Tier nicht zu sprechen – insbesondere, wenn ich nichts von ihm will.“

    Außerdem geht es um die Frage, wie bindungs- und bedürfnisorientiertes Training aufgebaut werden kann, welche Rolle echte Beziehung dabei spielt und warum Bindung nicht mit Kontrolle verwechselt werden darf. Zum Abschluss schlagen wir den Bogen zur Resilienz: Was hat Bindung mit innerer Stabilität zu tun – bei unseren Tieren, bei unseren Klient*innen und bei uns selbst als Fachkräfte?

    Eine tiefgehende, theoretisch fundierte und gleichzeitig sehr praxisnahe Folge über Beziehung, Kommunikation und die Kraft von Bindung in der tiergestützten Arbeit.

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    25 m
  • Unerwünschte Tiere in der TGI: Parasiten, Ethik & professioneller Umgang in der tiergestützten Arbeit
    Feb 4 2026

    13. Folge: In dieser Folge von der tiergestützte Podcast sprechen wir über den Umgang mit vermeintlich unerwünschten Tieren in der tiergestützten Intervention. Wie gehen wir als Fachkräfte mit Parasiten um? Welche Haltung haben wir gegenüber Tieren, die gesellschaftlich oft als „Ungeziefer“ bezeichnet werden – wie Mäuse, Ratten, Käfer, Zecken oder auch Waschbären im direkten Lebensumfeld?

    Wir werfen einen ethischen Blick auf diese Tierarten und fragen: Welche Verantwortung tragen wir als tiergestützte Fachkräfte im Umgang mit allen Tieren – nicht nur mit denen, die wir bewusst in unsere Arbeit einbinden? Wie können wir diese Themen alters- und situationsgerecht mit Klient*innen aufgreifen und reflektieren? Und wie gelingt es, auch vermeintlich unangenehme oder angstbesetzte Tiere in einen pädagogischen oder therapeutischen Kontext einzuordnen, ohne zu romantisieren oder zu instrumentalisieren?

    Gleichzeitig sprechen wir über klare Grenzen: Wie schützen wir unsere eigenen Tiere? Wo endet pädagogische Arbeit und wo beginnt Verantwortung für Gesundheit, Sicherheit und Tierwohl? Und wie lassen sich ethische Haltung, fachliche Professionalität und pragmatisches Handeln miteinander vereinbaren?

    Eine differenzierte, reflektierte Folge über Tierethik, Verantwortung und den professionellen Umgang mit allen Tieren im Rahmen der tiergestützten Intervention – auch mit denen, die oft übersehen oder abgelehnt werden.

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    26 m