Episodios

  • »Eine Ziege, ein Dorf und kein Internet«, Roman von Valerie Springer
    Mar 4 2026

    In eigener Sache stellt Valerie Springer ihren soeben im Wiener Milena-Verlag erschienenen Roman „Eine Ziege, ein Dorf und kein Internet“ vor. Erzählt wird darin die Geschichte einer Frau, die in einem abgelegenen Balkandorf strandet und dort zwischen Kriegsnarben, Schweigen und einer eigensinnigen Ziege unerwartet neu zu sich findet. Ein leiser Roman über Aufbruch, Erinnerung und die Kraft persönlicher Begegnungen.

    Valerie Springer: „Still, suchend, gegenwärtig.“

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    5 m
  • »Das Ende der Geschichte« und »Identität« von Francis Fukuyama
    Feb 25 2026

    Ist die Geschichte wirklich an ihrem Ziel angekommen? Warum gerät die Demokratie heute weltweit unter Druck? Valerie Springer stellt zwei Bücher des Politikwissenschaftlers Francis Fukuyama vor: „Das Ende der Geschichte“, den berühmten Klassiker über den Siegeszug der liberalen Demokratie, und „Identität. Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet“, seine Analyse der heutigen Krisen. Fukuyama fragt: Was, wenn die liberale Demokratie zwar keine bessere ideologische Alternative kennt, aber dennoch ins Wanken gerät? Was, wenn Menschen sich nicht gesehen fühlen und Anerkennung in Nation, Religion oder radikalen Bewegungen suchen? „Das Ende der Geschichte“ ist Vision und Warnung zugleich. „Identität“ ist eine Diagnose unserer Gegenwart. Zwei Bücher, ein zentrales Thema: Demokratie braucht mehr als Institutionen. Sie braucht Würde.

    Valerie Springer: „Klar, analytisch, hochaktuell.“

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    5 m
  • »Der Luxus ist ein sehr notwendiges Ding«, Essays von Adolf Loos
    Feb 18 2026

    Adolf Loos galt als der „Mann, der Nein sagt“: Nein zum Ornament, Nein zum dekorativen Übermaß, Nein zum Zeitgeschmack. Mit scharfem Furor propagierte er Klarheit, Funktionalität und geistige Disziplin, nicht nur in der Architektur, sondern im Denken insgesamt.

    Sein berühmter Vortrag „Ornament und Verbrechen“ wurde zum Manifest der Moderne. Die in diesem Band versammelten Essays zeigen ihn als pointierten, literarisch versierten Polemiker mit einer überraschend aktuellen Botschaft: Luxus und Sparsamkeit sind keine Gegensätze.

    Valerie Springer: „Provokant, radikal, widersprüchlich.“


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    5 m
  • »Über das Lieben in unruhigen Zeiten«, Sondersendung Valentinstag
    Feb 13 2026

    Valerie Springer nähert sich dem Valentinstag aus einer persönlichen Perspektive und macht eine Inventur der Aufmerksamkeit.

    Liebe ist für sie kein romantischer Rückzugsort, sondern eine hellwache, alltagstaugliche Haltung zur Welt. Es geht um Zuwendung ohne Ausweichen, um Selbstachtung statt großer Gesten und um die Frage, wie sie sich im eigenen Leben positioniert, nicht als Hoffnung auf ferne Lösungen, sondern als Entscheidung im Hier und Jetzt.

    Ehrlich gesagt kann ich mit der klassischen Valentinstag-Romantik wenig anfangen“, sagt Valerie Springer. „Deshalb werfe ich einen anderen Blick darauf , ganz ohne Herzchenbrille. Ich maße mir nicht an zu wissen, wie es geht. Ich spreche aus meiner eigenen Erfahrung, von meinen Versuchen und Zweifeln, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.“

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    10 m
  • „Abschied(e)“, autobiografischer Roman von Julian Barnes
    Feb 11 2026

    Ein leiser, konzentrierter Roman über Erinnerung, Altern und das Ende von Gewissheiten. Ausgehend von autobiografischen Reflexionen erzählt Julian Barnes die Geschichte eines Paares, das sich im Laufe eines Lebens verliert und im Alter wiederbegegnet. Persönliche Rückblicke und Fiktion greifen ineinander und hinterfragen, was von einem Leben bleibt, wenn die Zeit sich verengt. Barnes schreibt über den nachlassenden Körper, die Unzuverlässigkeit der Erinnerung und die Zumutungen des Abschieds, über das Loslassen, ohne Trostversprechen, aber mit feiner erzählerischer Klarheit.

    Valerie Springer: „Präzise, ironisch, unaufdringlich.“

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    5 m
  • „Der andere Arthur“, Roman von Liz Moore
    Feb 4 2026

    Der Roman Der andere Arthur von Liz Moore erzählt von zwei Menschen, deren Leben zunächst nichts miteinander zu tun haben. Arthur Opp, ein ehemaliger Literaturprofessor, lebt seit Jahren zurückgezogen in seinem Haus in Brooklyn, während der siebzehnjährige Kel Keller versucht, Schule, Sport und die Pflege seiner kranken Mutter zu bewältigen. Eine Verbindung entsteht über Kels Mutter Charlene, eine frühere Studentin Arthurs, die ihn nach langer Zeit um Hilfe bittet. Der Roman wechselt zwischen den Perspektiven der beiden und schildert ihre jeweiligen Lebensumstände und inneren Konflikte. Im Zentrum steht die Frage, wie Verantwortung und Nähe auch über Distanz entstehen können.

    Valerie Springer: „Ruhig, menschlich, präzise.“

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    5 m
  • »Homo Tapir«, Roman von Regine Koth Afzelius
    Jan 28 2026

    Der Roman stellt Paul in den Mittelpunkt, einen hochgebildeten Leser, Schreiber und Social-Media-Akteur, der zurückgezogen in einer Salzburger Wohnung lebt. Sein Denken ist auf geistige Tätigkeiten ausgerichtet, während praktische Alltagsanforderungen ausgeblendet werden. Stattdessen bewegt er sich in einem umfangreichen inneren Wissensraum und sammelt mit großer Aufmerksamkeit auch sensationelle und katastrophale Nachrichten als Schreibmaterial. Durch die Begegnung mit der Erzählerin wird Pauls Lebensweise sichtbar und hinterfragt. Aus diesem Zusammentreffen entsteht eine Beziehung, in der unterschiedliche Vorstellungen von Alltag, Nähe und Lebensführung aufeinandertreffen.

    Valerie Springer: „Sprachwitzig, grotesk, geistreich.“

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    5 m
  • »Die Schattenfängerin«, Roman von Michael Stavarič
    Jan 21 2026

    Die Schattenfängerin erzählt die Geschichte von Stella, die mit ihrem Vater zurückgezogen lebt, während die psychisch kranke Mutter abwesend ist. Der Vater reist jedes Jahr zu totalen Sonnenfinsternissen und prägt Stellas Alltag mit seinen Erzählungen, Bildern und Instrumenten. Nach seinem plötzlichen Tod bleibt Stella allein zurück und muss sich erstmals selbstständig im Leben und in ihrem sozialen Umfeld zurechtfinden. Mit Erreichen der Volljährigkeit begibt sie sich selbst auf eine Reise zu einer Sonnenfinsternis in den Kongo, um die Faszination des Vaters zu verstehen. Dabei stößt sie auf verborgene Aspekte seiner Vergangenheit und ihrer eigenen Herkunft.

    Valerie Springer: „Poetisch, bildstark, melancholisch.“

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    5 m