BEHIND THE BEAT Producer Podcast Podcast Por BEAT Magazine arte de portada

BEHIND THE BEAT Producer Podcast

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De: BEAT Magazine
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The Behind The BEAT Podcast features interviews and relaxed conversations with producers like you and me. They share three of their tracks and answer your top questions about music production. It's all about "create, learn, improve."BEAT Magazine Música
Episodios
  • Episode #55 mit Serdal Aygün (SAE)
    Dec 16 2025

    Diese Folge widmet sich Serdal Aygün, der an der SAE München die Kurse für “Music Business” sowie “Electronic & Hip Hop Production” leitet – und dabei Theorie und Praxis immer wieder neu miteinander verbindet.

    Als Tom Misner in Sydney die erste School of Audio Engineering eröffnete, hätte er sich wohl nie erträumt, dass seine Idee schon bald weltweit Fuß fassen würde. Heute gibt es 50 Standorte in 23 Ländern und ist das von ihm angestoßene Konzept oftmals imitiert worden. Misner hat auch nach dem Verkauf der SAE eine spannende persönliche Biographie aufzuweisen – doch wird sein Name wohl für immer mit seiner ersten Idee verbunden bleiben.

    Heute erstreckt sich das SAE-Angebot von Johannesburg bis Vancouver, von Bogotá bis Jakarta und deckt damit alle Kontinente ab. Es ist ein Netzwerk, von dem Studierende und Alumni bis heute profitieren und über das sie ihr Leben lang in Kontakt bleiben können. Mit Deutschland aber hat die Schule ein besonders enges Verhältnis. 1986 war München der erste nichtenglischsprachige Standort der SAE und inzwischen gibt es Schulen in Berlin, Bochum, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart – es ist das größte nationale Angebot überhaupt.

    Auch Serdal Aygüns SAE-Werdegang begann in München, wo er heute “Head Instructor für Music Business & Electronic & Hip Hop Music Production” ist und Kurse wie “Hip Hop & RnB Producer” oder “Sound Selling” anbietet, die von der technischen Studioarbeit bis hin zu kreativen Selbstvermarktungsstragien die komplette Bandbreite des Musikgeschäfts abdecken. Doch ist sein Werdegang so international und bunt wie das des Instituts, reicht von einem Praktikum beim Rap-Label Slip & Slide über Produzenten-Jobs bis hin zu seinem neuen, eigenen Projekt MondTag.

    Diese Vielfalt will auch die SAE seinen Studenten anbieten und sie dazu ermächtigen ihren eigenen Sound zu finden und umzusetzen – in einem Umfeld, in dem man Zugriff auf die angesagteste Technologie und Kontakt zu gleichermaßen leidenschaftlichen Kreativen hat. Man stellt sich eine Uni oft noch immer als ein Gebäude mit Hörsälen und Vorlesungen vor, denkt an Semester gefüllt mit trockener Theorie und pausenlosem Pauken. Nichts könnte der Wahrheit hier ferner sein.

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    1 h y 6 m
  • Episode #54 mit Tim Cosm (Orchid)
    Dec 10 2025

    Im Behind the Beat-Podcast bittet Tobias Fischer Kreative zum Tiefen-Gespräch. Diese Folge widmet sich Tim Cosm, der zusammen mit Tame Impala den Orchid entwickelt hat – einen unglaublich formschönen Akkordsynth für komplexere, schönere und überraschendere Harmonien.

    Das Angebot für eine Kollaboration von Kevin Parker kam für Tim Cosm völlig unerwartet. Cosm hatte sich jahrelang vornehmlich mit seinem technologischen Know-How einen Namen gemacht. Parker jedoch schrieb ihn auf Instagram an, um gemeinsam einen innovativen Harmoniegenerator zu entwickeln. Jahre später ist aus der Partnerschaft der beiden mit Telepathic Instruments nun ein kleines Unternehmen hervorgegangen, dessen erstes Produkt die physische Realisierung von Parkers Traum ist.

    Hinter dem unbestreitbar hocheleganten Design des “Orchid” verbirgt sich eine Kompositionshilfe, mit der sich schnell und denkbar einfach Abfolgen komplexer Akkorde ausprobieren und einspielen lassen. Sogar theoretisch Unbedarfte zaubern damit in kürzester Zeit Musik, die so manchem Jazzmusiker Töne der Verzückung entlock dürfte. Dank der intuitiven Bedienbarkeit und eines genialen Marketingvideos waren die ersten Orchids in kürzester Zeit vergriffen. Jetzt endlich ist das Gerät weltweit verfügbar.

    Ganz offensichtlich hatten Parker und Cosm bei der Entwicklung ihres Geisteskindes einen hervorragenden Riecher. Der Orchid lädt zum kreativen Spielen ein und kann dank seiner wirklich exzellenten Presets sogar in einem Band- oder Live-Kontext zum Einsatz kommen. Das passt, denn wie Cosm in unserem Gespräch erklärt, stammen alle Sounds und Konzepte direkt aus dem Fundus und der Praxis von Tame Impala und wurden eigenhändisch programmiert.

    Wirklich smart ist vor allem, dass der Orchid Akkorde dynamisch versteht – als Sequencer-Arpeggios und Gitarrengeschrammel - und damit die Inspirationspalette bedeutend erweitert.

    Das ist wichtig, denn es sind die richtigen Harmonien, die uns in unserem Unterbewusstsein treffen – dort, wo wir es am wenigsten erwarten.

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    51 m
  • Episode #53 mit Emme Moises
    Nov 7 2025

    Im Behind the Beat-Podcast bittet Tobias Fischer Kreative zum Tiefen-Gespräch. Diese Folge widmet sich Emme Moises, ihrer einzigartig psychedelischen elektronischen Musik und ihrer Liebe für Modular-Synths.

    Beat / Gibt es technologisch gesehen noch echte Überraschungen?

    Emme Moises / Wir leben in einer so interessanten Zeit, dass es immer wieder Überraschungen gibt. Ich finde es schwierig, mit all den neuen Tools und experimentellen Technologien Schritt zu halten. Es fühlt sich an, als würde sich die kreative Welt in einen endlosen Pool voller Experimente verwandeln. Und ich möchte alles ausprobieren!

    Beat / Wie wichtig ist es dir, ganz bestimmte Instrumenten zu nutzen?

    Emme Moises / Manchmal möchte ich einen bestimmten Sound oder eine bestimmte Komposition und suche dann das passende Werkzeug. Bei meiner Ambient-EP „wewerelost” habe ich viel mit dem Nord-Synthesizer gearbeitet, den meine Freundin Simone zum Jammen ins Studio mitgebracht hat. Nach mehreren Sessions hat dieses Instrument das gesamte Konzept dunkler Einsamkeit inspiriert, das diese EP auszeichnet.

    Beat / Warum begeistern dich Modular-Synths gerade so sehr?

    Emme Moises / Es geht darum, mich von bestimmten persönlichen Einschränkungen gegenüber elektronischer Musik zu befreien. Ich habe das Gefühl, dass der Modular mir sagt, was ich tun oder wohin ich gehen soll, und nicht umgekehrt. Ich mag dieses Gefühl, die absolute Kontrolle loszulassen. Ich stecke die Kabel, aber die Module bestimmen den Weg.

    Beat / Ich glaube, der Moog Subsequent 37 ist dein Lieblingsgerät. Was gefällt dir an diesem Synthesizer?

    Emme Moises / Ich liebe seine Vielseitigkeit und die Tiefe der Oszillatoren. Außerdem ist der Filterknopf einfach perfekt! Die meisten meiner elektronischen Bass-Sounds habe ich mit diesem Synthesizer aufgenommen. Es macht so viel Spaß, ihn wie in einer live-Situation zu spielen und acidartige Modulationen, helle Leads und Ambient-Texturen zu erzeugen. Der Step-Sequenzer ist ziemlich interessant. Er bietet die Möglichkeit für bis zu 64 Schritte und im Duo-Modus können zwei Tonhöhen gleichzeitig gespielt werden. Direkt, nachdem ich ihn gekauft habe, ist so nur mit ihm eine akkordartige Sci-Fi-Landschaft entstanden.

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    38 m
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