ATEMAUSSETZER IM SCHLAF: Wie Schlafapnoe Ihre Gesundheit bedroht – und warum frühe Diagnostik Leben verändern kann
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Nächtliche Atemaussetzer sind häufig, bleiben aber oft unentdeckt. In dieser Folge von „Fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker“ geht es um die obstruktive Schlafapnoe – eine der am meisten unterschätzten Erkrankungen unserer Zeit. Millionen Menschen leiden unter wiederholten Atempausen im Schlaf, ohne es zu wissen. Schnarchen kann ein Warnsignal sein, die eigentliche Gefahr entsteht jedoch durch wiederholte Sauerstoffabfälle, die die nächtliche Erholung massiv stören und langfristig das Risiko für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Adipositas, Depressionen und Konzentrationsstörungen erhöhen. Auch Kinder können in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden.
Zu Gast ist der Allgemein- und Schlafmediziner Sascha Brinkmann. Er erklärt, warum Schlafstörungen zu den häufigsten Beratungsanlässen in Hausarztpraxen gehören, welche Symptome besonders aufmerksam machen sollten und wie Begleiterkrankungen wie Adipositas, Diabetes, schwer einstellbarer Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen auf eine schlafbezogene Atmungsstörung hinweisen können.
Ein Schwerpunkt der Episode ist die moderne schlafmedizinische Diagnostik. Heute ist dafür nicht zwingend ein klassisches Schlaflabor notwendig. Mithilfe telemedizinischer Verfahren kann eine aussagekräftige kardiorespiratorische Polygrafie bequem zu Hause durchgeführt werden. Sie erfahren, welche Körperfunktionen dabei gemessen werden – etwa Atemfluss, Atemanstrengung, Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Schlafphasen und Körperlage – wie aus diesen Daten verlässliche Diagnosen entstehen, für wen die Untersuchung sinnvoll ist, wie der Ablauf aussieht, wer die Kosten übernimmt und wann weiterführende Untersuchungen notwendig sind.
Ausführlich eingeordnet werden auch die Therapieoptionen der obstruktiven Schlafapnoe. Neben Lebensstilmaßnahmen wie Gewichtsreduktion und Alkoholkarenz geht es um bewährte Behandlungen wie die CPAP-Therapie, Unterkieferprotrusionsschienen, Lagerungstherapien und operative Verfahren. Wichtig ist zudem die Abgrenzung zur Insomnie, bei der andere diagnostische und therapeutische Ansätze erforderlich sind. Anhand einer eindrucksvollen Patientengeschichte wird deutlich, wie sehr eine wirksame Therapie Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Alltag verändern kann.
Diese Folge richtet sich an alle, die schlecht schlafen, sich morgens nicht erholt fühlen, tagsüber müde sind oder bereits unter Herz-, Stoffwechsel- oder Blutdruckproblemen leiden. Sie zeigt, warum frühes Erkennen entscheidend ist und wie moderne Schlafmedizin heute praxisnah, patientenzentriert und effizient funktioniert.
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