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  • [Rezensiert] Oma, ich fahr schon mal den Rollstuhl vor! (Martin Frank) Zusammengefasst.
    Feb 24 2026
    Oma, ich fahr schon mal den Rollstuhl vor! (Martin Frank)

    - Amazon Germany Store: https://www.amazon.de/dp/3499011263?tag=9natreegerman-21
    - Amazon Worldwide Store: https://global.buys.trade/Oma%2C-ich-fahr-schon-mal-den-Rollstuhl-vor%21-Martin-Frank.html

    - Apple Books: https://books.apple.com/us/audiobook/oma-ich-fahr-schon-mal-den-rollstuhl-vor-als-ich-vom/id1702467477?itsct=books_box_link&itscg=30200&ls=1&at=1001l3bAw&ct=9natree

    - eBay: https://www.ebay.com/sch/i.html?_nkw=Oma+ich+fahr+schon+mal+den+Rollstuhl+vor+Martin+Frank+&mkcid=1&mkrid=711-53200-19255-0&siteid=0&campid=5339060787&customid=9natree&toolid=10001&mkevt=1

    - Weiterlesen: https://german.9natree.com/read/3499011263/

    #Angehörigenpflege #DemenzundAlter #Familienalltag #HumorinKrisen #WürdeundSelbstbestimmung #OmaichfahrschonmaldenRollstuhlvor

    Dies sind die Erkenntnisse aus diesem Buch.

    Erstens, Vom Familienmitglied zur Pflegeperson, Ein zentrales Thema ist der schleichende Übergang vom normalen Familienalltag in eine Pflegesituation. Das Buch macht nachvollziehbar, wie aus kleinen Hilfen größere Aufgaben werden und wie sich damit die Beziehung verändert. Wer früher Enkel war, wird plötzlich zur Person, die Entscheidungen mitträgt, Abläufe koordiniert und Verantwortung übernimmt. Dabei geht es nicht nur um körperliche Unterstützung, sondern auch um mentale Präsenz: Dasein, zuhören, beruhigen, motivieren. Der Rollenwechsel bringt innere Konflikte mit sich, weil Liebe und Pflicht, Nähe und Abgrenzung neu austariert werden müssen. Gleichzeitig zeigt die Perspektive, dass Pflege nicht automatisch Distanz schafft, sondern auch eine neue Intimität entstehen kann, die im hektischen Alltag sonst keinen Platz findet. Der Text verdeutlicht außerdem, dass Angehörigenpflege selten planbar ist. Sie entsteht aus konkreten Momenten heraus und fordert schnelle Anpassung. Gerade diese Dynamik macht den Erfahrungsbericht für Leserinnen und Leser greifbar, weil er typische Fragen spiegelt: Was kann ich leisten, wo brauche ich Hilfe, und wie bleibe ich dabei ich selbst.

    Zweitens, Humor als Überlebensstrategie im Pflegealltag, Martin Frank nähert sich dem schweren Thema mit Humor, ohne es lächerlich zu machen. Der Witz entsteht aus Beobachtungsgabe und aus den alltäglichen Absurditäten, die Pflege mit sich bringen kann: Missverständnisse, ungeplante Zwischenfälle, improvisierte Lösungen und die Eigenheiten, die Menschen im Alter noch deutlicher zeigen. Humor wird dabei zur Strategie, die Belastung zu ertragen und die Würde der Beteiligten zu bewahren. Indem schwierige Situationen nicht nur tragisch, sondern auch komisch erzählt werden können, entsteht Entlastung für Leserinnen und Leser, die ähnliche Erfahrungen machen. Das Buch vermittelt, dass Lachen im Pflegekontext kein Zeichen von Gefühllosigkeit ist, sondern ein Ventil, das Kraft zurückgibt. Gleichzeitig schafft Humor Zugang für Menschen, die sich sonst nicht an das Thema herantrauen würden. Die Leichtigkeit öffnet die Tür zu Fragen über Endlichkeit, Abhängigkeit und Fürsorge. So wird das Erzählen selbst zur Form der Selbstfürsorge: Wer Worte für den Alltag findet, ordnet ihn und gewinnt Abstand. Der Humor funktioniert damit als Brücke zwischen Schmerz und Handlungsfähigkeit.

    Drittens, Würde, Selbstbestimmung und Grenzen der Hilfe, Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Würde und Selbstbestimmung im Alltag bewahrt werden können, wenn jemand zunehmend auf Unterstützung angewiesen ist. Pflege ist nicht nur eine praktische Aufgabe, sondern berührt intime Bereiche: Körperpflege, Mobilität, Toilettengänge, Scham und Verletzlichkeit. Das Buch zeigt, wie heikel diese Situationen sein können und wie wichtig Feingefühl ist, damit Hilfe nicht zur Entmündigung wird. Gleichzeitig werden Grenzen sichtbar, sowohl auf Seiten der pflegebedürftigen Person als auch bei An...
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    9 m
  • [Rezensiert] Wahrheit oder Pflicht: Was ich übers Frausein gelernt habe (Lena Kupke) Zusammengefasst.
    Feb 23 2026
    Wahrheit oder Pflicht: Was ich übers Frausein gelernt habe (Lena Kupke)

    - Amazon Germany Store: https://www.amazon.de/dp/B09NRD3F3N?tag=9natreegerman-21
    - Amazon Worldwide Store: https://global.buys.trade/Wahrheit-oder-Pflicht%3A-Was-ich-%C3%BCbers-Frausein-gelernt-habe-Lena-Kupke.html

    - Apple Books: https://books.apple.com/us/audiobook/wahrheit-oder-pflicht-was-ich-%C3%BCbers-frausein-gelernt-habe/id1601475098?itsct=books_box_link&itscg=30200&ls=1&at=1001l3bAw&ct=9natree

    - eBay: https://www.ebay.com/sch/i.html?_nkw=Wahrheit+oder+Pflicht+Was+ich+bers+Frausein+gelernt+habe+Lena+Kupke+&mkcid=1&mkrid=711-53200-19255-0&siteid=0&campid=5339060787&customid=9natree&toolid=10001&mkevt=1

    - Weiterlesen: https://german.9natree.com/read/B09NRD3F3N/

    #Frausein #Selbstbestimmung #Körperbild #Beziehungen #Gesellschaftskritik #WahrheitoderPflicht

    Dies sind die Erkenntnisse aus diesem Buch.

    Erstens, Frausein zwischen Rollenbild und Selbstbestimmung, Ein Kernmotiv des Buches ist die Spannung zwischen traditionellen Erwartungen und dem Wunsch, das eigene Leben selbst zu definieren. Frausein erscheint nicht als festes Etikett, sondern als Erfahrungsraum, in dem widersprüchliche Anforderungen gleichzeitig wirken: souverän und gefällig sein, erfolgreich und unkompliziert, attraktiv und natürlich, unabhängig und trotzdem verfügbar. Kupke nähert sich dieser Gemengelage über konkrete Situationen, in denen ungeschriebene Regeln plötzlich sichtbar werden. Dabei geht es nicht darum, eine perfekte Haltung zu finden, sondern die Mechanismen zu erkennen, die Entscheidungen beeinflussen. Das umfasst auch die Frage, wie viel Anpassung sich wie ein Kompromiss anfühlt und ab wann sie zur Selbstverleugnung wird. Besonders nachvollziehbar ist der Fokus auf kleine Momente, in denen man sich selbst zensiert, um nicht als zu laut, zu sensibel oder zu anspruchsvoll zu gelten. Das Buch macht deutlich, dass Selbstbestimmung oft mit Unsicherheit beginnt: Man muss erst bemerken, welche Erwartungen man übernommen hat, bevor man sie ablegen kann. So entsteht eine Ermutigung, die eigene Definition von Frausein zu entwickeln, ohne sie ständig rechtfertigen zu müssen.

    Zweitens, Körper, Scham und der Druck, richtig zu sein, Ein weiteres wichtiges Thema ist der Umgang mit dem eigenen Körper und der allgegenwärtige Anspruch, dabei scheinbar mühelos den richtigen Ton zu treffen. Kupke beschreibt Frausein als etwas, das häufig über äußere Maßstäbe bewertet wird, und zeigt, wie schnell daraus Selbstbeobachtung und Scham entstehen. Der Druck kann sich widersprüchlich anfühlen: Einerseits soll man sich selbst lieben, andererseits ständig optimieren. Das Buch beleuchtet, wie Kommentare, Blicke und gut gemeinte Ratschläge die Wahrnehmung verschieben können, bis der Körper weniger Heimat als Projekt wird. Dabei wird auch sichtbar, wie sehr Humor helfen kann, diese Spiralen zu durchbrechen, ohne das Thema zu banalisieren. Indem alltägliche Routinen und Unsicherheiten nicht versteckt, sondern offen benannt werden, entsteht Entlastung: Viele Probleme sind nicht privat, sondern strukturell. Der Blick richtet sich zudem auf die Frage, wer von weiblicher Unsicherheit profitiert und warum es so schwer sein kann, Grenzen gegen Bodyshaming oder übergriffige Neugier zu setzen. Das Buch liefert keine starren Rezepte, aber es stärkt die Fähigkeit, Scham als Signal zu lesen und den eigenen Körper weniger als Beweisstück und mehr als Teil der eigenen Würde zu behandeln.

    Drittens, Beziehungen, Dating und emotionale Arbeit, Kupke nimmt auch Beziehungsdynamiken in den Blick, insbesondere die unsichtbare emotionale Arbeit, die in vielen Freundschaften, Familien und Liebesbeziehungen verteilt ist. Dabei geht es um Themen wie Erwartungen an Fürsorge, das ständige Mitdenken und Glätten von Konflikten sowie die Rolle von Kommunikation als Aufgabe...
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