3. Sertralin zum schreiben
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In dieser Folge erzähle ich, wie Sertralin mir geholfen hat, traumatische Erinnerungen überhaupt wieder in mein Bewusstsein zu lassen – und warum genau das der Wendepunkt war, um schreiben, fühlen und verarbeiten zu können.
Ich spreche darüber, was im Gehirn passiert, wenn Serotonin, Dopamin und Noradrenalin wieder ins Gleichgewicht kommen, und wie dadurch Konzentration, Klarheit und sogar Schach plötzlich leichter wurden.
Entscheidend: Erst durch Sertralin konnte ich meine Krebsvergangenheit überhaupt aufschreiben – Szene für Szene, Gefühl für Gefühl. Dieses strukturierte Schreiben wurde für mich zum eigentlichen Heilungsweg: Erinnerungen ordnen, Trigger entschärfen, Bedeutung finden.
Ich erwähne in dieser Folge auch Elvanse, das ich früher einmal verschrieben bekam. Wichtig: Elvanse verursacht selbstverständlich keinen Krebs – es ging mir nur um das subjektive Gefühl, dass meine damalige Überstimulation mit meiner späteren Diagnose verknüpft war.
Nach Therapien wie dem Matrix-Protokoll und einer CAR-T-Zellbehandlung war mein zentrales Nervensystem stark belastet. Sertralin war für mich kein einfacher Ausweg, sondern ein Werkzeug, um meinem Gehirn die Chance zu geben, sich zu regenerieren – damit ich überhaupt wieder denken, schreiben und fühlen konnte.