#22 Die Fußballwoche steht auf. Der Käfig ruft. Und neue Vereine suchen ihre Seele.
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Die Fußballwoche wird gerettet — und wir fragen: Was muss dieses Berliner Kulturgut mitbringen ins Digitale, damit es nicht zur hübschen Hülle ohne Herz wird? Wir sezieren den Neustart, reden über rasende Reporter mit hohem Fleiß und hohem Verschleiß, über Elf-des-Tages-Nostalgie und die Frage, ob KI-Journalismus jemals den Anruf nach Abpfiff ersetzen kann.
Nach dem härtesten Winter seit Jahren zeigt sich: Berlin hat Bock auf Bewegung. Die Bolzplätze sind voll, die Käfige leben. Am Leopoldplatz, in der Naunynstraße, im Gleisdreieck — überall spielen Menschen miteinander, die sich nicht kennen und trotzdem verstehen. Es erinnert an das Tischtennis-Phänomen: Plötzlich waren die Platten okkupiert, Mini-Blockpartys überall. Jetzt passiert dasselbe mit den Käfigen.
Wir reden über Zeitgeist im Amateurfußball: Dreierkette in der A-Klasse ohne Linienrichter, Pressingfarben in der Verbandsliga, und die bittere Erkenntnis, dass zweimal Training pro Woche nicht reicht, um Pep zu kopieren. Und über Trainer, die schlau genug sind, irgendwann wieder das Pragmatische zu wählen.
Außerdem: Was ist eigentlich mit Eintracht Spandau, Berlin Underground und Delay Sports? Neue Energie oder Gentrifizierung auf dem Sportplatz? Wie das coole Matcha-Café, das den Laden an der Ecke verdrängt? Wir laden alle drei ein, es uns zu erklären. Die Einladung steht.
Möge die Sonne ewig bleiben. Für mich als Allergiker nicht so. Aber: Bock auf Fußball, veganes Essen, gutes Getränk und viel Trash Talk von der Seite. Das wünsche ich euch.