#19 – Frieden in Südostasien oder eher „Bungle in the Jungle“?
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Grenzkonflikte zwischen Thailand und Kambodscha, der anhaltende Bürgerkrieg in Myanmar und politische Instabilität in mehreren Ländern Südostasiens stellen die regionale Ordnung zunehmend infrage. Dabei galt die ASEAN, eine Regionalorganisation südostasiatischer Staaten, seit ihrer Gründung in den 1960er Jahren als Sicherheitsgemeinschaft, die zwischenstaatliche Kriege durch wirtschaftliche Verflechtung, offene Grenzen und vertrauensbildende Institutionen verhindern sollte. Tatsächlich ist es innerhalb der ASEAN bislang zu keinem offenen Krieg zwischen Mitgliedstaaten gekommen. Dennoch erweist sich der Frieden in der Region als fragil. In dieser Folge von „Steil & Kahl“ stellen Dr. Sören Keil und Prof. Dr. Bernhard Stahl die Frage nach der Wirkungskraft der ASEAN und den Wegen zur Stabilisierung der Region. Welche Rolle spielen autoritäre Regime, divergierende nationale Interessen und der wachsende Einfluss Chinas in der Region? Warum ist es der ASEAN bislang nicht gelungen, beispielsweise den Bürgerkrieg in Myanmar zu beenden? Braucht es womöglich ein stärkeres Engagement des Westens, um die Gewaltkonflikte einzudämmen?
„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge erscheint alle zwei Wochen.
Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.