Hamburger Zerfallserscheinungen Podcast Por  arte de portada

Hamburger Zerfallserscheinungen

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Moin Moin Hamburg,hier kommt Dein persönlicher Rückblick auf die Kalenderwoche 16 in der schönsten Stadt.Wettertechnisch ganz passabel. Ich war viel zu warm angezogen am Wochenende. Hoodie statt Winterdaunen, es geht voran.Wenn man jede Woche auf unsere Stadt blickt, dann drängelt sich immer wieder der Verkehr in den Vordergrund. In Hamburg entscheidet die Frage nach Parkplätzen, Straßen und Brücksanierungen Wahlen. Ist also wichtig.Eine freie Fahrt von Blankenese zum Burchardplatz scheint Stadtstaatsräson, seit vielen Jahrzehnten. Das Auto regiert die Hafenstadt. Dass es anders geht, vielleicht gehen muss, zeigen auch diese Woche wieder die Opfer dieser Politik.Während die Medien auf den siechenden Wal vor Poehl blicken, wird in Hamburg am hellichten Tag ein 11-jähriger Junge überfahren.“Es handelt sich offenbar um einen typischen Abbiegeunfall. Möglicherweise hat der Lkw-Fahrer den Jungen im toten Winkel übersehen, als er in die Winsener Straße einbiegen wollte.” - NDRIch verstehe das nicht. Seit Jahren sind Nachrüstungen von LKWs mit Abbiegeassistenten möglich - nur nicht vorgeschrieben. Der Hamburger Senat nimmt diese Menschenopfer in kauf, um dem freien und vor allem kostengünstigen Warenverkehr zu huldigen. Wird langsam Zeit, dass wir Peterle persönlich zur Rechenschaft ziehen.Der hätte eigentlich im Verkehrssektor viel anzustoßen. Nach wochenlangen Streiks und Nachtbaustellen ist es wieder soweit: ähnlich wie der DOM, kommt auch die 50-Stunden-Sperrung des Elbtunnels immer wieder; fast wie Ebbe und Flut. Es soll angeblich schon T-Shirts für das immer wiederkehrende Event geben. Währenddessen “streiken” vierzig Ampeln im Stadtgebiet. Man kann Hamburg beim Zerfallen zusehen - oder waren hier russische Hacker im Spiel? Wenn Putin wüsste, wie wichtig uns Hamburgern der reibungslose Fluß der Blechkolonnen ist, könnte er sich genau das als Ziel aussuchen. Und wir würden es nichtmal bemerken, so natürlich fühlen sich Ausfälle der Infrastruktur inzwischen an.NOlympiaDas ist dann auch das zentrale Versprechen der Olympiabefürworter im Senat: Infrastruktur. Alles wird schöner, weiter, schneller. Nur kaufen das dem Senat die wenigsten noch ab (“Eine Mehrheit der befragten Hamburgerinnen und Hamburger steht einer Olympia-Bewerbung der Hansestadt skeptisch gegenüber. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von infratest dimap im Auftrag des NDR). Im Gegensatz zur Vereinsführung, die politisch eingezwängt in stadtpolitische Notwendigkeiten vage herumlaviert, legen sich die meisten FC St. Pauli Fanclubs fest. Sie stimmen gegen Olympia in Hamburg.Wir Fanclubs des FC St. Pauli wollen unsere Freiräume erhalten, unsere Läden sollen noch lange bestehen bleiben. Wir wollen uns weiterhin im und rund ums Stadion ausleben, durchdrehen und unser Team anfeuern können. Bezahlbare Wohnungen und der Erhalt von sozialen Einrichtungen im Viertel wie in der gesamten Stadt sind uns wichtig. Keinen Fußbreit dem korrupten und rein profitgierigen IOC! Und wir lassen uns nicht blenden …Und was macht … der HSV?St. Pauli kann man als HSVer mit ein wenig Mühe ignorieren, zu klein, zu schrill; aber das Nordderby gegen die seit Jahrhunderten verhassten Bremer - das kann einen nicht kalt lassen.Ein Derby mit Vorzeichen. Bei einem Sieg wäre der HSV den meisten Abstiegssorgen entledigt gewesen, nu - frei nach Loddar Matthäus (Wäre, wäre Fahrradkette) - steckt der HSV nach dem 1:3 aus Hamburger Sicht wieder mittendrin. Dabei hatte Glatzel wieder einmal getroffen.Und der FC St. Pauli?St. Pauli kann es nicht; ein 1:0 über die Zeit bringen. Mal hat der Gegner was dagegen, meist aber befällt die Boys in Brown eine merkwürdige Schieterbüxigkeit, die Füße und Köpfe lähmt. Allerdings darf man auf dem Kiez den Trainer nicht infrage stellen, der bekommt vorsorglich einen Persilschein ausgestellt. Nach dem 1:1 vom Freitag bangt ganz Hamburg um den Verbleib in Liga eins.Altona 93 wehrt sich noch …Wie Abstiegskampf erfolgreich betrieben werden kann, zeigt Altona 93 ein paar Kilometer weiter westlich. Gegen den Tabellennachbarn im Keller, den SV Lohne, zeigten die Spieler des ehemaligen FCSP Urgesteins André “Truller” Trulsen eine starke kämpferische Leistung und kamen nach zwei Rückständen zurück, um ganz zum Schluss das 3:2 zu feiern. So geht Abstiegskampf; da können sich die beiden Erstligisten eine Scheibe abschneiden.So spielt ganz Hamburg um den Abstieg mit, nur alle irgendwie anders.Hamburg ist nicht … TraunsteinStell Dir vor, du kaufst einen alten Tresor für 15 Euro und findest in einem Geheimversteck Gold im Wert von 32.000 Euro. Sei ehrlich, würdest du den Schatz zurückgeben? Was in Hamburg undenkbar scheint, hat sich im beschaulichen Trostberg ereignet: der Finder meldete sich und den Fund bei der Polizei - und ist den Goldbarren erstmal los.Die Schlussredaktion fragt über den Küchentisch: “Wo liegt denn Wilstorf? Und ist das wirklich ein richtiger Stadtteil?Ja,...
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